Die dunkle Seite der Liebe

Die dunkle Seite der Liebe

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Beschreibung

In seinem opulenten Geschichtenmosaik erzählt Rafik Schami von einer Liebe, die nicht sein darf, von Blutrache, Stammesfehden und Familienzwist, und spannt dabei einen orientalisch-bunten Bilderbogen über ein Jahrhundert syrischer Geschichte."Ergreifende Liebesgeschichten wechseln sich ab mit quälenden Szenen in den Foltergefängnissen Syriens und amüsanten Anekdoten aus der Welt der orientalischen Erzählkunst." - Wir aktuell Jan. – März 2007"Ein Meisterwerk. Ein Wunderding der Prosa, dessen Elemente gemischt sind aus Mythen und Märchen , Fabeln, Legenden und einer wunderschönen Liebesromanze." - Die Zeit"Ein opulentes Geschichten-Mosaik über ein Jahrhundert." - Cosima Lutz, Die Welt"Rafik Schamis Roman ist ein Fest für die Einbildungskraft, eine eher gottlose Komödie und ein großes tragisches Epos." - Ulrich Baron, Süddeut­­sche­­ Zeitun­­g"Ergreifende Liebesgeschichten wechseln sich ab mit quälenden Szenen in den Foltergefängnissen Syriens und amüsanten Anekdoten aus der Welt der orientalischen Erzählkunst." - Wir aktuell Januar 2007"Rafik Schamis Roman ist ein Fest für die Einbildungskraft, eine eher gottlose Komödie und ein großes tragisches Epos." - Ulrich Baron, Süddeutsche Zeitung

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Audiodatei (Download)
Seitenzahl
N/A
Preis
11.99 €

Beiträge

5
Alle
4

Monumental!

Ich habe den Roman als Hörbuch konsumiert, wobei mir garantiert so Einiges entgangen sein wird. Daher habe ich das Buch in Papierform auch noch auf meinem SuB. Diese große Familiensaga - wegen der zwei im Konflikt miteinander liegenden Sippen gewissermaßen im Stil von Romeo & Julia - kann auf jeden Fall ein zweites Mal gelesen werden, so umfang- und detailreich ist sie. Schami gehört zu meinen Lieblingsautoren und das zu Recht. Wer Geschichten mit einem Hauch von Orient mag, dem sei diese Erzählung auf über tausendundeiner Seite ans Herz ❤️ gelegt.

Monumental!
4

Was für ein Epos. Ich habe lange an diesem Roman, an dieser Sammlung von erschreckend und schönen Geschichten gelesen. Am Ende versteht man als Leser erst wirklich, was Rafik Schami geschaffen hat. Kein einfacher Roman, mit vielen Personen, mit vielen kleinen und großen Dramen, mit Irrungen und Wendungen und dennoch kein Flickenteppich sondern ein Mosaik der syrischen Geschichte.

5

An dieses Buch werde ich sicherlich noch öfters zurück denken. Ich habe es gelesen und zum Teil auch gehört, wobei im Hörbuch einige Anekdoten fehlen. Es ist ein sehr umfangreiches Buch (mehr als 800 Seiten) und es besteht - wie der Autor am Ende des Buches schreibt - aus vielen Mosaiksteinchen, die am Ende ein ganzes Bild ergeben. Im Grunde genommen handelt die Geschichte von einer verbotenen Liebe zwischen Rana und Farid, die zwei verfeindeten Sippen angehören. Aber die Geschichte ist viel mehr als das! In diese Grundgeschichte werden viele Anekdoten eingeflochten, die viele Aspekte des Lebens in Syrien zwischen 1900 und 1969 zeigen: die Sippen, die Religionen (Muslims, Katholiken, Orthodoxe, Juden), die Ehre der Familien, die Lage der Frauen und deren Rechte (zum Teil recht beklemmend), die politische Lage (Putsche, Rebellen), aber auch das Alltagsleben. Ich habe fast einen Monat gebraucht, um das Buch zu lesen und manchmal dachte ich es geht nie zu Ende, aber am Ende hat es sich gelohnt. Vielleicht lese ich es irgendwann noch einmal. Auf jeden Fall, werde ich mehr von Rafik Schami lesen.

4

Ein wahrer Geschichten Erzähler

2

Das Buch hat sehr stark angefangen und dann immer mehr nachgelassen. Die Charaktere waren mir alle unsympathisch und es hat mich schlichtweg nicht interessiert was ihnen zustößt. Die schlechten Charakterzüge und Handlungen waren irgendwann nicht mehr glaubwürdig, sondern vollkommen übertrieben. Jeder der bereits ein negatives Bild von Syrern und Syrien hat, sollte dieses Buch besser nicht lesen da hier alle Klischees bestätigt werden. Letztendlich ist der Autor selbst Syrer und sollte wahrscheinlich am besten wissen wie sich seine Landsleute verhalten. Trotzdem halte ich es für voreilig alle Menschen einer Gruppe bzw. Gesellschaft über einen Kamm zu scheren.

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