Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

Hardcover
4.140
SteckHistorischer RomanOstindien-Kompanie18. Jhd.

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Beschreibung

Stellen Sie sich ein Reich vor, das sich seit anderthalb Jahrhunderten von der Welt abschottet. Niemand darf hinaus, kein Fremder hinein. Und doch bietet ein schmales Fenster Einblick in diese nationale Festung: eine künstliche, ummauerte Insel in einem Hafen des Landes, bewohnt von einer Handvoll europäischer Händler.
Das Land heißt Japan, der Hafen Nagasaki und die Insel Dejima, man schreibt das Jahr 1799. Dorthin versetzt David Mitchell seinen Helden, den jungen Handelsangestellten Jacob de Zoet, der hofft, auf der von Geschäftemachern und zwielichtigen Gestalten bewohnten Insel sein Glück zu machen. Stattdessen stößt ihn das Schicksal in ein wildes Abenteuer: Er verliebt sich in die Japanerin Orito, die Tochter eines Samurai und Hebamme, die sich vom Inselarzt Dr. Marinus medizinisch ausbilden lässt. Doch eines Tages stirbt Oritos Vater, und sie verschwindet. Plötzlich geht das Gerücht, sie sei in die Sklaverei verkauft worden, um seine Schulden zu begleichen. Jacob geht dem nach und wird in Falschheit, Verrat und Mord verstrickt …
Dies ist ein staunenswertes künstlerisches Werk: ein historischer Roman mit exotischem Kolorit, gefährlichen Verwicklungen, einer veritablen Seeschlacht und einer Vielfalt bunter Gestalten. Zudem ist es meisterhaft erzählt und voller poetischer Beschreibungen, die den Zusammenprall zweier Kulturen auf eine Weise illustrieren, dass man mal an flämische Malerei denkt, mal an japanische Tuschkunst. David Mitchell, einer der besten Geschichtenerzähler unserer Zeit, hat einen großen Abenteuer- und Ideenroman geschrieben.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
720
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

David Mitchell, geboren 1969 in Southport, Lancashire, studierte Literatur an der University of Kent, lebte danach in Sizilien und Japan. Er gehört zu jenen polyglotten britischen Autoren, deren Thema nichts weniger als die ganze Welt ist. Für sein Werk wurde er u.a. mit dem John-Llewellyn-Rhys-Preis ausgezeichnet, zweimal stand er auf der Booker-Shortlist. 2011 erhielt er den Commonwealth Writers’ Prize für «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet», 2015 den World Fantasy Award für «Die Knochenuhren». Sein Weltbestseller «Der Wolkenatlas» wurde von Tom Tykwer und den Wachowski-Geschwistern verfilmt. David Mitchell lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Clonakilty, Irland. Times, Guardian und Sunday Express wählten «Utopia Avenue» (dt. 2022) zum «Book of the Year».

Beiträge

7
Alle
5

Ein großartiger historischer Roman, der mich emotional gerade am Ende sehr berührt hat. Umfassend gezeichnete, lebendige Charaktere und stellenweise deftige Beschreibungen. Dennoch hat das Buch eine Stille Leichtigkeit.

4

Das Buch hat mir sehr viel abverlangt. Ein historischer Roman, wie ich ihn noch nie gelesen habe. Ein schonungsloser, derber Schreibstil- platschende

4

Außergewöhnlich, detailliert, fremdländisch

3

Es dauert etwas, bis man in die Geschichte hineinfindet. Angeblich ist das von Mitchell so gewollt, da Jacob zuerst ebenfalls Probeleme hat, sich in Japan und der neuen Kultur zurechtzufinden. Dranbleiben lohnt sich.

5

Very beautiful, not always easy and very emotional book. Loved it though i am not sure i can read it again.

4

Audiobooks and I have a very complicated relationship. We are not particularly friends, but we are getting along. I usually listen to them while slowly falling asleep since my partner is a snorer and my mind apparently always in need for entertainment before finally shutting up. The problem here is obvious. I fall asleep before a chapter is finished an have to listen to some passages more than one or two times. Often my thoughts start to wander and I lose track of what is happening in the story, but the combination of “lying in bed in the dark” and “audiobook” seems to work astonishingly well. I can’t say that I grasped everything of the story, but like to think that I understood the main threads of it. I’ve never been a huge fan of Japan or overly interested in the culture like many others happen to be (the Manga and Anime culture makes it possible) but I was able to follow the descriptions and understand how different those two cultures – Japanese and Dutch – are and what a living on the edge it must have been for the protagonists. A very huge compliment to the two narrators, Paula Wilcox and Jonathan Aris. Especially the latter is a fantastic reader. He modulates a unique way to speak for every single character. Even with forgetting their names, which were partly rather complicated when you just listen to them, I was able to recognise the person by the way Mr Aris let him or her speak. In between it was so thrilling that I forgot about sleep and had to listen to the book for 2 hours straight (and actually fight sleep back), because I simply needed to know what would happen. The end left me with a feeling of sad happiness or happy sadness but I will refrain from giving away too many details. It is one of the bittersweet parts of this entire story. David Mitchell is a wonderful writer, as far as I can tell, and he gave his characters a lot of depth and personality. All of them. The good guys and the bad ones. His researches on Japanese and Dutch culture, history and language must have taken ages and although I’m far from being an expert, it is obvious to me, that he put a lot of thought into it. This book will be a companion for a while, because there is just so much to think and ponder over and maybe at some point I will listen to it again, just for the joy of it.

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