Die Frauen im gelben Haus: Roman
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Buchinformationen
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Leseempfehlung!
Die Frauen im gelben Haus behandelt die Familiengeschichte von Amelie, Belle und Anna und spielt in drei Zeitebenen. Amelie(Zeitspanne rund um den ersten Weltkrieg, lebt in Frankreich) Amelie, kommt in der Geschichte mit dem Soldaten William zusammen. Die beiden verlieben sich trotz aller vorherrschenden Vorurteilen, doch anstatt Liebe und Freude zu erfahren, ist ihre Beziehung von Rassismus, Gewalt und gesellschaftlicher Ablehnung geprägt. Belle(Zeitspanne 1930er/1940er Jahre, USA) Belle, die Tochter von Amelie und William, wächst als Schwarze Frau im rassistisch geprägten Amerika auf. Ihr Lebensweg ist geprägt von Diskriminierung, Unterdrückung, aber auch von persönlichem Mut und Widerstand. Anna (Zeitspanne 1970/1980er Jahre, South Carolina USA) Anna ist Belle’s Enkelin und wächst bei Pflegefamilien auf, bei denen sie traumatische Erfahrungen durchlebt und nie so richtig glücklich ist. Mit 16 Jahren kommt sie zu ihrer Großmutter Belle, die sie davor noch nicht kannte. Genau deshalb fällt es ihr zu Begin auch recht schwer, Vertrauen aufzubauen. Nach und nach wachsen Belle und Anna zusammen. Doch Belle hütet ein düsteres Familiengeheimnis…. Die Frauen im gelben Haus ist ein unglaublich bedeutendes Buch, dass mich lange nach den Lesen noch beschäftigt hat. Die Autorin Brigitte Malungo hat mich gebeten es zu lesen und ich bin ihr sehr dankbar für diese Empfehlung! Die zentrale Thematik ist Rassismus, der über Generationen hinweg ausgeprägt ist. Wir lernen drei starke und unabhängige Frauen kennen, die dafür kämpfen, dass es vollkommen egal ist, welche Hautfarbe man hat! Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt, ein Buch, dass berührt und ein Buch zu einer Thematik, worüber mehr Aufklärung stattfinden sollte! Große Leseempfehlung für alle, die ein berührendes und starkes Buch über Unterdrückung und Selbstbestimmung lesen möchten!

Generationen im Schatten des Rassismus
Wir lernen in diesem Buch 3 Generationen kennen: Amelie, Belle und Anna. Ein grosses Thema im Buch ist Rassismus. In einer Zeit, die wir nur ansatzweise erahnen können und doch soviel Aktualität in sich hat, dass es mir emotional nahe geht. Josephine nimmt uns mit auf die Reise in verschiedene Zeitepochen, wir lernen Amelie’s Schicksal kennen, verbunden mit dem von Belle und Anna. Generationsübergreifend kämpfen Amelie und Belle gegen Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Hass. Die Liebe zwischen einer weissen Frau und einem schwarzen Mann, die nicht sein darf und doch gelebt wird, ist für mich sehr ergreifend und schockierend. Anna, die kein liebevolles Zuhause kennenlernen durfte, kommt als Teenager zu ihrer Oma Belle. Sie hat einen inneren Kampf mit sich und lernt durch Belle zum ersten Mal kennen, was es heisst eine Familie zu haben und erfährt mehr über das Schicksal der Generationen. Für mich sind Bücher in diesem Bereich nichts Neues, Josephine hat jedoch etwas erschaffen, das einfach unter die Haut geht. Mit ihrem Schreibstil gelingt es ihr, Emotionen zu wecken, die tief berühren. Ich bin im Buch oftmals sprachlos gewesen und habe Tränen laufen lassen, denn ich möchte nicht wissen wie es sich anfühlt, nicht einfach lieben zu dürfen, aufgrund der Hautfarbe und Herkunft. Nicht einmal erahnen kann ich diese Gefühle der Menschen, die so etwas erleben. Zu Beginn des Buches betont Josephine aber auch, dass sie als weisse Frau sich nicht anmasst, das Leid der Menschen, die diskriminiert wurden oder weiterhin werden, in vollem Masse zu verstehen. Hervorheben möchte ich die wunderschönen Illustrationen, angefangen beim Cover, das mit seinen Farben so hervorsticht, natürlich mit Sonnenblumen, die ich liebe! Zwischen den Kapiteln hat Josephine wunderschöne Bilder der Protagonisten erschaffen, ein grosses Talent das dem Buch eine persönliche Note schenkt. Wer gerne Bücher liest, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern Tiefgang haben, schwere Themen aufgreifen und in verschiedenen Zeitebenen spielen, kommt hier auf seine vollen Kosten. Bitte beachtet auch die Triggerwarnung im Buch, es ist definitiv keine leichte Kost.
Herzzerreißend und mutmachend ❤️🩹
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Dieses Buch und deine Geschichte, sind einfach etwas ganz besonderes. Etwas das zum nachdenken anregt und zeigt das manche Kämpfe leider nie enden. Für bestimmte Dinge muss man sich immer und immer wieder einsetzten. Und darf sie nicht als selbstverständlich sehen. Dinge wie Freiheit, Selbstbestimmtheit Es hat mein Herz berührt ❤️🩹 denn es erzählt die Geschichte von verschiedenen Frauen, aus verschiedenen Generationen und gesellschaftlichen Standards. Auf der einen Seite fand ich die Geschichte teils unglaublich traurig und die Protagonisten waren so nahbar und authentisch. Themen wie Rassismus, Rassentrennung, Missbrauch und Gewalt wurden unglaublich sensibel behandelt, ohne etwas zu beschönigen. Teils war es erschreckend, sich das auch nur vorstellen zu müssen. Durch die wechselnden POV‘s und die verschiedenen Zeitebenen bekommt einen noch tieferen Einblick. Es gab jedoch auch frohe Momente. Momente von Freundschaft, Liebe und Wiedersehen. Und so lässt einen die Geschichte irgendwie mit einem weinenden und einem lächelnden Auge zurück. Eine Geschichte die unter die Haut geht und das Herz berührt! Ich kann sie euch nur empfehlen.
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr leicht zu lesen. Das Buch ist aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben, welche jeweils in einem eigenen Zeitabschnitt spielen. Ich hatte immer einen guten Überblick über die aktuelle Handlung. Jede Perspektive drehte sich um eine der drei Frauen in dem gelben Haus. Amelie, Belle und Anna hätten unterschiedlicher nicht sein können und doch hatten sie allesamt ihre Gemeinsamkeiten. Alle drei Frauen mochte ich so so gerne. Sie sind für mich enorm starke Protagonistinnen, die für sich, ihre Werte und ihre Rechte einstehen, was mich emotional sehr berührt hat. Ihre Geschichten spielten zwar separat, aber doch laufen sie alle zusammen, was das Buch zu einer absolut runden Geschichte gemacht hat. Die Autorin hat sich merklich mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt und Das transparent und unverblümt in ihrer Geschichte thematisiert. Mich hat das Ganze nochmal sehr zum nachdenken angeregt und ich wünsche mir, dass das Buch von noch so viel mehr Menschen gelesen wird. Ein besonderes Augenmerk gilt noch der liebevollen Gestaltung des Buches. Sowohl das Cover, als auch die Illustrationen im Innenteil sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Werbung | Rezensionsexemplar

Leute Rassismus ist ein Schwieriges Thema und deswegen beschäftige ich mich nicht gern damit, aber da ich nun mal davon betroffen bin habe ich eigentlich keine andere Wahl Und ja in "Die Frauen im Gelben Haus" wird dieses Thema aufgegriffen Aber kommen wir erstmal zum Buch Die Protagonistin in diesem Buch heißt Anna, sie ist 16 Jahre alt und ein Waisenkind, sie lebt in einer Pflegefamilie und erfährt plötzlich das sie eine Oma hat, die bereit ist sich um sie zu kümmern Als Anna dort ankommt erfährt sie so viel über ihre Herkunft, ihre Vergangenheit und natürlich über sich selbst Als ich dieses Buch gelesen habe, gab es stellen an denen ich schlucken musste, es gab stellen die ich am liebsten überlesen hätte, es gab stellen die ich gar nicht lesen wollte Aber ich habe es dennoch getan, weil es wichtig ist sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, sich zu sensibilisieren Doch dieses Buch hat mir nicht nur gezeigt, welch ein glück ich hatte erst 70 Jahre später in diese Welt geboren worden zu sein, sondern auch, dass sehr vieles in dieser Welt durch Akzeptanz, Verständnis und Liebe gelöst werden könnte Rassismus betrifft jeden einzelnen von uns, ob wir nun persönlich davon betroffen sind oder nicht, in meinem Fall kann es Wütend machen und bei anderen Menschen kann es sensibilisieren und Verständnis hervorrufen Und dafür ist doch die Welt der Bücher da oder? Sie soll uns was Lehren, das wir uns weiterentwickeln, Verständnis haben, Mitgefühl und die Menschen so akzeptieren wie sie sind Es war schwer für mich dieses Buch zu lesen, aber ich bin froh das ich es getan habe, denn es hat nicht nur Wut über die Vergangenheit hinterlassen sondern Verständnis für die heutige Zeit, es hat mich in dem Sinn geprägt, dass ich jedem Menschen mit Verständnis, Akzeptanz und Liebe begegnen möchte, unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität

Dieses Buch beginnt mit einem Prolog der sich wie ein Thriller liest. Es ist Nacht und es regnet in Strömen. Eine Frau mit einer Schaufel und ein Toter. Der Prolog endet mit dem Satz; "Besser, du begräbst deine Probleme, als dass du selbst begraben wirst." Die Frauen im gelben Haus ist eine tragische Familiengeschichte, geprägt von Rassismus. Dieses Buch hat mich aufgewühlt und wirklich mitgenommen. Eine Familie die durch unterschiedliche Zeiten immer wieder auf Ablehnung und Hass trifft, aufgrund ihrer Hautfarbe. Das Schicksal von Amelie, Belle und Anna hat mich sehr berührt. Aber es war auch der Mut dieser Frauen den ich bewundert habe. Was mich richtig wütend gemacht hat, war diese Ungerechtigkeit und auch Hilflosigkeit. Und trotzdem haben diese Frauen gekämpft um ihre Liebe und ihre Selbstbestimmung. Ein tolles Buch und wirklich lesenswert! 🫶🏻 PS: der Tote hat es nicht anders verdient Kein Mensch sollte anders gestellt sein oder anders behandelt werden. Egal welche Farbe unsere Haut hat, wo wir herkommen, wen wir lieben und zu wem wir beten oder eben nicht. Jeder Mensch sollte frei sein und auch frei leben dürfen. Laut dem Internet wurde das Verbot von Mischehen in den USA im Jahre 1967 aufgehoben.

Fesselnd, emotional und ungeschönt.
Meine Emotionen zu dem Buch sind sehr schwer in Worte zu fassen. Wir begleiten 3 unglaublich starke Frauenbund 3 Zeitachsen, die mit die teilweise den selben Problemen, aus unterschiedlichen Perspektiven aber auch komplett anderen Problemen zu kämpfen haben. Ob Rassismus und Rassentrennung, Sexismus und Missbrauch, Die Autorin beschönigt nichts, im Gegenteil, Sie nimmt in jedem Bezug die extra Meile und konfrontiert die Lesenden kompromisslos. Wer empfindlich ist, sollte definitiv die Content-Warnings lesen. Aber es bleibt von mir eine klare Leseempfehlung.

Zeitgenössische und emotional
Ich habe das Buch in nur 3 Tagen durchgelesen und jede Seite sehr geliebt. Vor allem das Ende hat mich mit sehr vielen Emotionen zurückgelassen. Ich liebe die Südstaaten und interessiere mich schon seit vielen Jahren für das Thema Rassentrennung. Die Thematik wurde sehr sensibel, aber auch echt in die Liebesgeschichten der Protagonistinnen eingebaut und hat von vorne bis hinten einfach gepasst. Jede Geschichte hatte so viele authentische Elemente, dass ich so einfach in die jeweilige Zeit abtauchen konnte und es sich angefühlt hat als wäre ich dabei gewesen. Vor allem das Ende hat mich Innerlich zerstört und gleichzeitig so berührt, dass ich viele Tränen vergossen habe, aber gleichzeitig glücklich war, dass Anna endlich Heilung gefunden hat. Ich freue mich jetzt einfach noch mehr auf meine Südstaaten Reise in 4 Wochen, großen Dank an die Autorin für dieses Meisterwerk!
Ein Highlight
✨ Rezension ✨ Die Frauen im gelben Haus* | Josephine Katharina Gross | Selfpublished | 352 Seiten | Einzelband ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ In Die Frauen im gelben Haus geht es um 3 Generationen von Frauen. Anna, die 1970 lebt, ihre Oma Belle, deren Geschichte in den 30ern erzählt wird und die Uroma Amelie, die während des 1 Weltkrieges ihre Geschichte erzählt, in Form von Tagebucheinträgen. Diese 3 Zeitstränge sind geprägt durch Rassismus, denn Amelie ist weiß, kommt aus Frankreich und verliebt sich in einen schwarzen Soldaten. Sie geht nach Amerika, während er im Krieg ist und bekommt ein Kind von ihm, Belle. Schon im Kreissaal werden wir hier mit heftigem Rassismus und Hass konfrontiert und durch die Rassentrennung in den USA erzählt sich eine Geschichte voller Schicksalsschläge, geprägt von Gewalt und Unterdrückung. Allen drei Frauen (und auch Annas Mutter/Bells Tochter) passieren wirklich abartig schlimme Dinge. So sollten auf jeden Fall die Triggerwarnungen beachtet werden. So manches Mal kamen mir die Tränen und mein Herz brach für diese starken und wunderbaren Frauen, die nichts falsch gemacht haben, aber wegen der Farbe ihrer Haut so viel erdulden mussten. Der Schreibstil war ganz wunderbar und die Zeitsprünge gut zu verfolgen. Ich würde am liebsten alle 3 Frauen in die Arme nehmen und die Welt verändern, gerechter machen und freier für jeden. Die Farbe unserer Haut oder unsere Herkunft, die Religion oder die sexuelle Orientierung sollten keine Rolle spielen, bei der Frage wie wir Menschen behandeln. Wenn alle toleranter wären und einfach freundlicher, wäre diese Welt ein so viel besserer Ort. Ich tue im kleinen was ich kann und das sollten wir alle. Besonders als Frauen! ❓Hast du schonmal ein Buch gelesen, in dem Rassismus Thema war❓

Spannend, mitreißend und tragisch
Das Buch spielt auf drei verschiedenen Zeitebenen, über vier Generationen einer Familie hinweg. Die Ebenen sind unglaublich spannend miteinander verflochten und halten immer wieder neue Überraschungen bereit. Ich mochte vor allem die Protagonistinnen, die alle drei einen starken Willen aufwiesen und doch verschieden sind. Die Themen im Buch sind heftig, aber realistisch umgesetzt. Viele dieser Dinge geschehen noch heute, was sehr traurig ist. Ein Familiendrama über mehrere Generationen hinweg, spannend, mitreißend und tragisch.
Überzeugt
Ist es euch auch schon passiert, dass ihr ein Buch unbedingt weiterlesen wollt, obwohl ihr eigentlich gar keine Zeit dafür habt? Das Buch klingt toll, aber Zeit nicht vorhanden. Hab das Buch trotzdem begonnen und eine Mischung aus Lesen und Hörbuch hören fabriziert, weil ich ab Seite 1 so gefesselt war, obwohl ich "nur mal kurz reinlesen" wollte. Pustekuchen. Einmal begonnen, war ich mittendrin. Aufhören möglich, aber doof. Denn die Geschichte fesselt. Das Buch spielt in 3 Zeitsträngen und jede hat so ihre Tücken. Jede ist mit Liebe gesegnet, mit Verlust bestraft und mit Hindernissen gespickt. Ich würde mich gern drüber aufregen, wie rassistisch die Menschen damals (schon) waren, aber nun ja, wenn ich heute den Fernseher anmache... reden wir nicht drüber. Auf jeden Fall hat mir das Buch (und das Hörbuch) wahnsinnig gut gefallen. Die Schicksale der 3 Frauen aus dem gelben Haus haben mich berührt und demütig zurück gelassen. Es hat auch keine weniger sch*** abbekommen wie die andere, nur eben dem B&llsh*t der jeweiligen Generation. Ich könnt... Nein, aus! Nicht aufregen. Zurück zur Geschichte. Wir erleben 3 unglaublich starke junge Frauen auf ihrem Weg, für ihr Glück, ihr Leben und ihre Liebe zu kämpfen. Alles dafür zu tun, um nicht in der Lethargie und Akzeptanz des Unausweichlichen zu versinken. Einfach machen, egal wie verpönt es im Zweifel ist, wie "illegal" (igitt, sie liebt nen "Schwarzen"), wie sehr man die eigenen Grenzen dehnen und ausreizen muss. Stark. Absolut stark. Keine klassische Romance, kein typischer historischer Roman. Irgendwas dazwischen und doch so viel mehr. Richtig gut. Erwähnte ich schon, wie sch*** die Menschen schon früher waren und wie wenig wir dazu gelernt haben? Ach ja, ich wollte mich ja nicht mehr aufregen. Also, wenn ihr Lust habt, diese 3 Frauen kennenzulernen, mit ihnen zu kämpfen, zu leiden, zu weinen und am Ende mal kräftig auf den Tisch zu hauen, Konventionen in den Wind zu schießen, selbstbestimmt auf alles zu pfeifen, was in den eigenen Augen keinen Sinn ergibt, die zu beschützen, die man liebt, auch mal einen Rückschlag zu nutzen, um neue Kraft zu sammeln, dann seid ihr eingeladen, dem gelben Haus mal einen Besuch abzustatten. Gab es etwas, das mir nicht gefallen hat? Vermutlich. Ist doch immer so. Aber kann ich mich erinnern? Nö. Denn die Geschichte hinterlässt ein warmes Bauchgefühl. Mal brodelt es, mal wärmt es nur, aber es bleibt. Auch wenn das Cover nicht meins ist und m. E. nicht soo gut zur Geschichte passt, der Inhalt überzeugt dafür umso mehr.
Sooo wichtig & ein Buch das man gelesen haben muss!! Dieses Buch hat mich einfach soo tief berührt, ich konnte nicht aufhören zu lesen da es soo gefesselt hat, der Schreibstil war flüssig & leicht zu lesen.. die jeweiligen Geschichten der 3 Protagonistinnen haben mein Herz zerrissen & wieder zusammen geflickt.. es war für mich ein soo tolles Buch & definitiv keine leichte Kost. Lest euch bitte die Triggerwarnungen durch aber ich kann nur sagen das es genauso wie es um Missbrauch, Rassismus, Schmerz & Leid auch um Zusammenhalt in der Familie, Freundschaft, Wachstum & Hoffnung geht & es mein Herz berührt hat. Genau dieses Buch & Bücher wie zB. "Meine Haut packt aus" von Brigitte Lunguieki Mangulo sollten Pflichtlektüre in der Schule sein & dort auch behandelt werden, ich als weiße Person kann nicht Ansatzweise nachempfinden wie schwer es People of Color immernoch haben & das macht mich wirklich traurig & wütend, wir alle sind Menschen & haben Respekt & Liebe verdient, untereinander & füreinander! Die Illustrationen im Buch die von Joesphine selbst gestaltet wurde, sowie die Geschichte von Ihr werden mich weiterhin begleiten.. Ich wollte nicht viel vorweg nehmen, deshalb lest selbst & macht euch euer eigenes Bild.. eine ganz ganz große Herzensempfehlung!

Anna hat in ihrem jungen Leben bereits mehr erlebt, als viele in einem ganzen…
… mit sechzehn Jahren wird sie überraschend zu ihrer Großmutter Belle geschickt - eine Frau, von deren Existenz sie bislang nichts wusste. Trotz Belles Bemühungen, ihr ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit zu schenken, fällt es Anna schwer, Vertrauen zu fassen. Zu viele Brüche, zu viele Narben prägen ihre Kindheit. Doch je näher sie ihrer neuen Familie kommt, desto klarer wird: Belle trägt ein Geheimnis in sich. Eines, das nicht nur die Vergangenheit überschattet, sondern auch Annas Blick auf ihre eigene Herkunft für immer verändern könnte. Inhalt (Bissl SPOILER): Amelie, die während des Ersten Weltkriegs in Frankreich lebt verliebt sich heimlich in John - einen Schwarzen amerikanischen Soldaten. Als dieser an die Front versetzt wird, stellt Amelie fest, dass sie schwanger ist. In der Hoffnung, ihn wiederzusehen, reist sie nach New York. Dort bringt sie ihre Tochter Belle zur Welt und wird ausgerechnet von Johns Cousine betreut, bei der sie schließlich ein neues Zuhause findet. Belle (Tochter von Amelie und John) wächst in prekären Verhältnissen auf, verfolgt jedoch ihren Traum, Tänzerin zu werden. Bei einem ihrer heimlichen Auftritte verliebt sie sich in einen weißen Mann - eine Beziehung, die erneut unter dem Schatten gesellschaftlicher Vorurteile steht. Viele Jahre später wird Anna, Belles Enkelin, als Jugendliche zu ihrer Großmutter geschickt, nachdem sie lange Zeit in Pflegefamilien gelebt hat. Im Rahmen eines Schulprojekts beginnt sie, ihre Familiengeschichte zu erforschen - und entdeckt dabei eine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart nachwirkt. Die Autorin entwirft das vielschichtige Porträt dreier Frauen, deren Leben auf unterschiedliche Weise von Rassismus, gesellschaftlicher Ausgrenzung und familiärem Bürden geprägt ist. Während Belle und Anna selbst direkt von rassistischen Strukturen betroffen sind, erlebt Amelie - als weiße Frau - die Diskriminierung durch ihre Beziehung zu einem Schwarzen Mann sowie durch Das Unverständnis ihres Umfelds. Dennoch eint alle drei bemerkenswerter innerer Widerstand: Sie verweigern sich der Rolle des Opfers, kämpfen für Selbstbestimmung und finden - trotz aller Widrigkeiten - Wege, ihr Leben eigenständig zu gestalten. Erzählperspektive: Die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Frauen, jeweils in der dritten Person. Dadurch entsteht ein vielschichtiger, generationenübergreifender Blick auf ihre Erfahrungen, Kämpfe und familiären Verbindungen. Dieses Stilmittel verleiht der Geschichte Tiefe, verlangt den Leser*innen jedoch auch Konzentration ab. Vor allem bei Unterbrechungen im Lesefluss fiel es mir mitunter schwer, sofort wieder einzuordnen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird - nicht zuletzt, weil sich die Lebenswege und Persönlichkeitszüge der Protagonistinnen in einigen Punkten stark ähneln. Eine stärkere stilistische Differenzierung hätte hier für mehr Klarheit sorgen können. Schreibstil: Die Sprache ist klar und leicht zugänglich, was sicherlich vielen Leser*innen den Einstieg erleichtert - für meinen Geschmack blieb sie jedoch häufig zu schlicht und sprachlich wenig nuanciert. Meine persönliche Erwartungshaltung sorgt dafür, dass ich mir bei einem so emotional und historisch gewichtigen Thema mehr sprachliche Tiefe, bildhafte Ausdruckskraft und atmosphärische Intensität gewünscht. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die Emotionen der Figuren und die Schwere ihrer Erfahrungen eher erzählt als spürbar gemacht wurden. Ich denke, das Potenzial, die Geschichten dieser Frauen auch stilistisch eindrücklicher zu transportieren, wäre durchaus vorhanden gewesen. Mini Kritik: Thematisch behandelt das Buch eine Vielzahl gesellschaftlich relevanter und Themen: struktureller Rassismus, sexualisierte Gewalt, psychischer und physischer Missbrauch, Armut sowie die Weitergabe intergenerationaler Traumata. Ich finde es äußerst wichtig und bemerkenswert, dass die Autorin sich diesen schwierigen Inhalten nicht nur annähert, sondern sie ungeschönt und mit klarer Haltung darstellt. Dadurch wird sichtbar gemacht, was oft im Verborgenen bleibt - und genau darin liegt die große Stärke dieses Romans. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen stellenweise das Gefühl, dass die Vielzahl an komplexen Problematiken die Erzählung etwas überfrachtet. Als wolle der Text allen Formen von Ungerechtigkeit Raum geben - was in der Intention absolut nachvollziehbar ist (!), in der Umsetzung aber gelegentlich zulasten der Tiefe einzelner Themen geht. Für mich persönlich hätte es der Geschichte gutgetan, bestimmten Aspekten mehr Raum zur Entfaltung zu geben, um emotionale Wirkung und erzählerische Klarheit zu verstärken. Highlight: Ein besonderes Highlight des Buches - und für mich persönlich ein echter Mehrwert - sind die Illustrationen. Mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail ergänzen sie das Erzählte nicht nur visuell, sondern verleihen der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Bilder schaffen es, bestimmte Momente atmosphärisch einzufangen und Figuren und Stimmungen greifbarer zu machen. In meinen Augen tragen sie entscheidend zur Wirkung des Romans bei, da sie den Inhalt nicht nur begleiten, sondern erweitern - sowohl in ästhetischer als auch in inhaltlicher Hinsicht. Ich habe es geliebt! Fazit : "Die Frauen im gelben Haus" ist ein wichtiges und thematisch sehr ambitioniertes Buch, das zentrale gesellschaftliche Fragen in den Fokus rückt. Die behandelten Themen sind relevant und dringend, der Blick auf strukturelle Ungerechtigkeit und familiäre Prägungen ist in vielen Momenten eindringlich. Gleichzeitig gab es für mich persönlich auch Punkte, an denen das Buch nicht ganz ausschöpfend wirkte - sei es durch die genannten Punkte bei der Sprache, eine gewisse thematische Überfrachtung oder fehlende narrative Tiefe in einzelnen Erzählsträngen. (z.B. Als Serie gedacht, gäbe es ohne Zweifel Stoff für mehrere Staffeln - die Lebensgeschichten, Konflikte und historischen Bezüge bieten ein enormes Potenzial! Dennoch bleibt der Roman in seiner Intention kraftvoll und regt zur Auseinandersetzung an. Ich denke, jede*r wird aus dieser Geschichte etwas anderes mitnehmen. Wer offen ist für gesellschaftskritische Literatur mit emotionalem Tiefgang, findet hier auf jeden Fall viele berührende und nachdenklich stimmende Momente. 3,75 ⭐️

Berührende Geschichte mit drei starken Frauen
Werbung | Rezensionsexemplar 🌻🌻 Rezension 🌻🌻 Hallo ihr Lieben. Ich durfte den Roman "Die Frauen im gelben Haus" von Josephine Katharina Groß lesen und war unglaublich begeistert. Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar. Drei starke Frauen, die alle unvorstellbares erleben mussten und trotz aller Widrigkeiten nicht daran zerbrochen sind. Ich war tief berührt vom Schicksal der drei Frauen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch lange in mir nachwirken wird. Wir begegnen Amelie, Belle und Anna, drei Generationen von Frauen und deren Geschichten auf verschiedenen Zeitebenen erzählt werden. Das gelbe Haus spielt dabei stets eine zentrale Rolle. Jede muss auf unterschiedliche Weise gegen Rassismus, Vorurteile und andere Widrigkeiten ankämpfen. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und trotz der oftmals schweren Thematik, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil es so spannend geschrieben wurde. Josephine kann sehr berührend schreiben und ich habe mich direkt mit den drei Frauen verbunden gefühlt. Das Buch kann ich euch wärmstens empfehlen. Definitiv ein Highlight und sicher nicht das letzte Buch der Autorin für mich. Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟
Tolles und wichtiges Buch!
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Eines Tages wurde ich von Brigitte Lunguieki Malungo (Autorin von "Meine Haut packt aus") gefragt, ob ich Interesse hätte, "Die Frauen im gelben Haus" zu lesen und zu rezensieren. Ich fand den Klappentext spannend und da ich mich eh zwischendurch gerne mit der Geschichte der Schwarzen auseinandersetze, hat es perfekt gepasst. Danke an dieser Stelle für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Um was geht es? Amelie lebt in der Zeit des ersten Weltkr**ges in Frankreich und verliebte sich in einen amerikanischen, schwarzen Soldaten namens John. Sie haben sich heimlich getroffen, da es zu diesem Zeitpunkt nicht gerne gesehen wurde, dass Weiße und Schwarze zusammen sind. Als er an die Front geschickt wurde, merkte Amelie, dass sie von ihm schwanger war. Sie reist nach New York, in der Hoffnung, John wiederzusehen, sobald sein Einsatz vorbei ist. Im Krankenhaus, wo sie entbunden hat, wird sie zufällig von Johns Cousine behandelt und findet so ein neues Zuhause, wo sie ihre Tochter Belle großziehen kann. Ob John wieder aus dem Einsatz zurückkommt und seine Tochter kennenlernen darf? Belle wuchs in armen Verhältnissen auf. Sie versuchte sich, ein Leben als Tänzerin aufzubauen und während ihrer heimlichen Auftritte lernt sie einen Weißen kennen, in den sie sich verliebt hat. Ob das gut gehen wird? Anna ist ein junges Mädchen, welches erst mit 16 Jahren zu ihrer Großmutter Belle gezogen ist, da sie vorher in Pflegefamilien gelebt hat. Als Schulprojekt bekommen sie die Aufgabe, ihren Familienstammbaum zu erkunden und so lernt Anna ihre Familie ganz neu kennen. Meine Meinung Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen! Die Geschichte wird aus Annas, Belles und Amelies Geschichte in der 3. Person-Perspektive geschrieben. Eigentlich mag ich die Ich-Perspektive lieber, aber in diesem Buch hat mir die Erzählweise trotzdem gut gefallen. Zwischendurch kam ich ein wenig durcheinander, wenn ich mitten im Kapitel aufgehört habe, da die drei Frauen in gewissen Punkten große Ähnlichkeiten zueinander hatten, aber ansonsten bin ich sehr gut zurechtgekommen. Die Themen, die angesprochen werden, sind keine leichte Kost für zwischendurch. Die Problematiken der damaligen Zeit werden authentisch, eindringlich und roh präsentiert, sodass ich zwischendurch wirklich mitgenommen war, da dies die Geschichte meiner Vorfahren war und es mich immer wieder erschreckt, wozu die Menschen damals fähig waren und das aus dem Grund, dass die Hautfarbe eine andere war! Mir haben Amelie, Anna und Belle total gut gefallen. Sie waren stark, facettenreich, authentisch und haben sich durchgekämpft, was ich sehr inspirierend fand. Alles in allem ein toller und wichtiger Roman!

Ergreifende Geschichte
Es ehrt mich sehr, dass ich "Die Frauen im gelben Haus" vorab lesen durfte. Josephine war Ausstellerin auf der Leseflair im August und ich durfte die Autorin persönlich kennenlernen. Mir gefallen die Cover ihrer Bücher außerordentlich gut und ich war so gespannt endlich mal ein Buch zu lesen. "Die Frauen im gelben Haus" bewegt von Beginn an. Wir erleben, wie die Frauen einer Famile in verschiedenen Generationen mit Diskriminierung zu kämpfen haben. Hierzu wird die Story in drei verschiedenen Epochen erzählt. Auch wenn man um die Themen weiß, fand ich es beim lesen erschreckend, wie eine Familie über Generationen aufgrund der Hautfarbe mit Anfeindung, Ausgrenzung etc konfrontiert ist. So nimmt uns die Autorin mit in das Leben von Anna und die Vergangenheit ihrer Familie. Trotz der vielen Ereignisse wird man von der Story nicht "erschlagen", auch die Zeitwechsel gelingen gut. Ein sehr gut geschriebener Roman, mit einer tiefgründigen Geschichte und nicht schonend an den entscheidenden Stellen. Sehr empfehlenswert.
Emotional. Düster. Fesselnd.
Dieses Familiendrama hat mich nicht mehr losgelassen. Eine Geschichte über drei Generationen, die mit Mut und Liebe gegen alle Widrigkeiten versuchen zu bestehen. 📔"Die Frauen im gelben Haus" von Josephine Katharina Groß erzählt die Geschichte von Anna, die im Sumpfland von South Carolina mit ihren 16 Jahren schon mehr durchstehen musste als andere Menschen im ganzen Leben. Als sie nun bei ihrer Großmutter Belle leben soll, tut sie sich schwer mit dem neugewonnenen Familienglück. Und bald merkt sie, dass es in der Vergangenheit von Belle ein dunkles Geheimnis gibt, das ihr Vertrauen zu ihrer Großmutter auf eine harte Probe stellt. 🌻Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und erzählt jeweils die Geschichte einer Frau der Familie. Geschichten voller Wünsche und Träume, die verfolgt werden wollen. Geschichten voller Mut, sich selbst zu verwirklichen und voller Hürden, die gemeistert werden müssen. Geschichten voller Feminismus und Rassismus, die weh tun, aber auch ermutigen. 🌻Ein Buch, das schmerzlich deutlich macht, dass zwischen dem ersten Weltkrieg, der Rassentrennung in den USA und heute immernoch viel zu wenig passiert ist, um Rassismus nachhaltig zu verhindern. 🌻Der Autorin ist es gelungen eine fesselnde Geschichte mit authentischen Figuren zu schreiben. Ich habe mit den Frauen mitgelitten, gehofft und auch getrauert. Ihre Schicksale waren nicht immer leicht zu ertragen und ließen mich das Buch manchmal kurz zur Seite legen. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin 🖤

Eine emotionale Achterbahnfahrt
Mit dem Genre Familiendrama hatte ich bisher nur wenig Berührungspunkte, allerdings hatte mich der Klappentext neugierig gemacht. Im Vorwort beschrieb die Autorin die Intension für ihr Buch, nämlich, dass es wenig Bücher mit Schwarzen Protagonisten gibt. Diese fand ich sehr mutig und inspirierend. Der wirklich bildliche und an manchen Stellen sogar beinahe poetische Schreibstifte ist mir gleich zu Beginn aufgefallen und hat mich vom ersten bis zum letzten Satz in den Bann gezogen. Außerdem mochte ich es sehr, dass die Geschichten der unterschiedlichen Protagonisten in verschiedenen Zeitebenen geschrieben wurden, die ich gut gewählt und dargestellt fand. Vor allem mit dem Augenmerk, dass es sich bei den Protagonisten, wie im Vorwort erwähnt, um Schwarze handelte. Hierbei kam es mir wie eine Art Zeitstrahl oder eine Führung durch die Geschichte vor, was ich sehr mochte und mich dazu motivierte, über verschiedene Dinge selbst nachzulesen. Manches wusste ich nämlich nicht oder habe mir noch nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht und es hat mich jedes Mal schockiert, was Schwarzen in laufe unserer Weltgeschichte alles angetan wurde und noch immer wird. Insofern war dieses Buch für mich auch ein Sensibilisieren und Motivation, mich mehr mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die Charaktere fand ich wirklich gut ausgearbeitet und ich konnte sie, ihre Wünsche, Träume und Ziele gut kennenlernen; sodass sie mir innerhalb kurzer Zeit ans Herz gewachsen sind. Ich habe mit ihnen mit gelitten, mich gefreut und gebangt. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so intensiv für fiktive Buchcharaktere gefühlt habe. Deshalb habe ich nicht nur einmal aus den unterschiedlichen Emotionen heraus, Tränen in den Augen gehabt. Zusätzlich waren da noch die wunderschönen Illustrationen, die von Joe selbst stammen und die Geschichte, sowie wie Charaktere sehr lebendig und greifbar gemacht haben. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich an dieser Stelle allerdings trotzdem: Ich hätte mir gegen Ende ein wenig mehr von Anna gewünscht, meiner Meinung nach kommt sie etwas zu kurz. Ich hätte gern gewusst, wie es ihr nach all ihren Erlebnissen ergangen ist und wie sie diese verarbeitet. Allerdings verstehe ich auch, dass das Augenmerk auf einer anderen Person lag. Es kann aber auch sein, dass es mich so interessiert hat, weil ich mich an der einen oder anderen Stelle mit ihr identifizieren konnte und mich ihr nahe gefühlt habe. Aber abgesehen von dieser Kritik, ist es ein wirklich gutes Buch, welches mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat. Es ist meiner Meinung nach, gerade in der aktuellen Zeit auch ein notwendiges Buch. Mit Themen wie Rassismus und Vorurteilen, welche leider nach wie vor sehr aktuell sind. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen. Danke an dieser Stelle für das Bereitstellen und Vertrauen.
Jeder sollte dieses Buch lesen 😔
Dieses Buch hat mir mein Herz zerrissen und ich musste an vielen Stellen wirklich weinen. Die Autorin hat einen bildhaften Schreibstil, sodass ich das Gefühl hatte, dass ich mich mittendrin befinde. Das Buch selber spielt auf drei Zeitebenen und gibt Einblick in die Geschichten von drei Frauen. Es handelt sich hierbei um eine tragische Familiengeschichte, den alle drei Frauen sind verbunden. Die Autorin schafft es gerade durch ihren Schreibstil unglaubliche authentische Frauenfiguren zu entwickeln. Man hat mitgefiebert und mitgelitten. Das Buch enthält für mich sehr wichtige Themen wie z.b Rassismus! Und Missbrauch! Aber natürlich steht auch die Liebe hier im Mittelpunkt. Dieses Buch wird mir für immer im Gedächtnis bleiben und ich werde es definitiv jedem weiterempfehlen!
Ergreifendes Familiendrama mit wunderschönen Illustrationen und einer wichtigen Botschaft - große Empfehlung zum selber Lesen und auch zum Verschenken! 💛
"Die Frauen im gelben Haus" überzeugt nicht nur mit einer spannenden Familiengeschichte, die das Herz bewegt, sondern auch durch wunderschöne Details fürs Auge. Auf drei Zeitebenen erzählt die Autorin über die ergreifenden Schicksale von Anna, ihrer Großmutter Belle sowie ihrer Urgroßmutter Amelie. Wir begleiten diese starken und mutigen Frauen in eine Zeit voller Rassismus und Ungerechtigkeit und spüren trotz aller Schwierigkeiten die starke Liebe und Hoffnung, die sie in sich tragen. Josephine Katharina Groß ist eine großartige Autorin und Illustratorin und hat beides in diesem Werk vereint. Ein perfektes Buch zum Verschenken! 🌻 PS. Ich habe das eBook gelesen und so sehr geliebt, so dass ich mir bei der Signieraktion der Buchhandlung Graff direkt ein Exemplar für mein Bücherregal bestellt habe. Dieses Buch muss definitiv gelesen und gesehen werden! 🙃

Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Buchinformationen
Beiträge
Leseempfehlung!
Die Frauen im gelben Haus behandelt die Familiengeschichte von Amelie, Belle und Anna und spielt in drei Zeitebenen. Amelie(Zeitspanne rund um den ersten Weltkrieg, lebt in Frankreich) Amelie, kommt in der Geschichte mit dem Soldaten William zusammen. Die beiden verlieben sich trotz aller vorherrschenden Vorurteilen, doch anstatt Liebe und Freude zu erfahren, ist ihre Beziehung von Rassismus, Gewalt und gesellschaftlicher Ablehnung geprägt. Belle(Zeitspanne 1930er/1940er Jahre, USA) Belle, die Tochter von Amelie und William, wächst als Schwarze Frau im rassistisch geprägten Amerika auf. Ihr Lebensweg ist geprägt von Diskriminierung, Unterdrückung, aber auch von persönlichem Mut und Widerstand. Anna (Zeitspanne 1970/1980er Jahre, South Carolina USA) Anna ist Belle’s Enkelin und wächst bei Pflegefamilien auf, bei denen sie traumatische Erfahrungen durchlebt und nie so richtig glücklich ist. Mit 16 Jahren kommt sie zu ihrer Großmutter Belle, die sie davor noch nicht kannte. Genau deshalb fällt es ihr zu Begin auch recht schwer, Vertrauen aufzubauen. Nach und nach wachsen Belle und Anna zusammen. Doch Belle hütet ein düsteres Familiengeheimnis…. Die Frauen im gelben Haus ist ein unglaublich bedeutendes Buch, dass mich lange nach den Lesen noch beschäftigt hat. Die Autorin Brigitte Malungo hat mich gebeten es zu lesen und ich bin ihr sehr dankbar für diese Empfehlung! Die zentrale Thematik ist Rassismus, der über Generationen hinweg ausgeprägt ist. Wir lernen drei starke und unabhängige Frauen kennen, die dafür kämpfen, dass es vollkommen egal ist, welche Hautfarbe man hat! Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt, ein Buch, dass berührt und ein Buch zu einer Thematik, worüber mehr Aufklärung stattfinden sollte! Große Leseempfehlung für alle, die ein berührendes und starkes Buch über Unterdrückung und Selbstbestimmung lesen möchten!

Generationen im Schatten des Rassismus
Wir lernen in diesem Buch 3 Generationen kennen: Amelie, Belle und Anna. Ein grosses Thema im Buch ist Rassismus. In einer Zeit, die wir nur ansatzweise erahnen können und doch soviel Aktualität in sich hat, dass es mir emotional nahe geht. Josephine nimmt uns mit auf die Reise in verschiedene Zeitepochen, wir lernen Amelie’s Schicksal kennen, verbunden mit dem von Belle und Anna. Generationsübergreifend kämpfen Amelie und Belle gegen Ungerechtigkeit, Diskriminierung und Hass. Die Liebe zwischen einer weissen Frau und einem schwarzen Mann, die nicht sein darf und doch gelebt wird, ist für mich sehr ergreifend und schockierend. Anna, die kein liebevolles Zuhause kennenlernen durfte, kommt als Teenager zu ihrer Oma Belle. Sie hat einen inneren Kampf mit sich und lernt durch Belle zum ersten Mal kennen, was es heisst eine Familie zu haben und erfährt mehr über das Schicksal der Generationen. Für mich sind Bücher in diesem Bereich nichts Neues, Josephine hat jedoch etwas erschaffen, das einfach unter die Haut geht. Mit ihrem Schreibstil gelingt es ihr, Emotionen zu wecken, die tief berühren. Ich bin im Buch oftmals sprachlos gewesen und habe Tränen laufen lassen, denn ich möchte nicht wissen wie es sich anfühlt, nicht einfach lieben zu dürfen, aufgrund der Hautfarbe und Herkunft. Nicht einmal erahnen kann ich diese Gefühle der Menschen, die so etwas erleben. Zu Beginn des Buches betont Josephine aber auch, dass sie als weisse Frau sich nicht anmasst, das Leid der Menschen, die diskriminiert wurden oder weiterhin werden, in vollem Masse zu verstehen. Hervorheben möchte ich die wunderschönen Illustrationen, angefangen beim Cover, das mit seinen Farben so hervorsticht, natürlich mit Sonnenblumen, die ich liebe! Zwischen den Kapiteln hat Josephine wunderschöne Bilder der Protagonisten erschaffen, ein grosses Talent das dem Buch eine persönliche Note schenkt. Wer gerne Bücher liest, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern Tiefgang haben, schwere Themen aufgreifen und in verschiedenen Zeitebenen spielen, kommt hier auf seine vollen Kosten. Bitte beachtet auch die Triggerwarnung im Buch, es ist definitiv keine leichte Kost.
Herzzerreißend und mutmachend ❤️🩹
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Dieses Buch und deine Geschichte, sind einfach etwas ganz besonderes. Etwas das zum nachdenken anregt und zeigt das manche Kämpfe leider nie enden. Für bestimmte Dinge muss man sich immer und immer wieder einsetzten. Und darf sie nicht als selbstverständlich sehen. Dinge wie Freiheit, Selbstbestimmtheit Es hat mein Herz berührt ❤️🩹 denn es erzählt die Geschichte von verschiedenen Frauen, aus verschiedenen Generationen und gesellschaftlichen Standards. Auf der einen Seite fand ich die Geschichte teils unglaublich traurig und die Protagonisten waren so nahbar und authentisch. Themen wie Rassismus, Rassentrennung, Missbrauch und Gewalt wurden unglaublich sensibel behandelt, ohne etwas zu beschönigen. Teils war es erschreckend, sich das auch nur vorstellen zu müssen. Durch die wechselnden POV‘s und die verschiedenen Zeitebenen bekommt einen noch tieferen Einblick. Es gab jedoch auch frohe Momente. Momente von Freundschaft, Liebe und Wiedersehen. Und so lässt einen die Geschichte irgendwie mit einem weinenden und einem lächelnden Auge zurück. Eine Geschichte die unter die Haut geht und das Herz berührt! Ich kann sie euch nur empfehlen.
Der Schreibstil der Autorin war für mich sehr leicht zu lesen. Das Buch ist aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben, welche jeweils in einem eigenen Zeitabschnitt spielen. Ich hatte immer einen guten Überblick über die aktuelle Handlung. Jede Perspektive drehte sich um eine der drei Frauen in dem gelben Haus. Amelie, Belle und Anna hätten unterschiedlicher nicht sein können und doch hatten sie allesamt ihre Gemeinsamkeiten. Alle drei Frauen mochte ich so so gerne. Sie sind für mich enorm starke Protagonistinnen, die für sich, ihre Werte und ihre Rechte einstehen, was mich emotional sehr berührt hat. Ihre Geschichten spielten zwar separat, aber doch laufen sie alle zusammen, was das Buch zu einer absolut runden Geschichte gemacht hat. Die Autorin hat sich merklich mit dem Thema Rassismus auseinandergesetzt und Das transparent und unverblümt in ihrer Geschichte thematisiert. Mich hat das Ganze nochmal sehr zum nachdenken angeregt und ich wünsche mir, dass das Buch von noch so viel mehr Menschen gelesen wird. Ein besonderes Augenmerk gilt noch der liebevollen Gestaltung des Buches. Sowohl das Cover, als auch die Illustrationen im Innenteil sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Werbung | Rezensionsexemplar

Leute Rassismus ist ein Schwieriges Thema und deswegen beschäftige ich mich nicht gern damit, aber da ich nun mal davon betroffen bin habe ich eigentlich keine andere Wahl Und ja in "Die Frauen im Gelben Haus" wird dieses Thema aufgegriffen Aber kommen wir erstmal zum Buch Die Protagonistin in diesem Buch heißt Anna, sie ist 16 Jahre alt und ein Waisenkind, sie lebt in einer Pflegefamilie und erfährt plötzlich das sie eine Oma hat, die bereit ist sich um sie zu kümmern Als Anna dort ankommt erfährt sie so viel über ihre Herkunft, ihre Vergangenheit und natürlich über sich selbst Als ich dieses Buch gelesen habe, gab es stellen an denen ich schlucken musste, es gab stellen die ich am liebsten überlesen hätte, es gab stellen die ich gar nicht lesen wollte Aber ich habe es dennoch getan, weil es wichtig ist sich mit diesem Thema auseinander zu setzen, sich zu sensibilisieren Doch dieses Buch hat mir nicht nur gezeigt, welch ein glück ich hatte erst 70 Jahre später in diese Welt geboren worden zu sein, sondern auch, dass sehr vieles in dieser Welt durch Akzeptanz, Verständnis und Liebe gelöst werden könnte Rassismus betrifft jeden einzelnen von uns, ob wir nun persönlich davon betroffen sind oder nicht, in meinem Fall kann es Wütend machen und bei anderen Menschen kann es sensibilisieren und Verständnis hervorrufen Und dafür ist doch die Welt der Bücher da oder? Sie soll uns was Lehren, das wir uns weiterentwickeln, Verständnis haben, Mitgefühl und die Menschen so akzeptieren wie sie sind Es war schwer für mich dieses Buch zu lesen, aber ich bin froh das ich es getan habe, denn es hat nicht nur Wut über die Vergangenheit hinterlassen sondern Verständnis für die heutige Zeit, es hat mich in dem Sinn geprägt, dass ich jedem Menschen mit Verständnis, Akzeptanz und Liebe begegnen möchte, unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität

Dieses Buch beginnt mit einem Prolog der sich wie ein Thriller liest. Es ist Nacht und es regnet in Strömen. Eine Frau mit einer Schaufel und ein Toter. Der Prolog endet mit dem Satz; "Besser, du begräbst deine Probleme, als dass du selbst begraben wirst." Die Frauen im gelben Haus ist eine tragische Familiengeschichte, geprägt von Rassismus. Dieses Buch hat mich aufgewühlt und wirklich mitgenommen. Eine Familie die durch unterschiedliche Zeiten immer wieder auf Ablehnung und Hass trifft, aufgrund ihrer Hautfarbe. Das Schicksal von Amelie, Belle und Anna hat mich sehr berührt. Aber es war auch der Mut dieser Frauen den ich bewundert habe. Was mich richtig wütend gemacht hat, war diese Ungerechtigkeit und auch Hilflosigkeit. Und trotzdem haben diese Frauen gekämpft um ihre Liebe und ihre Selbstbestimmung. Ein tolles Buch und wirklich lesenswert! 🫶🏻 PS: der Tote hat es nicht anders verdient Kein Mensch sollte anders gestellt sein oder anders behandelt werden. Egal welche Farbe unsere Haut hat, wo wir herkommen, wen wir lieben und zu wem wir beten oder eben nicht. Jeder Mensch sollte frei sein und auch frei leben dürfen. Laut dem Internet wurde das Verbot von Mischehen in den USA im Jahre 1967 aufgehoben.

Fesselnd, emotional und ungeschönt.
Meine Emotionen zu dem Buch sind sehr schwer in Worte zu fassen. Wir begleiten 3 unglaublich starke Frauenbund 3 Zeitachsen, die mit die teilweise den selben Problemen, aus unterschiedlichen Perspektiven aber auch komplett anderen Problemen zu kämpfen haben. Ob Rassismus und Rassentrennung, Sexismus und Missbrauch, Die Autorin beschönigt nichts, im Gegenteil, Sie nimmt in jedem Bezug die extra Meile und konfrontiert die Lesenden kompromisslos. Wer empfindlich ist, sollte definitiv die Content-Warnings lesen. Aber es bleibt von mir eine klare Leseempfehlung.

Zeitgenössische und emotional
Ich habe das Buch in nur 3 Tagen durchgelesen und jede Seite sehr geliebt. Vor allem das Ende hat mich mit sehr vielen Emotionen zurückgelassen. Ich liebe die Südstaaten und interessiere mich schon seit vielen Jahren für das Thema Rassentrennung. Die Thematik wurde sehr sensibel, aber auch echt in die Liebesgeschichten der Protagonistinnen eingebaut und hat von vorne bis hinten einfach gepasst. Jede Geschichte hatte so viele authentische Elemente, dass ich so einfach in die jeweilige Zeit abtauchen konnte und es sich angefühlt hat als wäre ich dabei gewesen. Vor allem das Ende hat mich Innerlich zerstört und gleichzeitig so berührt, dass ich viele Tränen vergossen habe, aber gleichzeitig glücklich war, dass Anna endlich Heilung gefunden hat. Ich freue mich jetzt einfach noch mehr auf meine Südstaaten Reise in 4 Wochen, großen Dank an die Autorin für dieses Meisterwerk!
Ein Highlight
✨ Rezension ✨ Die Frauen im gelben Haus* | Josephine Katharina Gross | Selfpublished | 352 Seiten | Einzelband ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ In Die Frauen im gelben Haus geht es um 3 Generationen von Frauen. Anna, die 1970 lebt, ihre Oma Belle, deren Geschichte in den 30ern erzählt wird und die Uroma Amelie, die während des 1 Weltkrieges ihre Geschichte erzählt, in Form von Tagebucheinträgen. Diese 3 Zeitstränge sind geprägt durch Rassismus, denn Amelie ist weiß, kommt aus Frankreich und verliebt sich in einen schwarzen Soldaten. Sie geht nach Amerika, während er im Krieg ist und bekommt ein Kind von ihm, Belle. Schon im Kreissaal werden wir hier mit heftigem Rassismus und Hass konfrontiert und durch die Rassentrennung in den USA erzählt sich eine Geschichte voller Schicksalsschläge, geprägt von Gewalt und Unterdrückung. Allen drei Frauen (und auch Annas Mutter/Bells Tochter) passieren wirklich abartig schlimme Dinge. So sollten auf jeden Fall die Triggerwarnungen beachtet werden. So manches Mal kamen mir die Tränen und mein Herz brach für diese starken und wunderbaren Frauen, die nichts falsch gemacht haben, aber wegen der Farbe ihrer Haut so viel erdulden mussten. Der Schreibstil war ganz wunderbar und die Zeitsprünge gut zu verfolgen. Ich würde am liebsten alle 3 Frauen in die Arme nehmen und die Welt verändern, gerechter machen und freier für jeden. Die Farbe unserer Haut oder unsere Herkunft, die Religion oder die sexuelle Orientierung sollten keine Rolle spielen, bei der Frage wie wir Menschen behandeln. Wenn alle toleranter wären und einfach freundlicher, wäre diese Welt ein so viel besserer Ort. Ich tue im kleinen was ich kann und das sollten wir alle. Besonders als Frauen! ❓Hast du schonmal ein Buch gelesen, in dem Rassismus Thema war❓

Spannend, mitreißend und tragisch
Das Buch spielt auf drei verschiedenen Zeitebenen, über vier Generationen einer Familie hinweg. Die Ebenen sind unglaublich spannend miteinander verflochten und halten immer wieder neue Überraschungen bereit. Ich mochte vor allem die Protagonistinnen, die alle drei einen starken Willen aufwiesen und doch verschieden sind. Die Themen im Buch sind heftig, aber realistisch umgesetzt. Viele dieser Dinge geschehen noch heute, was sehr traurig ist. Ein Familiendrama über mehrere Generationen hinweg, spannend, mitreißend und tragisch.
Überzeugt
Ist es euch auch schon passiert, dass ihr ein Buch unbedingt weiterlesen wollt, obwohl ihr eigentlich gar keine Zeit dafür habt? Das Buch klingt toll, aber Zeit nicht vorhanden. Hab das Buch trotzdem begonnen und eine Mischung aus Lesen und Hörbuch hören fabriziert, weil ich ab Seite 1 so gefesselt war, obwohl ich "nur mal kurz reinlesen" wollte. Pustekuchen. Einmal begonnen, war ich mittendrin. Aufhören möglich, aber doof. Denn die Geschichte fesselt. Das Buch spielt in 3 Zeitsträngen und jede hat so ihre Tücken. Jede ist mit Liebe gesegnet, mit Verlust bestraft und mit Hindernissen gespickt. Ich würde mich gern drüber aufregen, wie rassistisch die Menschen damals (schon) waren, aber nun ja, wenn ich heute den Fernseher anmache... reden wir nicht drüber. Auf jeden Fall hat mir das Buch (und das Hörbuch) wahnsinnig gut gefallen. Die Schicksale der 3 Frauen aus dem gelben Haus haben mich berührt und demütig zurück gelassen. Es hat auch keine weniger sch*** abbekommen wie die andere, nur eben dem B&llsh*t der jeweiligen Generation. Ich könnt... Nein, aus! Nicht aufregen. Zurück zur Geschichte. Wir erleben 3 unglaublich starke junge Frauen auf ihrem Weg, für ihr Glück, ihr Leben und ihre Liebe zu kämpfen. Alles dafür zu tun, um nicht in der Lethargie und Akzeptanz des Unausweichlichen zu versinken. Einfach machen, egal wie verpönt es im Zweifel ist, wie "illegal" (igitt, sie liebt nen "Schwarzen"), wie sehr man die eigenen Grenzen dehnen und ausreizen muss. Stark. Absolut stark. Keine klassische Romance, kein typischer historischer Roman. Irgendwas dazwischen und doch so viel mehr. Richtig gut. Erwähnte ich schon, wie sch*** die Menschen schon früher waren und wie wenig wir dazu gelernt haben? Ach ja, ich wollte mich ja nicht mehr aufregen. Also, wenn ihr Lust habt, diese 3 Frauen kennenzulernen, mit ihnen zu kämpfen, zu leiden, zu weinen und am Ende mal kräftig auf den Tisch zu hauen, Konventionen in den Wind zu schießen, selbstbestimmt auf alles zu pfeifen, was in den eigenen Augen keinen Sinn ergibt, die zu beschützen, die man liebt, auch mal einen Rückschlag zu nutzen, um neue Kraft zu sammeln, dann seid ihr eingeladen, dem gelben Haus mal einen Besuch abzustatten. Gab es etwas, das mir nicht gefallen hat? Vermutlich. Ist doch immer so. Aber kann ich mich erinnern? Nö. Denn die Geschichte hinterlässt ein warmes Bauchgefühl. Mal brodelt es, mal wärmt es nur, aber es bleibt. Auch wenn das Cover nicht meins ist und m. E. nicht soo gut zur Geschichte passt, der Inhalt überzeugt dafür umso mehr.
Sooo wichtig & ein Buch das man gelesen haben muss!! Dieses Buch hat mich einfach soo tief berührt, ich konnte nicht aufhören zu lesen da es soo gefesselt hat, der Schreibstil war flüssig & leicht zu lesen.. die jeweiligen Geschichten der 3 Protagonistinnen haben mein Herz zerrissen & wieder zusammen geflickt.. es war für mich ein soo tolles Buch & definitiv keine leichte Kost. Lest euch bitte die Triggerwarnungen durch aber ich kann nur sagen das es genauso wie es um Missbrauch, Rassismus, Schmerz & Leid auch um Zusammenhalt in der Familie, Freundschaft, Wachstum & Hoffnung geht & es mein Herz berührt hat. Genau dieses Buch & Bücher wie zB. "Meine Haut packt aus" von Brigitte Lunguieki Mangulo sollten Pflichtlektüre in der Schule sein & dort auch behandelt werden, ich als weiße Person kann nicht Ansatzweise nachempfinden wie schwer es People of Color immernoch haben & das macht mich wirklich traurig & wütend, wir alle sind Menschen & haben Respekt & Liebe verdient, untereinander & füreinander! Die Illustrationen im Buch die von Joesphine selbst gestaltet wurde, sowie die Geschichte von Ihr werden mich weiterhin begleiten.. Ich wollte nicht viel vorweg nehmen, deshalb lest selbst & macht euch euer eigenes Bild.. eine ganz ganz große Herzensempfehlung!

Anna hat in ihrem jungen Leben bereits mehr erlebt, als viele in einem ganzen…
… mit sechzehn Jahren wird sie überraschend zu ihrer Großmutter Belle geschickt - eine Frau, von deren Existenz sie bislang nichts wusste. Trotz Belles Bemühungen, ihr ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit zu schenken, fällt es Anna schwer, Vertrauen zu fassen. Zu viele Brüche, zu viele Narben prägen ihre Kindheit. Doch je näher sie ihrer neuen Familie kommt, desto klarer wird: Belle trägt ein Geheimnis in sich. Eines, das nicht nur die Vergangenheit überschattet, sondern auch Annas Blick auf ihre eigene Herkunft für immer verändern könnte. Inhalt (Bissl SPOILER): Amelie, die während des Ersten Weltkriegs in Frankreich lebt verliebt sich heimlich in John - einen Schwarzen amerikanischen Soldaten. Als dieser an die Front versetzt wird, stellt Amelie fest, dass sie schwanger ist. In der Hoffnung, ihn wiederzusehen, reist sie nach New York. Dort bringt sie ihre Tochter Belle zur Welt und wird ausgerechnet von Johns Cousine betreut, bei der sie schließlich ein neues Zuhause findet. Belle (Tochter von Amelie und John) wächst in prekären Verhältnissen auf, verfolgt jedoch ihren Traum, Tänzerin zu werden. Bei einem ihrer heimlichen Auftritte verliebt sie sich in einen weißen Mann - eine Beziehung, die erneut unter dem Schatten gesellschaftlicher Vorurteile steht. Viele Jahre später wird Anna, Belles Enkelin, als Jugendliche zu ihrer Großmutter geschickt, nachdem sie lange Zeit in Pflegefamilien gelebt hat. Im Rahmen eines Schulprojekts beginnt sie, ihre Familiengeschichte zu erforschen - und entdeckt dabei eine Vergangenheit, die bis in die Gegenwart nachwirkt. Die Autorin entwirft das vielschichtige Porträt dreier Frauen, deren Leben auf unterschiedliche Weise von Rassismus, gesellschaftlicher Ausgrenzung und familiärem Bürden geprägt ist. Während Belle und Anna selbst direkt von rassistischen Strukturen betroffen sind, erlebt Amelie - als weiße Frau - die Diskriminierung durch ihre Beziehung zu einem Schwarzen Mann sowie durch Das Unverständnis ihres Umfelds. Dennoch eint alle drei bemerkenswerter innerer Widerstand: Sie verweigern sich der Rolle des Opfers, kämpfen für Selbstbestimmung und finden - trotz aller Widrigkeiten - Wege, ihr Leben eigenständig zu gestalten. Erzählperspektive: Die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Frauen, jeweils in der dritten Person. Dadurch entsteht ein vielschichtiger, generationenübergreifender Blick auf ihre Erfahrungen, Kämpfe und familiären Verbindungen. Dieses Stilmittel verleiht der Geschichte Tiefe, verlangt den Leser*innen jedoch auch Konzentration ab. Vor allem bei Unterbrechungen im Lesefluss fiel es mir mitunter schwer, sofort wieder einzuordnen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird - nicht zuletzt, weil sich die Lebenswege und Persönlichkeitszüge der Protagonistinnen in einigen Punkten stark ähneln. Eine stärkere stilistische Differenzierung hätte hier für mehr Klarheit sorgen können. Schreibstil: Die Sprache ist klar und leicht zugänglich, was sicherlich vielen Leser*innen den Einstieg erleichtert - für meinen Geschmack blieb sie jedoch häufig zu schlicht und sprachlich wenig nuanciert. Meine persönliche Erwartungshaltung sorgt dafür, dass ich mir bei einem so emotional und historisch gewichtigen Thema mehr sprachliche Tiefe, bildhafte Ausdruckskraft und atmosphärische Intensität gewünscht. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die Emotionen der Figuren und die Schwere ihrer Erfahrungen eher erzählt als spürbar gemacht wurden. Ich denke, das Potenzial, die Geschichten dieser Frauen auch stilistisch eindrücklicher zu transportieren, wäre durchaus vorhanden gewesen. Mini Kritik: Thematisch behandelt das Buch eine Vielzahl gesellschaftlich relevanter und Themen: struktureller Rassismus, sexualisierte Gewalt, psychischer und physischer Missbrauch, Armut sowie die Weitergabe intergenerationaler Traumata. Ich finde es äußerst wichtig und bemerkenswert, dass die Autorin sich diesen schwierigen Inhalten nicht nur annähert, sondern sie ungeschönt und mit klarer Haltung darstellt. Dadurch wird sichtbar gemacht, was oft im Verborgenen bleibt - und genau darin liegt die große Stärke dieses Romans. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen stellenweise das Gefühl, dass die Vielzahl an komplexen Problematiken die Erzählung etwas überfrachtet. Als wolle der Text allen Formen von Ungerechtigkeit Raum geben - was in der Intention absolut nachvollziehbar ist (!), in der Umsetzung aber gelegentlich zulasten der Tiefe einzelner Themen geht. Für mich persönlich hätte es der Geschichte gutgetan, bestimmten Aspekten mehr Raum zur Entfaltung zu geben, um emotionale Wirkung und erzählerische Klarheit zu verstärken. Highlight: Ein besonderes Highlight des Buches - und für mich persönlich ein echter Mehrwert - sind die Illustrationen. Mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail ergänzen sie das Erzählte nicht nur visuell, sondern verleihen der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Die Bilder schaffen es, bestimmte Momente atmosphärisch einzufangen und Figuren und Stimmungen greifbarer zu machen. In meinen Augen tragen sie entscheidend zur Wirkung des Romans bei, da sie den Inhalt nicht nur begleiten, sondern erweitern - sowohl in ästhetischer als auch in inhaltlicher Hinsicht. Ich habe es geliebt! Fazit : "Die Frauen im gelben Haus" ist ein wichtiges und thematisch sehr ambitioniertes Buch, das zentrale gesellschaftliche Fragen in den Fokus rückt. Die behandelten Themen sind relevant und dringend, der Blick auf strukturelle Ungerechtigkeit und familiäre Prägungen ist in vielen Momenten eindringlich. Gleichzeitig gab es für mich persönlich auch Punkte, an denen das Buch nicht ganz ausschöpfend wirkte - sei es durch die genannten Punkte bei der Sprache, eine gewisse thematische Überfrachtung oder fehlende narrative Tiefe in einzelnen Erzählsträngen. (z.B. Als Serie gedacht, gäbe es ohne Zweifel Stoff für mehrere Staffeln - die Lebensgeschichten, Konflikte und historischen Bezüge bieten ein enormes Potenzial! Dennoch bleibt der Roman in seiner Intention kraftvoll und regt zur Auseinandersetzung an. Ich denke, jede*r wird aus dieser Geschichte etwas anderes mitnehmen. Wer offen ist für gesellschaftskritische Literatur mit emotionalem Tiefgang, findet hier auf jeden Fall viele berührende und nachdenklich stimmende Momente. 3,75 ⭐️

Berührende Geschichte mit drei starken Frauen
Werbung | Rezensionsexemplar 🌻🌻 Rezension 🌻🌻 Hallo ihr Lieben. Ich durfte den Roman "Die Frauen im gelben Haus" von Josephine Katharina Groß lesen und war unglaublich begeistert. Vielen lieben Dank für das Rezensionsexemplar. Drei starke Frauen, die alle unvorstellbares erleben mussten und trotz aller Widrigkeiten nicht daran zerbrochen sind. Ich war tief berührt vom Schicksal der drei Frauen und ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch lange in mir nachwirken wird. Wir begegnen Amelie, Belle und Anna, drei Generationen von Frauen und deren Geschichten auf verschiedenen Zeitebenen erzählt werden. Das gelbe Haus spielt dabei stets eine zentrale Rolle. Jede muss auf unterschiedliche Weise gegen Rassismus, Vorurteile und andere Widrigkeiten ankämpfen. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und trotz der oftmals schweren Thematik, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil es so spannend geschrieben wurde. Josephine kann sehr berührend schreiben und ich habe mich direkt mit den drei Frauen verbunden gefühlt. Das Buch kann ich euch wärmstens empfehlen. Definitiv ein Highlight und sicher nicht das letzte Buch der Autorin für mich. Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟
Tolles und wichtiges Buch!
Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden? Eines Tages wurde ich von Brigitte Lunguieki Malungo (Autorin von "Meine Haut packt aus") gefragt, ob ich Interesse hätte, "Die Frauen im gelben Haus" zu lesen und zu rezensieren. Ich fand den Klappentext spannend und da ich mich eh zwischendurch gerne mit der Geschichte der Schwarzen auseinandersetze, hat es perfekt gepasst. Danke an dieser Stelle für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Um was geht es? Amelie lebt in der Zeit des ersten Weltkr**ges in Frankreich und verliebte sich in einen amerikanischen, schwarzen Soldaten namens John. Sie haben sich heimlich getroffen, da es zu diesem Zeitpunkt nicht gerne gesehen wurde, dass Weiße und Schwarze zusammen sind. Als er an die Front geschickt wurde, merkte Amelie, dass sie von ihm schwanger war. Sie reist nach New York, in der Hoffnung, John wiederzusehen, sobald sein Einsatz vorbei ist. Im Krankenhaus, wo sie entbunden hat, wird sie zufällig von Johns Cousine behandelt und findet so ein neues Zuhause, wo sie ihre Tochter Belle großziehen kann. Ob John wieder aus dem Einsatz zurückkommt und seine Tochter kennenlernen darf? Belle wuchs in armen Verhältnissen auf. Sie versuchte sich, ein Leben als Tänzerin aufzubauen und während ihrer heimlichen Auftritte lernt sie einen Weißen kennen, in den sie sich verliebt hat. Ob das gut gehen wird? Anna ist ein junges Mädchen, welches erst mit 16 Jahren zu ihrer Großmutter Belle gezogen ist, da sie vorher in Pflegefamilien gelebt hat. Als Schulprojekt bekommen sie die Aufgabe, ihren Familienstammbaum zu erkunden und so lernt Anna ihre Familie ganz neu kennen. Meine Meinung Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen! Die Geschichte wird aus Annas, Belles und Amelies Geschichte in der 3. Person-Perspektive geschrieben. Eigentlich mag ich die Ich-Perspektive lieber, aber in diesem Buch hat mir die Erzählweise trotzdem gut gefallen. Zwischendurch kam ich ein wenig durcheinander, wenn ich mitten im Kapitel aufgehört habe, da die drei Frauen in gewissen Punkten große Ähnlichkeiten zueinander hatten, aber ansonsten bin ich sehr gut zurechtgekommen. Die Themen, die angesprochen werden, sind keine leichte Kost für zwischendurch. Die Problematiken der damaligen Zeit werden authentisch, eindringlich und roh präsentiert, sodass ich zwischendurch wirklich mitgenommen war, da dies die Geschichte meiner Vorfahren war und es mich immer wieder erschreckt, wozu die Menschen damals fähig waren und das aus dem Grund, dass die Hautfarbe eine andere war! Mir haben Amelie, Anna und Belle total gut gefallen. Sie waren stark, facettenreich, authentisch und haben sich durchgekämpft, was ich sehr inspirierend fand. Alles in allem ein toller und wichtiger Roman!

Ergreifende Geschichte
Es ehrt mich sehr, dass ich "Die Frauen im gelben Haus" vorab lesen durfte. Josephine war Ausstellerin auf der Leseflair im August und ich durfte die Autorin persönlich kennenlernen. Mir gefallen die Cover ihrer Bücher außerordentlich gut und ich war so gespannt endlich mal ein Buch zu lesen. "Die Frauen im gelben Haus" bewegt von Beginn an. Wir erleben, wie die Frauen einer Famile in verschiedenen Generationen mit Diskriminierung zu kämpfen haben. Hierzu wird die Story in drei verschiedenen Epochen erzählt. Auch wenn man um die Themen weiß, fand ich es beim lesen erschreckend, wie eine Familie über Generationen aufgrund der Hautfarbe mit Anfeindung, Ausgrenzung etc konfrontiert ist. So nimmt uns die Autorin mit in das Leben von Anna und die Vergangenheit ihrer Familie. Trotz der vielen Ereignisse wird man von der Story nicht "erschlagen", auch die Zeitwechsel gelingen gut. Ein sehr gut geschriebener Roman, mit einer tiefgründigen Geschichte und nicht schonend an den entscheidenden Stellen. Sehr empfehlenswert.
Emotional. Düster. Fesselnd.
Dieses Familiendrama hat mich nicht mehr losgelassen. Eine Geschichte über drei Generationen, die mit Mut und Liebe gegen alle Widrigkeiten versuchen zu bestehen. 📔"Die Frauen im gelben Haus" von Josephine Katharina Groß erzählt die Geschichte von Anna, die im Sumpfland von South Carolina mit ihren 16 Jahren schon mehr durchstehen musste als andere Menschen im ganzen Leben. Als sie nun bei ihrer Großmutter Belle leben soll, tut sie sich schwer mit dem neugewonnenen Familienglück. Und bald merkt sie, dass es in der Vergangenheit von Belle ein dunkles Geheimnis gibt, das ihr Vertrauen zu ihrer Großmutter auf eine harte Probe stellt. 🌻Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und erzählt jeweils die Geschichte einer Frau der Familie. Geschichten voller Wünsche und Träume, die verfolgt werden wollen. Geschichten voller Mut, sich selbst zu verwirklichen und voller Hürden, die gemeistert werden müssen. Geschichten voller Feminismus und Rassismus, die weh tun, aber auch ermutigen. 🌻Ein Buch, das schmerzlich deutlich macht, dass zwischen dem ersten Weltkrieg, der Rassentrennung in den USA und heute immernoch viel zu wenig passiert ist, um Rassismus nachhaltig zu verhindern. 🌻Der Autorin ist es gelungen eine fesselnde Geschichte mit authentischen Figuren zu schreiben. Ich habe mit den Frauen mitgelitten, gehofft und auch getrauert. Ihre Schicksale waren nicht immer leicht zu ertragen und ließen mich das Buch manchmal kurz zur Seite legen. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher der Autorin 🖤

Eine emotionale Achterbahnfahrt
Mit dem Genre Familiendrama hatte ich bisher nur wenig Berührungspunkte, allerdings hatte mich der Klappentext neugierig gemacht. Im Vorwort beschrieb die Autorin die Intension für ihr Buch, nämlich, dass es wenig Bücher mit Schwarzen Protagonisten gibt. Diese fand ich sehr mutig und inspirierend. Der wirklich bildliche und an manchen Stellen sogar beinahe poetische Schreibstifte ist mir gleich zu Beginn aufgefallen und hat mich vom ersten bis zum letzten Satz in den Bann gezogen. Außerdem mochte ich es sehr, dass die Geschichten der unterschiedlichen Protagonisten in verschiedenen Zeitebenen geschrieben wurden, die ich gut gewählt und dargestellt fand. Vor allem mit dem Augenmerk, dass es sich bei den Protagonisten, wie im Vorwort erwähnt, um Schwarze handelte. Hierbei kam es mir wie eine Art Zeitstrahl oder eine Führung durch die Geschichte vor, was ich sehr mochte und mich dazu motivierte, über verschiedene Dinge selbst nachzulesen. Manches wusste ich nämlich nicht oder habe mir noch nie ernsthaft Gedanken darüber gemacht und es hat mich jedes Mal schockiert, was Schwarzen in laufe unserer Weltgeschichte alles angetan wurde und noch immer wird. Insofern war dieses Buch für mich auch ein Sensibilisieren und Motivation, mich mehr mit der Thematik auseinanderzusetzen. Die Charaktere fand ich wirklich gut ausgearbeitet und ich konnte sie, ihre Wünsche, Träume und Ziele gut kennenlernen; sodass sie mir innerhalb kurzer Zeit ans Herz gewachsen sind. Ich habe mit ihnen mit gelitten, mich gefreut und gebangt. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal so intensiv für fiktive Buchcharaktere gefühlt habe. Deshalb habe ich nicht nur einmal aus den unterschiedlichen Emotionen heraus, Tränen in den Augen gehabt. Zusätzlich waren da noch die wunderschönen Illustrationen, die von Joe selbst stammen und die Geschichte, sowie wie Charaktere sehr lebendig und greifbar gemacht haben. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich an dieser Stelle allerdings trotzdem: Ich hätte mir gegen Ende ein wenig mehr von Anna gewünscht, meiner Meinung nach kommt sie etwas zu kurz. Ich hätte gern gewusst, wie es ihr nach all ihren Erlebnissen ergangen ist und wie sie diese verarbeitet. Allerdings verstehe ich auch, dass das Augenmerk auf einer anderen Person lag. Es kann aber auch sein, dass es mich so interessiert hat, weil ich mich an der einen oder anderen Stelle mit ihr identifizieren konnte und mich ihr nahe gefühlt habe. Aber abgesehen von dieser Kritik, ist es ein wirklich gutes Buch, welches mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt hat. Es ist meiner Meinung nach, gerade in der aktuellen Zeit auch ein notwendiges Buch. Mit Themen wie Rassismus und Vorurteilen, welche leider nach wie vor sehr aktuell sind. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar bekommen. Danke an dieser Stelle für das Bereitstellen und Vertrauen.
Jeder sollte dieses Buch lesen 😔
Dieses Buch hat mir mein Herz zerrissen und ich musste an vielen Stellen wirklich weinen. Die Autorin hat einen bildhaften Schreibstil, sodass ich das Gefühl hatte, dass ich mich mittendrin befinde. Das Buch selber spielt auf drei Zeitebenen und gibt Einblick in die Geschichten von drei Frauen. Es handelt sich hierbei um eine tragische Familiengeschichte, den alle drei Frauen sind verbunden. Die Autorin schafft es gerade durch ihren Schreibstil unglaubliche authentische Frauenfiguren zu entwickeln. Man hat mitgefiebert und mitgelitten. Das Buch enthält für mich sehr wichtige Themen wie z.b Rassismus! Und Missbrauch! Aber natürlich steht auch die Liebe hier im Mittelpunkt. Dieses Buch wird mir für immer im Gedächtnis bleiben und ich werde es definitiv jedem weiterempfehlen!
Ergreifendes Familiendrama mit wunderschönen Illustrationen und einer wichtigen Botschaft - große Empfehlung zum selber Lesen und auch zum Verschenken! 💛
"Die Frauen im gelben Haus" überzeugt nicht nur mit einer spannenden Familiengeschichte, die das Herz bewegt, sondern auch durch wunderschöne Details fürs Auge. Auf drei Zeitebenen erzählt die Autorin über die ergreifenden Schicksale von Anna, ihrer Großmutter Belle sowie ihrer Urgroßmutter Amelie. Wir begleiten diese starken und mutigen Frauen in eine Zeit voller Rassismus und Ungerechtigkeit und spüren trotz aller Schwierigkeiten die starke Liebe und Hoffnung, die sie in sich tragen. Josephine Katharina Groß ist eine großartige Autorin und Illustratorin und hat beides in diesem Werk vereint. Ein perfektes Buch zum Verschenken! 🌻 PS. Ich habe das eBook gelesen und so sehr geliebt, so dass ich mir bei der Signieraktion der Buchhandlung Graff direkt ein Exemplar für mein Bücherregal bestellt habe. Dieses Buch muss definitiv gelesen und gesehen werden! 🙃



























