Die böse Saat: Der Klassiker des Psycho-Thrillers
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Buchinformationen
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Ein unschuldiges Lächeln, eine makellose Fassade – doch hinter der zarten Erscheinung eines Kindes verbirgt sich das pure Böse. In diesem packenden Psychothriller enthüllt William March die düsteren Abgründe einer Familie, die auf den ersten Blick nichts als Wärme und Geborgenheit ausstrahlt.
Die böse Saat von William March lebt vor allem von seiner beklemmenden Grundidee: Kann das Böse angeboren sein? Der Roman spielt diese Frage konsequent durch und zeichnet dabei das Bild einer Mutter, die langsam begreift, dass mit ihrer scheinbar perfekten Tochter etwas ganz und gar nicht stimmt. Christines innere Zerrissenheit ist dabei durchaus nachvollziehbar. Ihre Angst, ihr Verdrängen und der verzweifelte Versuch, an der Rolle der liebenden Mutter festzuhalten, sind glaubwürdig geschildert. Gleichzeitig hat der Autor es aber auch geschafft, dass ich gegenüber Rhoda eine regelrechte Abneigung entwickelt habe. Hinter ihrem makellosen Auftreten steckt eine so kalte und berechnende Persönlichkeit, dass man sich beim Lesen mehr als einmal wünscht, jemand würde diesem Balg endlich einen Riegel vorschieben. Stattdessen bleibt Christine lange erstaunlich passiv – was zwar zur Tragik der Geschichte beiträgt, beim Lesen aber auch für reichlich Frust sorgen kann. Diese emotionale Sackgasse führt zu einem Ende, das mich persönlich extrem unbefriedigt zurückgelassen hat. Wer einen klassischen Thriller mit moralischer Gerechtigkeit sucht, wird hier enttäuscht. Dem Leser bleibt ein Gefühl frustrierender Machtlosigkeit.

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Ein unschuldiges Lächeln, eine makellose Fassade – doch hinter der zarten Erscheinung eines Kindes verbirgt sich das pure Böse. In diesem packenden Psychothriller enthüllt William March die düsteren Abgründe einer Familie, die auf den ersten Blick nichts als Wärme und Geborgenheit ausstrahlt.
Die böse Saat von William March lebt vor allem von seiner beklemmenden Grundidee: Kann das Böse angeboren sein? Der Roman spielt diese Frage konsequent durch und zeichnet dabei das Bild einer Mutter, die langsam begreift, dass mit ihrer scheinbar perfekten Tochter etwas ganz und gar nicht stimmt. Christines innere Zerrissenheit ist dabei durchaus nachvollziehbar. Ihre Angst, ihr Verdrängen und der verzweifelte Versuch, an der Rolle der liebenden Mutter festzuhalten, sind glaubwürdig geschildert. Gleichzeitig hat der Autor es aber auch geschafft, dass ich gegenüber Rhoda eine regelrechte Abneigung entwickelt habe. Hinter ihrem makellosen Auftreten steckt eine so kalte und berechnende Persönlichkeit, dass man sich beim Lesen mehr als einmal wünscht, jemand würde diesem Balg endlich einen Riegel vorschieben. Stattdessen bleibt Christine lange erstaunlich passiv – was zwar zur Tragik der Geschichte beiträgt, beim Lesen aber auch für reichlich Frust sorgen kann. Diese emotionale Sackgasse führt zu einem Ende, das mich persönlich extrem unbefriedigt zurückgelassen hat. Wer einen klassischen Thriller mit moralischer Gerechtigkeit sucht, wird hier enttäuscht. Dem Leser bleibt ein Gefühl frustrierender Machtlosigkeit.






