Die Chronistin der Meere

Die Chronistin der Meere

Taschenbuch
4.118

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Beschreibung

Von Seefahrern, Tiefseetauchern und den Rätseln der Meeresbiologie

»Der Himmelskörper, den wir den unseren nennen, ist eigentlich ein Planet des Meeres.« Für Patrik Svensson ist die blaue Welt untrennbar mit seiner Mutter verbunden, die seine Neugier auf das Unerforschte weckte und sein Schreiben bis heute prägt. Svensson erzählt uns von den wundersamen Rhythmen der Natur, folgt den Routen der alten Seefahrer und lauscht den Unterhaltungen der Pottwale.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Geowissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Patrik Svensson, geboren 1972, ist in der Nähe der schwedischen »Aalküste« aufgewachsen. Er studierte Sprachen und Literatur und arbeitet als Journalist für die schwedische Tageszeitung ›Sydsvenskan‹, wo er über Kultur, soziale Themen, Politik und Naturwissenschaften schreibt. ›Das Evangelium der Aale‹ ist sein Debüt und wurde in über 30 Sprachen übersetzt.

Beiträge

7
Alle
5

Das Buch ist absolut spannend, aktuell und so oft poetisch. Für mich in ganz klassischer Weise wunderschön. Es ist eine Mischung aus Sachbuch und Roman, wobei ich auf keiner Seite gelangweilt war, aber dafür viel Neues gelernt habe. Die großen Entdecker, wie auch die unbekannteren Protagonisten werden mit Fakten und Fantasie beschrieben und man wird eingeladen, die Geschichte des Meeres mit zu erleben. Einfach toll!

3

"Das Meer ist nicht für uns da, wir sind dank seiner da, und deshalb ist die Verwundbarkeit des Meeres auch unsere eigene."

Wenn man mehr über die Verbindung von Mensch und Meer lernen will, sei es über Entdeckungen ferner Länder, den Walfang oder Meeresbiologie, dann ist das genau das richtige Buch! Ich habe vor dem Lesen irgendwie mit etwas anderem gerechnet deswegen war ich anfangs nicht allzu überzeugt, aber die letzten Kapitel haben es für mich nochmal zu einem gelungenen Leseerlebnis gebracht :).

3.5

Das zweite Buch von Patrik Svensson nach "Das Evangelium der Aale". Relativ unabhängige Kapitel, die eine inhaltliche Bandbreite von echt langweilig (z. B. über Kolumbus) bis super schön und interessant (z. B. über Pottwale oder Rachel Carson) bieten und sich die Waage halten. Was mich schon bei Svenssons erstem Buch gestört hat: Teilweise wirklich langatmig und gefühlt etwas redundant.

4

Ein Buch für Liebhaber*innen des Meeres, der Tiefsee, der Seefahrt und der Menschheitsgeschichte.

Das erste wie auch das letzte Kapitel enthält Svenssons bereits aus dem Evangelium der Aale bekannten autobiographischen Züge. Die darauffolgenden Kapitel zu Navigation und WeltumsegeAltefrohne und Hanna Granztwas zu sehr gezogen. Doch dann ging es wieder spannen mit der Geschichte des Walfangs weiter. Besonders berührend waren die Kapitel zu Robert Dick und Rachel Carson. Ich habe es sehr genossen, die Übersetzung von Thomas Altefrohne und Hanna Granz ist poetisch.

4

Eine Liebeserklärung an das Meer! Svensson macht uns faktenreich vertraut mit seinen vielfältigen Bewohnern, aber auch mit den Persönlichkeiten der Meeresforscher. Mich haben seine teils sachlichen, teils fast poetischen Schilderungen zum Staunen gebracht und manchmal demütig angesichts der Schönheit und gefühlten Unendlichkeit der Ozeane.

4

Warum Magellan nicht der erste Weltumsegler war und wieso Feuerland eigentlich Feuerland heißt, erfahren wir in diesem wunderbar beruhigend geschriebenen philosophisch-wissenschaftlichen Buch über das Meer und die Neugier, die es ins uns weckt.

5

Intensives, kluges, inforeiches, poetisches Sachbuch

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, manches war ausschließlich wunderschön, manches unfassbar faszinierend, manches unendlich traurig, vieles besorgniserregend. Ich bin froh, dass es Bücher gibt, die mit so viel Liebe erzählen, selbst wenn es um Schreckliches geht.

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