Die große Flucht
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Professor Dr. Guido Knopp, Jahrgang 1948, Historiker, war Redakteur der FAZ und Auslandschef der Welt am Sonntag. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion »Zeitgeschichte «, seit Oktober 2000 moderiert er das ZDF-Magazin »History«. Für seine Dokumentationen hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Bundesverdienstkreuz, den Europäischen, Österreichischen und Bayerischen Fernsehpreis, den TeleStar, den Goldenen Löwen und die Auszeichnung des Simon- Wiesenthal-Zentrums. Er hat mehrere Bücher zur Geschichte des 20. Jahrhunderts veröffentlicht, die zu Bestsellern wurden.
Beiträge
Plastisch,hervorragend recherchiert und sehr gut erzählt
1945, kurz vor Ende des Krieges steht die rote Armee vor den Toren des damaligen deutschen Reiches. Millionen von Menschen müssen in kürzester Zeit aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern fliehen. Ein gigantischer Flüchtlingsstrom zieht sich, im kältesten Winter seit Jahrzehnten, durch Osteuropa und über die Ostsee. Im Nacken eine rachsüchtige, gewaltbereite Armee, die plündernd, mordend und verge***tigend Angst und Schrecken verbreitet. Unzählige Menschen, größtenteils Frauen und Kinder, sterben an Hunger, Kälte, Erschöpfung, werden erschossen oder zu Tode gequält, ertrinken in eisigen Fluten. Familien werden auseinander gerissen, viele finden sich nie wieder. Kinder bleiben zurück und schlagen sich jahrelang allein durch. Dieses Buch hat mich die Realität der großen Flucht fühlen lassen. Hat mir die Hintergründe aufgezeigt. Diese unvorstellbaren Schicksale, Erfahrungen, Erlebnisse haben mindestens eine Generation schwer traumatisiert. Eine Generation, die es sich in Krieg- und Nachkriegszeiten nicht erlauben konnte, darüber zu sprechen, keinen Raum hatte, all das zu verarbeiten. Die Traumata wirken nach bis in heutige Generationen. Viele, auch grausame, Fotos helfen, sich diese Situation wirklich vorstellen zu können. Auch heute finden wieder viele Flüchtende den Weg nach Europa. Ihre Erlebnisse haben ganz sicher Parallelen zu unserer eigenen Fluchtgeschichte. Verstehen schafft Verständnis, Verständnis schafft Empathie, Empathie ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander. Große Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte ⭐⭐⭐⭐⭐
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Professor Dr. Guido Knopp, Jahrgang 1948, Historiker, war Redakteur der FAZ und Auslandschef der Welt am Sonntag. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion »Zeitgeschichte «, seit Oktober 2000 moderiert er das ZDF-Magazin »History«. Für seine Dokumentationen hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter das Bundesverdienstkreuz, den Europäischen, Österreichischen und Bayerischen Fernsehpreis, den TeleStar, den Goldenen Löwen und die Auszeichnung des Simon- Wiesenthal-Zentrums. Er hat mehrere Bücher zur Geschichte des 20. Jahrhunderts veröffentlicht, die zu Bestsellern wurden.
Beiträge
Plastisch,hervorragend recherchiert und sehr gut erzählt
1945, kurz vor Ende des Krieges steht die rote Armee vor den Toren des damaligen deutschen Reiches. Millionen von Menschen müssen in kürzester Zeit aus Schlesien, Ostpreußen und Pommern fliehen. Ein gigantischer Flüchtlingsstrom zieht sich, im kältesten Winter seit Jahrzehnten, durch Osteuropa und über die Ostsee. Im Nacken eine rachsüchtige, gewaltbereite Armee, die plündernd, mordend und verge***tigend Angst und Schrecken verbreitet. Unzählige Menschen, größtenteils Frauen und Kinder, sterben an Hunger, Kälte, Erschöpfung, werden erschossen oder zu Tode gequält, ertrinken in eisigen Fluten. Familien werden auseinander gerissen, viele finden sich nie wieder. Kinder bleiben zurück und schlagen sich jahrelang allein durch. Dieses Buch hat mich die Realität der großen Flucht fühlen lassen. Hat mir die Hintergründe aufgezeigt. Diese unvorstellbaren Schicksale, Erfahrungen, Erlebnisse haben mindestens eine Generation schwer traumatisiert. Eine Generation, die es sich in Krieg- und Nachkriegszeiten nicht erlauben konnte, darüber zu sprechen, keinen Raum hatte, all das zu verarbeiten. Die Traumata wirken nach bis in heutige Generationen. Viele, auch grausame, Fotos helfen, sich diese Situation wirklich vorstellen zu können. Auch heute finden wieder viele Flüchtende den Weg nach Europa. Ihre Erlebnisse haben ganz sicher Parallelen zu unserer eigenen Fluchtgeschichte. Verstehen schafft Verständnis, Verständnis schafft Empathie, Empathie ist die Voraussetzung für ein gutes Miteinander. Große Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte ⭐⭐⭐⭐⭐




