Blick ins Buch

Horror

Die Farbe aus dem All

4,1(18)
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Über das Buch

Amerika in den 1930er Jahren: In den Hügeln westlich von Arkham gehen seit dem Einschlag eines Meteoriten auf dem Gelände einer Farm äußerst seltsame, geradezu beunruhigende Dinge vor. Nun soll genau dort, unter anderem in dem von den Einheimischen verfluchten Heide genannten Gebiet, ein gewaltiger Stausee entstehen, um die Wasserversorgung der Stadt auf Jahrzehnte hinaus zu sichern...

Editionen (1)

ISBN4049709940138
VerlagTitania Medien
Erscheinungsdatum25.05.18

Rezensionen & Bewertungen

18 Bewertungen

2 Rezensionen

4,1

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  • minasaudade
    minasaudade

    7 Follower

    4,0

    Mein erster Lovecraft – faszinierende Stimmung 💜🪐

    Die Farbe aus dem All war mein erster Ausflug in die Welt von H. P. Lovecraft, und vor allem eines hat mich von Anfang an neugierig gemacht: Wie beschreibt man eigentlich eine Farbe, die sich nicht beschreiben lässt? 💜 Gerade deshalb war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Die ländliche Szenerie mit dem Hof, den Pferden, Schweinen und dem einfachen Leben der damaligen Zeit wurde sehr bildlich beschrieben. Auch die unheimliche Macht, die sich nach und nach über das Anwesen legt, erzeugt eine beklemmende Stimmung, die mich bis zum Ende gefesselt hat. Was mich etwas gestört hat: Die Todesfälle und der allgemeine Verfall der Familie und des Hofes gingen für mein Empfinden stellenweise recht schnell voran. 🪐

    Mein erster Lovecraft – faszinierende Stimmung 💜🪐

    30. Juni 2026

  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    3,0

    Dies war meine erste Begegnung mit H.P.L. Nach dem ganz guten Anfang störte mich, dass die Story einfach so runtererzählt wurde. Es gibt eigentlich keine Dialoge, vielmehr liest es sich wie ein Zeit-Dossier über einen mysteriösen Fall in Arkham County. Diese chronologische Aneinanderreihung wirkte fast schon etwas lieblos. Dazu dann noch dieser antiquierte Schreibstil, bei dem das Unbeschreibliche nicht in Worte gefasst wurde. Allerdings stört mich das bei recht vielen Büchern, zuletzt bei Frankenstein von M. Shelley. Letztlich hat mich die Geschichte dann aber doch gebannt, wenn schon nicht gegruselt oder gar schockiert. Nachdem der auf das Farmgelände gestürzte Meteoroid seine Bösartigkeit an die Umwelt weitergegeben hat, sterben Pflanzen, dann Tiere und später auch die Menschen auf entsetzliche Weise. Gegen Ende entwickelte die Geschichte für mich mehr Atmosphäre. Lovecrafts Beschreibung hatte für mich etwas psychodelisches. Ich denke, dass er mit so einer Geschichte schon Neuland betreten hat. Er wollte halt versuchen, das Unbegreifbare und Unsichtbare als nebulöse Bedrohung zu schildern. Daher wählte er erst gar nicht eine Form beim Gegner, sondern lediglich eine Farbe. Das ist schon recht abgedreht. Aus heutiger Sicht sicherlich mehr zum Schmunzeln, als zum Fürchten. Aber doch auf eine Art gut, die sich nicht beschreiben lässt (um es im Stil des Autors zu sagen).

    14. Apr. 2024

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