Die Flucht der Ameisen

Die Flucht der Ameisen

Taschenbuch
4.25
FrankfurtGeologie KrimiWissenschaftlichZeit Edition

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Beschreibung

Sonderbare Strukturen in der Erdkruste sowie das eigenartige Verhalten der Waldameisen machen den Geologen Gerhard Böhm erst neugierig – und dann nervös. Erste Beben im Neuwieder Becken und im Aachener Raum bestärken seine Vermutungen. Und in der Silvesternacht geschieht tatsächlich das Unfassliche: In der Eifel direkt am Rhein, nahe Koblenz, der erste Vulkanausbruch nach über 10 000 Jahren. Eine ungeheure Katastrophe bahnt sich an … In Ulrich C. Schreibers wissenschaftlich fundiertem Geothriller erlebt man hautnah, was passieren könnte, wenn brachiale Naturgewalt einen dicht besiedelten Wirtschaftsraum mitten in Europa treffen würde.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
368
Preis
10.30 €

Beiträge

1
Alle
3

Die meisten wissen, dass es in Deutschland noch den einen oder anderen Vulkan gibt. Doch was würde passieren, wenn diese plötzlich wieder aktiv werden würden? Wie groß wären wohl die Auswirkungen der betroffenen Gebiete? Diesen Fragen hat sich der Autor in diesem Buch gestellt und hierbei nicht nur das Zusammenspiel von Geologischen Zusammenhängen erklärt und diese mit der Biologie der Ameisen in Einklang gebracht, sondern auch die Effekte auf den Menschen beleuchtet. Das Buch selbst ist in drei Teile gegliedert, wobei der erste viele Erläuterungen enthält, welche zwar in die Geschichte mit eingebunden werden, das Ganze dennoch etwas trocken gestalten. Erst im zweiten Abschnitt wird es interessanter, dass man mehr über die Geschehnisse erfahren möchte. Leider gab es auch den einen oder anderen Punkt, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte und welche ich als störend empfunden habe. Darunter alles um die Ex-Freundin, die ebenfalls eine größere Rolle in diesem Buch spielt. Zwar habe ich eine Vermutung, was der Zweck des Charakters sein soll, aber leider hat dieser Teil nicht zum Rest gepasst. Zu viel blieb ungeklärt und die Beschreibungen und Darstellungen des weiblichen Bildes entsprechen nicht dem heutigen Zeitbild. Was mich jedoch sehr fasziniert hat, waren die detaillierten Beschreibungen von den einzelnen Schritten, wie man das Gestein bestimmt und daran ablesen kann, wie viel Zeit noch bleibt und in welchem Stadium des Ausbruchs sich der Vulkan befindet. Auch die Ideen, wie man eine Katastrophe verhindern kann und wie die Wechselwirkung mit den einzelnen Behörden ist, fand ich gut beschrieben.

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