Die Lüge des Leuchtturmwärters (Die Verneburg-Reihe)

Die Lüge des Leuchtturmwärters (Die Verneburg-Reihe)

E-Book
4.84

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Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
211
Preis
1.99 €

Beiträge

3
Alle
5

Ich bin ein zweites Mal in die faszinierende Steampunk-Welt eingetaucht und habe es wieder sehr genossen. Das Setting, das fast ausschließlich in einem alten Leuchtturm und in versteckten Strandhöhlen spielt, hat mich sehr angesprochen. Und auch der Schreibstil hat mich wieder gepackt. Insgesamt ist die gesamte Handlung sehr düster, auch wenn es Zuneigung zwischen einzelnen Figuren gibt. Unwetter und Nebel tun ihr Übriges für eine unheimliche Grundatmosphäre. Die Handlung selbst ist spannend und strotzt vor Geheimnissen, die auch bis zum Schluss nicht komplett enthüllt werden. Das Ende ließ mich mit einem unguten Gefühl zurück. Nicht weil es schlecht war, sondern weil sich da definitiv ein nächster Band zusammenbraut und ich nicht sicher bin, ob das für die geschaffene Welt gut ausgehen kann.

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5

Levi ein alter Mann, wohnt in seinem Leuchtturm und macht den Job als Leuchtturmwärter. Eher auf sich allein gestellt, geht nur selten ins Dorf um besorgen zu machen. Doch das ändert sich ein wenig, als er bei seiner Beutesuche am Strand, einen Jungen findet, der offenbar zu niemandem gehört und diesen bei sich aufnimmt. Er bringt ihm das Lesen bei, Dinge, die ein Leuchtturmwärter machen muss. Aber auch Dinge darüber hinaus, denn Levi scheint ein Geheimnis zu haben, dass er dann mit Duve - so hat er den Jungen genannt - teilt.  Gemeinsam schmuggeln sie Sachen, bis es dann zu einer wirklich sehr heiklen Sache kommt, nachdem der Himmelstürmer ein Marineschiff vom Himmel schießt. Levi und Duve finden etwas, was für beide von großem Interesse ist und es geht schlicht weg nach hinten los. Levi merkt es recht schnell, doch da ist es für ihn zu spät, noch irgendwas zu retten, denn sein Leben geht dem Ende zu.  Duve steht allein vor dem großen Piratenkönig. Er versucht das durchzuziehen, was Levi angefangen hat, doch auch das geht komplett nach hinten los. Und nicht nur er wird da rein gezogen, auch seine beste Freundin Lieke ist mit gefangen in dieser Situation.  Alexandra Haber hat hier wieder einen tollen Roman geschrieben, der spannend ist, der den gewissen Witz hat. Aber einmal hab ich sie auch einen kurzen Moment innerlich verfluchen müssen. Manchmal gehört das auch mal dazu. Duve gefällt mir recht gut und auch Lieke ist mir ans Herz gewachsen. auch die Beziehung zwischen Levi und Duve wurde immer wieder gut angesprochen und es war einfach schön, die beiden zu begleiten.    Mein kleines Highlight, Elgin und Egil. 2 meiner Lieblingscharaktere aus der Reihe sind hier auch wieder wunderbar aufgetaucht.  Es waren wieder wunderbare lesemomente und deshalb bekommt "Die Lüge des Leichtturmwärters" 5 Schmetterlinge.  

4

Spannende Geschichte voller Geheimnisse

Der geheimnisvolle Leuchtturmwärter Levi hüllt sich in Rätsel. Im Dorf kursieren zahlreiche Gerüchte über ihn, doch niemand kennt ihn wirklich. Eines Tages ändert sich alles, als er an der Küste einen Jungen vor dem Ertrinken rettet und ihn bei sich aufnimmt. Er gibt ihm den Namen Duve. Im Verlauf der Zeit öffnet Levi sich und teilt seine tiefsten Geheimnisse mit Duve. Doch diese Enthüllungen führen schließlich beinahe zu seinem Verhängnis. Fangen wir bei dem Cover an. Es passt einfach perfekt zu dem Buch! Der standhafte Leuchtturm von Levi trotzt den wilden Wellen des Meeres! Es ist einfach nur schön zu sehen, wie sich in der Geschichte eine Beziehung zwischen dem mürrischen Levi und dem Findelkind entwickelt. Duve durchlebt typische Aspekte des Erwachsenwerdens, darunter die erste Liebe, Freundschaft und den schmerzlichen Verlust geliebter Menschen. Die Geschichte ist wirklich schön und berührend. Jedoch fehlte es in der ersten Hälfte des Buches insbesondere an Tiefe in den Charakteren, vor allem bei Levi. Klar passt es zu seinem Charakter, aber aus Sicht des Lesers hat manchmal ein bisschen was gefehlt, um die Handlungen vollständig nachvollziehen zu können. Außerdem hatte ich am Anfang ein paar "Orientierungsprobleme". Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die beiden Bücher davor nicht gelesen habe, aber hier wäre vielleicht eine kleine Karte ganz schön, einfach um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen. Als man dann in der Geschichte drin war, war es deutlich besser! Wirklich schön fand ich den Schreibstil! Es war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Zum Ende hin wurde es wirklich sehr spannend und man ist durch die letzten Seiten wirklich durchgeflogen! Positiv ist auch, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist und ein rundes Ende bietet. Fazit: Eine klare Empfehlung für Leser jeden Alters – egal ob für Jugendliche oder Erwachsene!

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