Die Unzertrennlichen

Die Unzertrennlichen

Paperback
3.010
SchuleNacktfotoPubertätScheidung

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Beschreibung

Welche Rolle spielt die Familie, wenn es hart auf hart kommt?

»Die Unzertrennlichen« ist ein hochkomischer, exzellent geschriebener Roman über drei Frauen, Tochter, Mutter und Großmutter, die immer weiter im Chaos ihres Lebens versinken.Henrietta Olyphant hat gerade ihren Mann und fast all ihr Geld verloren, da droht eine weitere Katastrophe: Ihr Buch »Die Unzertrennlichen« soll wiederaufgelegt werden. Viele Dekaden sind vergangen, in denen sie keinen Gedanken an ihren Bestseller wider Willen über die Sexualität der Frau verschwenden musste. Das umstrittene »Handbuch für Besucher des weiblichen Körpers« mit sehr expliziten Zeichnungen von Geschlechtsorganen sollte ein feministischer Beitrag zum prüden Leben im Amerika der Sechzigerjahre sein, leider wurde es millionenfach von verklemmten Hausfrauen und lüsternen Männern gekauft und von der Kritik übel verschmäht. Oona, Henriettas Tochter und Chirurgin, ist gerade wieder nach Hause gezogen, nachdem sie sich von ihrem dauerbekifften Mann getrennt und jetzt eine Affäre mit dem Paartherapeuten angefangen hat. Ihre Tochter Lydia wiederum wird von der Schule suspendiert, weil ein Nacktfoto von ihr unfreiwillig die Runde gemacht hat.Die drei Olyphantfrauen müssen sich zusammen ihren Dämonen stellen, das Chaos wird allerdings immer größer statt kleiner. »Die Unzertrennlichen« stellt auf hochkomische Art die Frage, ob man sein Leben wirklich planen kann und welche Rolle die Familie spielt, wenn es hart auf hart kommt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Paperback
Seitenzahl
368
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Stuart Nadler hat bereits mehrere literarische Auszeichnungen erhalten, u.a. wurde er von der National Book Foundation als einer der besten fünf Autoren unter 35 Jahren ausgerufen und erhielt das Truman Capote Fellowship. Sein Debütroman »Ein verhängnisvoller Sommer« wurde von der amerikanischen Kritik begeistert aufgenommen.

Beiträge

3
Alle
4

Mit anfänglichen Schwierigkeiten zu einem sehr schönen Ende

Drei Frauen, drei Generationen einer Familie und alle haben ihre Probleme zu meistern: die „Oma“ hat den Verlust ihres Mannes zu überwinden, die „Mutter“ die Trennung von ihrem Mann und die Tochter? Die erleidet im Internat eine Bruchlandung auf unterschiedlichen Ebenen, als ihr „Freund“ Nacktfotos von ihr veröffentlicht. Und so kommen sie alle wieder zurück. Ins Zuhause der Oma. Und versuchen über Generationen hinweg ihre Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Oder wirklich gemeinsam? Oder doch in ihren Rollen? Ich hatte mir anfangs echt schwer getan und mich die ersten 200 Seiten mehr gequält als es richtig genossen. Aber der zweite Teil hat mir deutlich besser gefallen und war, finde ich, auch besser geschrieben mit einem klareren roten Faden.

Mit anfänglichen Schwierigkeiten zu einem sehr schönen Ende
3

Die Geschichte der drei Frauen hat mich gut unterhalten. Besonders ergriffen war ich von der Geschichte von Lydia. Das Verhalten von Charlie hat mich sehr aufgeregt und Lydia tat mir entsprechend leid. Wie kann man nur so sein? Das Buch ist unterhaltsam und gut geschrieben.

3

Ich bin ohne eine bestimmte Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen. Es verspricht "urkomisch" zu sein, und eine große Familiengeschichte zu beinhalten. Beides fand ich in dem Buch nicht. Klar, wir begleiten drei Frauen, drei Generationen, die zeigt, wie die eine die andere geprägt hat. Lydia hat mit einem aktuellen Problem vieler Frauen und Menschen zu kämpfen. Was mir bei ihr besonders gut gefiel, war ihre Eigenheit und dass der Autor kein slut-shaming dafür betreibt, dass Lydia einfach neugierig war. Diese Neugierde wurde ihr zum Verhängnis, aber nur, weil sie in die falschen Hände fiel. Henrietta ist eine Frau, die ich für ihren Mut und ihre Werte sehr schätze - man merkt ihr an, dass sie darunter leidet ein Buch geschrieben zu haben, das viele missverstanden haben. Gleichzeitig finde ich feministische Bücher so wichtig und spreche ihr meine vollste Unterstützung aus. Unschlüssig bin ich wegen Oona. Sie weiß nicht was sie will, hat keine eigene Geschichte. Jede der drei Frauen hat ihr Päckchen zu tragen, viel Unterstützung erfahren sie voneinander aber nicht. Während Lydia vielleicht nachdem das Foto publik wurde, vielmehr ihre Mutter brauchte, ist sie nicht da. Sie besucht ihre Mutter sogar auf der Arbeit, als sie sie am dringsten braucht, doch sie ist nicht da. Die Hälfte des Buches verbringt Lydia mit ihrem Vater, der sich erst von seiner Frau lösen kann, nachdem Oona mit ihrem Paartherapeuten geschlafen hat. Was mir am Buch gefiel: Die schöne Sprache - es ist treffend formuliert, einfühlsam, ehrlich, und flüssig. Dann gefallen mir die feministischen Themen, die es behandelt. Was mir weniger gefiel: Ich kam trotz allem nicht richtig in die Handlung rein, sie blieb irgendwie farblos. Vieles wurde angerissen, aber nie zu Ende gesponnen (wieso reden Oona und Lydia nicht darüber, dass sie nicht zu erreichen war, wie geht es mit Oona und Spencer weiter, was hatte Henrietta ihrer Tochter auf dem See zeigen wollen?) Dass so viele Dinge noch offen sind, ist für mich wenig zufriedenstellend.

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