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Romane

Die Exerzitien

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Über das Buch

Innere Unabhängigkeit, Strenge und Gehorsam: Dank dieser Prinzipien und einer hocheffektiven Organisation wurde der Orden der Jesuiten zur zentralen Kraft der Gegenreformation. Mit den Ignatianischen Exerzitien, die am Beginn der Ordensgründung standen, fand der unmittelbare Dialog zwischen Mensch und Gott seine Form. Heute sind die Exerzitien als geistliche Übungen ein spirituelles Angebot auch für Nicht-Christen. In ihrer klassischen Form als Praxis zwischen Gebet und Meditation auf eine Dauer von vier Wochen angelegt, geben sie eine Anleitung zur »Unterscheidung der Geister« – der Prüfung der eigenen Gedanken auf ihre Herkunft hin: Stammen sie von mir, vom Guten oder aber vom Bösen?

»Ars semper gaudendi. Diese Kunst ist die Praxis einer Entdeckung, um deretwillen allein das psychologische Genie Loyola sein Heiligtum verdient. Er stellte als Erster fest, dass der durch das Gewissen versehene Europäer umso mehr unter diesem Gewissen leidet, je stärker er an der Täuschung der eigenen Willensbestimmung festhält. Die Ausschaltung des freien Willens ist das vollendete Glück, dem Glück des Verliebten gleich, der zur Frau sagt, mach mit mir, was du willst.« — Franz Blei

Editionen (3)

ISBN9783751865043
VerlagMatthes & Seitz Berlin
Erscheinungsdatum22.05.25
Seitenzahl294

Autorin / Autor

Über Ignatius von Loyola

Ignatius von Loyola, 1491 auf Schloss Loyola bei Azpeitia im baskischen Spanien geboren, war der wichtigste Mitbegründer und Gestalter der später auch als Jesuitenorden bezeichneten Gesellschaft Jesu, die als wichtiger Aktuer der Gegenreformation gilt. Er starb 1556 in Rom und wurde 1622 heilig gesprochen.

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