Blick ins Buch
Die italienische Aktiengesellschaft im institutionellen Wettbewerb
Über das Buch
Vor dem Hintergrund der EuGH-Rechtsprechung zur Niederlassungsfreiheit hat Italien in den vergangenen Jahren sein Gesellschaftsrecht grundlegend reformiert. Die Reform stand unter der Zielsetzung, vor allem der Aktiengesellschaft società per azioni eine größere Passfähigkeit durch Stärkung der Privatautonomie zu geben und Italien damit einen vorderen Rang im vieldiskutierten Wettbewerb der Rechtsordnungen zu sichern.
Das vorliegende Buch stellt die Reform des italienischen Gesellschaftsrechts umfassend vor. Es enthält eine ausführliche Bestandaufnahme der Organisations- und Finanzverfassung der società per azioni sowie des neu geschaffenen italienischen Konzernrechts. Dabei geht die Autorin auch der Frage nach, ob die Methodik des italienischen Gesetzgebers, auf einen Schlag ein Sammelsurium an neuen, unerprobten Rechtsinstituten verschiedenster Herkunft einzuführen, ein erfolgversprechender Zugang ist oder ob die übernommenen Rechtstransplantate für eine komplikationslose Aufnahme in das italienische Recht nicht zu wenig ausgelotet sind und mangels Rückbindung an die eigene Tradition Rechtsunsicherheit befürchten lassen.
Der Linde Verlag gratuliert Frau Dr. Oelkers zum Hauptpreis des "Walther-Kastner-Preises" 2008!
Den Vertrieb für Deutschland übernimmt unser Kooperationspartner Boorberg.
Editionen (1)
Autorin / Autor
Über Janine Oelkers
Habilitandin und Lehrbeauftragte am Institut für Zivil- und Unternehmensrecht (Lehrstuhl Univ.-Prof. Dr. Susanne Kalss) der Wirtschaftsuniversität Wien. Von 2003 bis 2007 war sie Forschungsassistentin in dem vom FWF finanzierten und von Univ.-Prof. Dr. Susanne Kalss geleiteten START-Projekt zum Kapitalgesellschaftsrecht.
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