Der Weg des Lebens
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Beschreibung
Mit dreißig hat Helene von Stonsdorf alles! Der Besitz ihres Mannes wird genauso in Ordnung gehalten wie ihr Haushalt mit Zofen, Dienern und der perfekten englischen Nurse für die zwei kleinen Mädchen. Helene schätzt an ihrem Mann das Weltmännische, Kultivierte. Er liebt es, sie zu bilden, informiert sie über die Tagespolitik beim täglichen Abendessen mit stets vier Livrierten; regt sie dazu an, den teuersten Schmuck zu tragen. Sie übernimmt seinen vornehmen Sprachduktus, wobei die Höflichkeit, mit der das Ehepaar verkehrt, förmlich erkältend wirkt. Auch einer weiteren politischen Laufbahn des Grafen steht wenig im Weg, das Landratsamt ist nur eine Stufe zu einer Karriere in Berlin. Gesellschaftlich ist man jetzt schon einer der Mittelpunkte. Trotzdem fragt sich Helene eines Abends vor dem Spiegel, ob das alles ist, ob da nichts mehr kommt. Wie anders war die Helene der Kinderzeit, nicht so beherrscht und vornehm unterkühlt. Helene erinnert sich, wie unglücklich sie darüber war, kein Junge zu sein – kein Mann werden zu können, der das Leben tatkräftig gestalten kann. Wo ist ihre überschäumende Lebenslust geblieben, ihr Trotz gegen die elterlichen Erziehungsversuche, ihre Neugier auf sich selbst? Zum Erstaunen aller wagt die verwöhnte Frau den Schritt in die Freiheit, zieht in ein kleines Pensionszimmer in Berlin und lässt den ungläubigen Mann, ihre Kinder, das ganze blankpolierte Heim zurück.
Der ungewöhnliche Weg eines Paares voneinander weg und aufeinander zu spiegelt eine Gesellschaft, in der der Kampf erstarrter Konvention gegen eine offenere Gesellschaft gerade begonnen hat – ein Kulturroman.
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
508
Preis
6.99 €
Beschreibung
Mit dreißig hat Helene von Stonsdorf alles! Der Besitz ihres Mannes wird genauso in Ordnung gehalten wie ihr Haushalt mit Zofen, Dienern und der perfekten englischen Nurse für die zwei kleinen Mädchen. Helene schätzt an ihrem Mann das Weltmännische, Kultivierte. Er liebt es, sie zu bilden, informiert sie über die Tagespolitik beim täglichen Abendessen mit stets vier Livrierten; regt sie dazu an, den teuersten Schmuck zu tragen. Sie übernimmt seinen vornehmen Sprachduktus, wobei die Höflichkeit, mit der das Ehepaar verkehrt, förmlich erkältend wirkt. Auch einer weiteren politischen Laufbahn des Grafen steht wenig im Weg, das Landratsamt ist nur eine Stufe zu einer Karriere in Berlin. Gesellschaftlich ist man jetzt schon einer der Mittelpunkte. Trotzdem fragt sich Helene eines Abends vor dem Spiegel, ob das alles ist, ob da nichts mehr kommt. Wie anders war die Helene der Kinderzeit, nicht so beherrscht und vornehm unterkühlt. Helene erinnert sich, wie unglücklich sie darüber war, kein Junge zu sein – kein Mann werden zu können, der das Leben tatkräftig gestalten kann. Wo ist ihre überschäumende Lebenslust geblieben, ihr Trotz gegen die elterlichen Erziehungsversuche, ihre Neugier auf sich selbst? Zum Erstaunen aller wagt die verwöhnte Frau den Schritt in die Freiheit, zieht in ein kleines Pensionszimmer in Berlin und lässt den ungläubigen Mann, ihre Kinder, das ganze blankpolierte Heim zurück.
Der ungewöhnliche Weg eines Paares voneinander weg und aufeinander zu spiegelt eine Gesellschaft, in der der Kampf erstarrter Konvention gegen eine offenere Gesellschaft gerade begonnen hat – ein Kulturroman.
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Haupt-Genre
Romane
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Seitenzahl
508
Preis
6.99 €



