Die Klatschmohnfrau
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Beschreibung
Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast fünfzig Jahre war sie mit Edouard verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer für andere gelebt, den ernsten Edouard, ihre Kinder und später die Enkelkinder. Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes erste große Liebe. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl beirren. Voller Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit genießt Marthe mit Félix ihre Liebe.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Noëlle Châtelet, geboren 1944, war Dozentin für Kommunikationswissenschaften. Sie hat Romane, Erzählungen und Essays veröffentlicht. Sie erhielt den Prix Goncourt de la Nouvelle und für »Die Dame in Blau« den Prix Anne de Noailles der Academie Française. Die Gesamtauflage ihrer Bücher liegt bei über 700.000 Exemplaren. Noëlle Châtelet lebt und arbeitet in Paris.
Beiträge
"Nicht mehr allein zu handeln, allein zu denken, lässt sie die Einsamkeit ermessen, in der sie mit und anschließend ohne Edmond gelebt hat. Es muss ein Zwischendasein gewesen sein, eine lange Wartezeit in Schwarz-Weiß und ohne Worte. Der Farbfilm ihres Lebens hat erst jetzt begonnen." Die 70jährige Witwe Marthe lernt nach einer tristen, emotionslosen Ehe mit dem gefühlskalten Edmond den 80jährigen Künstler Felix kennen. Er bringt Farbe und ein neues, unerwartetes Lebensgefühl in ihr bisheriges Leben in Schwarz-Weiß. Eine zwar recht vorhersehbare Geschichte und Entwicklung, aber trotzdem sehr gefühlvoll und zauberhaft geschrieben. Eine leise und zarte Geschichte, die sehr schnell gelesen ist
Eine späte Liebe Das Buch: Im zweiten Teil der Trilogie geht es nun um die ominöse Dame in Blau. Sie heißt Marthe und findet im hohen Alter endlich und sehr unverhofft die erste große Liebe. Und das ausgerechnet in ihrem Lieblingscafé. Was da so alles passiert und vor allem ihre Familie (Kinder und Enkel) auf den neuen Mann reagieren? Fazit: Im Gegensatz zum ersten Teil, wo es nur um das Stehenbleiben handelt, geht es hier weitaus ernster zu: es dreht sich um die Liebe. Und auch wenn das hohe Alter der Protagonistin abschreckt, es handelt sich erfrischend echt um eine Geschichte über die allererste Liebe. Und selbst Marthes verstorbener Mann aus der Vergangenheit findet hier Platz und schafft die Tiefgründigkeit der einzig wahren Liebe der jetzigen Marthe. Weiterhin ist dieses kleine Zusammenspiel mit dem ersten Buch durchaus erfrischend. Handelt es sich dort um ein Stillstehen, so bricht Marthe zu neuen Welten auf. Genau das Gegenteil von dem, was Mireille (aus dem ersten Buch) an Marthe (die Dame in Blau) so toll fand. Und so erhält der erste Teil der Trilogie doch noch einen Zusatzpunkt und verbindet diese Bücher weit mehr als es die Hauptcharaktere je könnten. Zusammenfassend ist der zweite Teil wesentlich besser ausgearbeitet und tiefgründiger. Die Lockerheit des ersten Teiles wird aber hier positiv fortgesetzt. Und ist auch unabhängig vom ersten Teil durchaus eine Lesung wert. https://booksoftination.wordpress.com/2016/11/09/noelle-chatelet-die-farbentrilogie/
Beschreibung
Marthe ist siebzig und führt ein völlig zurückgezogenes Leben als Witwe. Fast fünfzig Jahre war sie mit Edouard verheiratet, einem Mann, den ihr Vater für sie ausgesucht hatte. Pflichtbewusst und rücksichtsvoll hat sie immer für andere gelebt, den ernsten Edouard, ihre Kinder und später die Enkelkinder. Und dann lernt sie Félix kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, Marthes erste große Liebe. Félix, der Maler ist und noch einmal zehn Jahre älter, wirbelt ihr Leben völlig durcheinander. Sie, die stets dunkelblau gekleidet war, kauft sich ein rot gemustertes Kleid, klatschmohnrot wie das der jungen Frau, die sie auf der Straße gesehen hat. Von ihren überraschten und peinlich berührten Kindern lässt sie sich nicht im geringsten in ihrem neuen Lebensgefühl beirren. Voller Selbstbewusstsein und Fröhlichkeit genießt Marthe mit Félix ihre Liebe.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Noëlle Châtelet, geboren 1944, war Dozentin für Kommunikationswissenschaften. Sie hat Romane, Erzählungen und Essays veröffentlicht. Sie erhielt den Prix Goncourt de la Nouvelle und für »Die Dame in Blau« den Prix Anne de Noailles der Academie Française. Die Gesamtauflage ihrer Bücher liegt bei über 700.000 Exemplaren. Noëlle Châtelet lebt und arbeitet in Paris.
Beiträge
"Nicht mehr allein zu handeln, allein zu denken, lässt sie die Einsamkeit ermessen, in der sie mit und anschließend ohne Edmond gelebt hat. Es muss ein Zwischendasein gewesen sein, eine lange Wartezeit in Schwarz-Weiß und ohne Worte. Der Farbfilm ihres Lebens hat erst jetzt begonnen." Die 70jährige Witwe Marthe lernt nach einer tristen, emotionslosen Ehe mit dem gefühlskalten Edmond den 80jährigen Künstler Felix kennen. Er bringt Farbe und ein neues, unerwartetes Lebensgefühl in ihr bisheriges Leben in Schwarz-Weiß. Eine zwar recht vorhersehbare Geschichte und Entwicklung, aber trotzdem sehr gefühlvoll und zauberhaft geschrieben. Eine leise und zarte Geschichte, die sehr schnell gelesen ist
Eine späte Liebe Das Buch: Im zweiten Teil der Trilogie geht es nun um die ominöse Dame in Blau. Sie heißt Marthe und findet im hohen Alter endlich und sehr unverhofft die erste große Liebe. Und das ausgerechnet in ihrem Lieblingscafé. Was da so alles passiert und vor allem ihre Familie (Kinder und Enkel) auf den neuen Mann reagieren? Fazit: Im Gegensatz zum ersten Teil, wo es nur um das Stehenbleiben handelt, geht es hier weitaus ernster zu: es dreht sich um die Liebe. Und auch wenn das hohe Alter der Protagonistin abschreckt, es handelt sich erfrischend echt um eine Geschichte über die allererste Liebe. Und selbst Marthes verstorbener Mann aus der Vergangenheit findet hier Platz und schafft die Tiefgründigkeit der einzig wahren Liebe der jetzigen Marthe. Weiterhin ist dieses kleine Zusammenspiel mit dem ersten Buch durchaus erfrischend. Handelt es sich dort um ein Stillstehen, so bricht Marthe zu neuen Welten auf. Genau das Gegenteil von dem, was Mireille (aus dem ersten Buch) an Marthe (die Dame in Blau) so toll fand. Und so erhält der erste Teil der Trilogie doch noch einen Zusatzpunkt und verbindet diese Bücher weit mehr als es die Hauptcharaktere je könnten. Zusammenfassend ist der zweite Teil wesentlich besser ausgearbeitet und tiefgründiger. Die Lockerheit des ersten Teiles wird aber hier positiv fortgesetzt. Und ist auch unabhängig vom ersten Teil durchaus eine Lesung wert. https://booksoftination.wordpress.com/2016/11/09/noelle-chatelet-die-farbentrilogie/
















