Die Frauen vom Meer

Die Frauen vom Meer

Taschenbuch
4.54
FamiliensagaOrienGenerationensagaIdentität

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Beschreibung

Es ist Frühling in Istanbul, als Ferah auf einer Bank einem Mann begegnet, in dem sie ihren Vater Sercan wiedererkennt, der die Familie vor Jahrzehnten verließ. Ferah begibt sich gemeinsam mit ihm auf eine Reise in die Vergangenheit, zu den Frauen der Familie: zu Ferahs Mutter, einer stolzen Tatarin, die dem Vater einst in die Türkei folgte, zu der Deutschen Elisabeth, die Ferahs Sohn heiratete und erfuhr, was das Leben in einer fremden Kultur bedeutet, und schließlich zu ihrer Enkelin, mit der sich der Kreis schließt. Alle drei Frauen haben als kleine Kinder drei glückliche Jahre an ihrem großen Wasser – dem Schwarzen Meer, der Ostsee, dem Marmarameer – erlebt, bis sie entwurzelt und versetzt wurden in ein neues Leben, in dem sie sich bewähren mussten. Ferahs Schicksal wird sich auch an "ihrem" Meer vollenden.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Deniz Selek wurde 1967 in Hannover geboren und verbrachte ihre Kindheit in Istanbul. Schon früh begann sie Geschichten zu schreiben, die sie selbst illustrierte. Nach einigen Semestern Germanistik und Pädagogik studierte sie Innenarchitektur, und beschloss dann doch lieber ihren Kindheitstraum vom Bücherschreiben zu verwirklichen. Als waschechte Halbtürkin liebt sie Süßes und Saures, Abendrot und Aberglauben, Kitsch und Klunker, Hut und Häkelwerk und natürlich Sommer, Sonne und Südseestrand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Berlin.Mehr über Deniz Selek und ihre Bücher hier: http://www.denizselek.de/

Beiträge

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Alle
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Die Frauen vom Meer Das Buch erzählt die Geschichte von verschiedenen Frauen über mehrere Generationen. Jede ist unterschiedlich und doch eint alle die Familie. Deniz Selek verbindet unterschiedliche Kulturen miteinander und gibt einen intensiven Einblick vor allem in das türkische (Familien)Leben. Wie ein roter Faden begleitet Ferah durch das Buch; zuerst als Tochter, dann als Mutter und am Ende als Großmutter. Erzählt wird die Geschichte ihrer Mutter Seza, ihrer deutschen Schwiegertochter Elisabeth und ihrer Enkelin Ilayda. Hier wird Migration und Immigration gezeigt, mit all ihren Facetten und zeigt wie Heimatlos und zerrissen zwischen den Welten man sich fühlen kann. Allerdings wollte die Autorin hier manchmal zu viel. So nimmt ein ganzer Abschnitt die Zeit von Elisabeths Geburt, mitten im zweiten Weltkrieg, bis zum dritten Lebensjahr ein und doch geht es hier mehr um ihre Mutter Julie. Dann gibt es einen Zeitsprung und es dauert lange bis man erfährt was mit Julie passiert ist. Alles in allem lässt sich die Geschichte gut und leicht lesen und war für mich in der Türkei genau das passende Buch.

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