Die Unzertrennlichen
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Beschreibung
»Die Unzertrennlichen« ist ein mitreißend erzählter Roman über drei Frauen – Tochter, Mutter und Großmutter – die immer weiter im Chaos ihres Lebens versinken.Henrietta Olyphant hat gerade ihren Mann und fast all ihr Geld verloren, da droht eine weitere Katastrophe: Ihr Buch »Die Unzertrennlichen« soll wiederaufgelegt werden. Das umstrittene »Handbuch für Besucher des weiblichen Körpers« sollte ein feministischer Beitrag zum prüden Leben im Amerika der Sechzigerjahre sein, leider wurde es Millionenfach von lüsternen Männern gekauft und von der Kritik übel verschmäht. Oona, Henriettas Tochter, ist gerade wieder nach Hause gezogen, nachdem sie sich von ihrem dauerbekifften Mann getrennt und jetzt eine Affäre mit dem Paartherapeuten angefangen hat. Oonas Tochter Lydia wiederum wird von der Schule suspendiert, weil peinlicherweise ein Nacktfoto von ihr die Runde gemacht hat. Zusammen müssen sich die drei Generationen ihren Dämonen stellen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Stuart Nadler hat bereits mehrere literarische Auszeichnungen erhalten, u.a. wurde er von der National Book Foundation als einer der besten fünf Autor:innen unter 35 Jahren ausgerufen und erhielt das Truman Capote Fellowship. Sein Debütroman »Ein verhängnisvoller Sommer« wurde von der amerikanischen Kritik begeistert aufgenommen. Sein letzter Roman »Die Unzertrennlichen« erschien 2017.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Mit anfänglichen Schwierigkeiten zu einem sehr schönen Ende
Drei Frauen, drei Generationen einer Familie und alle haben ihre Probleme zu meistern: die „Oma“ hat den Verlust ihres Mannes zu überwinden, die „Mutter“ die Trennung von ihrem Mann und die Tochter? Die erleidet im Internat eine Bruchlandung auf unterschiedlichen Ebenen, als ihr „Freund“ Nacktfotos von ihr veröffentlicht. Und so kommen sie alle wieder zurück. Ins Zuhause der Oma. Und versuchen über Generationen hinweg ihre Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Oder wirklich gemeinsam? Oder doch in ihren Rollen? Ich hatte mir anfangs echt schwer getan und mich die ersten 200 Seiten mehr gequält als es richtig genossen. Aber der zweite Teil hat mir deutlich besser gefallen und war, finde ich, auch besser geschrieben mit einem klareren roten Faden.

Ich bin ohne eine bestimmte Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen. Es verspricht "urkomisch" zu sein, und eine große Familiengeschichte zu beinhalten. Beides fand ich in dem Buch nicht. Klar, wir begleiten drei Frauen, drei Generationen, die zeigt, wie die eine die andere geprägt hat. Lydia hat mit einem aktuellen Problem vieler Frauen und Menschen zu kämpfen. Was mir bei ihr besonders gut gefiel, war ihre Eigenheit und dass der Autor kein slut-shaming dafür betreibt, dass Lydia einfach neugierig war. Diese Neugierde wurde ihr zum Verhängnis, aber nur, weil sie in die falschen Hände fiel. Henrietta ist eine Frau, die ich für ihren Mut und ihre Werte sehr schätze - man merkt ihr an, dass sie darunter leidet ein Buch geschrieben zu haben, das viele missverstanden haben. Gleichzeitig finde ich feministische Bücher so wichtig und spreche ihr meine vollste Unterstützung aus. Unschlüssig bin ich wegen Oona. Sie weiß nicht was sie will, hat keine eigene Geschichte. Jede der drei Frauen hat ihr Päckchen zu tragen, viel Unterstützung erfahren sie voneinander aber nicht. Während Lydia vielleicht nachdem das Foto publik wurde, vielmehr ihre Mutter brauchte, ist sie nicht da. Sie besucht ihre Mutter sogar auf der Arbeit, als sie sie am dringsten braucht, doch sie ist nicht da. Die Hälfte des Buches verbringt Lydia mit ihrem Vater, der sich erst von seiner Frau lösen kann, nachdem Oona mit ihrem Paartherapeuten geschlafen hat. Was mir am Buch gefiel: Die schöne Sprache - es ist treffend formuliert, einfühlsam, ehrlich, und flüssig. Dann gefallen mir die feministischen Themen, die es behandelt. Was mir weniger gefiel: Ich kam trotz allem nicht richtig in die Handlung rein, sie blieb irgendwie farblos. Vieles wurde angerissen, aber nie zu Ende gesponnen (wieso reden Oona und Lydia nicht darüber, dass sie nicht zu erreichen war, wie geht es mit Oona und Spencer weiter, was hatte Henrietta ihrer Tochter auf dem See zeigen wollen?) Dass so viele Dinge noch offen sind, ist für mich wenig zufriedenstellend.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beschreibung
»Die Unzertrennlichen« ist ein mitreißend erzählter Roman über drei Frauen – Tochter, Mutter und Großmutter – die immer weiter im Chaos ihres Lebens versinken.Henrietta Olyphant hat gerade ihren Mann und fast all ihr Geld verloren, da droht eine weitere Katastrophe: Ihr Buch »Die Unzertrennlichen« soll wiederaufgelegt werden. Das umstrittene »Handbuch für Besucher des weiblichen Körpers« sollte ein feministischer Beitrag zum prüden Leben im Amerika der Sechzigerjahre sein, leider wurde es Millionenfach von lüsternen Männern gekauft und von der Kritik übel verschmäht. Oona, Henriettas Tochter, ist gerade wieder nach Hause gezogen, nachdem sie sich von ihrem dauerbekifften Mann getrennt und jetzt eine Affäre mit dem Paartherapeuten angefangen hat. Oonas Tochter Lydia wiederum wird von der Schule suspendiert, weil peinlicherweise ein Nacktfoto von ihr die Runde gemacht hat. Zusammen müssen sich die drei Generationen ihren Dämonen stellen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Stuart Nadler hat bereits mehrere literarische Auszeichnungen erhalten, u.a. wurde er von der National Book Foundation als einer der besten fünf Autor:innen unter 35 Jahren ausgerufen und erhielt das Truman Capote Fellowship. Sein Debütroman »Ein verhängnisvoller Sommer« wurde von der amerikanischen Kritik begeistert aufgenommen. Sein letzter Roman »Die Unzertrennlichen« erschien 2017.
Beiträge
Mit anfänglichen Schwierigkeiten zu einem sehr schönen Ende
Drei Frauen, drei Generationen einer Familie und alle haben ihre Probleme zu meistern: die „Oma“ hat den Verlust ihres Mannes zu überwinden, die „Mutter“ die Trennung von ihrem Mann und die Tochter? Die erleidet im Internat eine Bruchlandung auf unterschiedlichen Ebenen, als ihr „Freund“ Nacktfotos von ihr veröffentlicht. Und so kommen sie alle wieder zurück. Ins Zuhause der Oma. Und versuchen über Generationen hinweg ihre Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Oder wirklich gemeinsam? Oder doch in ihren Rollen? Ich hatte mir anfangs echt schwer getan und mich die ersten 200 Seiten mehr gequält als es richtig genossen. Aber der zweite Teil hat mir deutlich besser gefallen und war, finde ich, auch besser geschrieben mit einem klareren roten Faden.

Ich bin ohne eine bestimmte Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen. Es verspricht "urkomisch" zu sein, und eine große Familiengeschichte zu beinhalten. Beides fand ich in dem Buch nicht. Klar, wir begleiten drei Frauen, drei Generationen, die zeigt, wie die eine die andere geprägt hat. Lydia hat mit einem aktuellen Problem vieler Frauen und Menschen zu kämpfen. Was mir bei ihr besonders gut gefiel, war ihre Eigenheit und dass der Autor kein slut-shaming dafür betreibt, dass Lydia einfach neugierig war. Diese Neugierde wurde ihr zum Verhängnis, aber nur, weil sie in die falschen Hände fiel. Henrietta ist eine Frau, die ich für ihren Mut und ihre Werte sehr schätze - man merkt ihr an, dass sie darunter leidet ein Buch geschrieben zu haben, das viele missverstanden haben. Gleichzeitig finde ich feministische Bücher so wichtig und spreche ihr meine vollste Unterstützung aus. Unschlüssig bin ich wegen Oona. Sie weiß nicht was sie will, hat keine eigene Geschichte. Jede der drei Frauen hat ihr Päckchen zu tragen, viel Unterstützung erfahren sie voneinander aber nicht. Während Lydia vielleicht nachdem das Foto publik wurde, vielmehr ihre Mutter brauchte, ist sie nicht da. Sie besucht ihre Mutter sogar auf der Arbeit, als sie sie am dringsten braucht, doch sie ist nicht da. Die Hälfte des Buches verbringt Lydia mit ihrem Vater, der sich erst von seiner Frau lösen kann, nachdem Oona mit ihrem Paartherapeuten geschlafen hat. Was mir am Buch gefiel: Die schöne Sprache - es ist treffend formuliert, einfühlsam, ehrlich, und flüssig. Dann gefallen mir die feministischen Themen, die es behandelt. Was mir weniger gefiel: Ich kam trotz allem nicht richtig in die Handlung rein, sie blieb irgendwie farblos. Vieles wurde angerissen, aber nie zu Ende gesponnen (wieso reden Oona und Lydia nicht darüber, dass sie nicht zu erreichen war, wie geht es mit Oona und Spencer weiter, was hatte Henrietta ihrer Tochter auf dem See zeigen wollen?) Dass so viele Dinge noch offen sind, ist für mich wenig zufriedenstellend.






