Die Schlange: Pain Matrix Thriller – Im Kopf des Serienmörders

Die Schlange: Pain Matrix Thriller – Im Kopf des Serienmörders

E-Book
4.54

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Buchinformationen

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Format
E-Book
Seitenzahl
284
Preis
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Beiträge

1
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5

Meine Rezension zu "Die Schlange" von Jasmin Kraft Klappentext: Er half ihnen. Er heilte sie. Er tötete sie. Südostasien, 1975. Entlang des Hippie Trails verschwinden junge Rucksacktouristen. Manche ertrinken in Gezeitenbecken, manche verbrennen an Straßenrändern. Die Polizei spricht von Unfällen. Nur ein niederländischer Diplomat erkennt das Muster. Dreißig Jahre wird er einen Mann jagen, der Vertrauen zur Falle macht und Dankbarkeit zur Waffe. Einen Mann, der nicht aus Hass tötet, sondern aus kalter Notwendigkeit. Wer ihm gefährlich wird, verschwindet. Wer Fragen stellt, verstummt. Doch manche Geschichten enden nicht mit einer Verhaftung. Manche Geschichten enden nie. Die Schlange stirbt nicht. Sie häutet sich nur. Meine Meinung: Dies ist die wahre Geschichte des Serienmörders Charles Sobhraj, der als der Bikinimörder oder die Schlange in die Geschichte einging. Im Buch heißt er Lucien Serres. 1975 - die Hochzeit der Hippies und Flower - Power - Zeit. Viele junge Menschen haben damals als Backpacker den sogenannten Hippie - Trail bereist, der sie quer durch Asien führte. Doch viele fanden statt Freiheit und Abenteuer den Tod, weil sie dem Serienmörder Lucien Serres begegneten. Dieser versprach ihnen unter falscher Identität das große Geld, lud sie zu sich nach Hause ein und mimte den perfekten Gastgeber. Er machte sie krank, pflegte sie gesund oder tötete sie. Man fragt sich, ob seine Opfer nicht hätten merken müssen, was Serres vor hat. Aber dieser hatte das unglaubliche Talent, seine Opfer mit seinem Lächeln und dem umwerfenden Charme um den Finger zu wickeln. Die Story wird aus mehreren Sichtweisen erzählt. Einmal die der Opfer und Ermittler und aus der Sicht des Täters. Besonders die Ich-Form aus Tätersicht ist sehr heftig. Es ist erschreckend, dass er unfähig war,so etwas wie Liebe oder Mitgefühl zu empfinden. Andere Menschen waren nur Mittel zum Zweck. Waren sie unbrauchbar geworden, wurden sie beseitigt. Dies tat er ohne viel Blutvergießen. Er hat es geschafft, seine Morde wie einen Unfall aussehen zu lassen. Sehr beeindruckt hat mich Édouard Vannier, ein niederländischer Diplomat. Jahrelang hat er dafür gekämpft, dass Serres gefunden und verurteilt wird. Die Sicht der Opfer zeigt, dass sie meist keine Chance hatten. Wenn ihnen klar wurde, wo sie hinein geraten waren, war es für eine Flucht zu spät. Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel von angenehmer Länge. Jasmin Kraft gelingt es, die Spannung konstant aufrecht zu erhalten und entführt uns in die gedanklichen Abgründe des Täters. Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

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