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Der Verbrechensbegriff des Römischen Statuts.
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Über das Buch
Björn Jesse bietet in seiner in Konstanz entstandenen Dissertation zum ersten Mal eine kohärente Darstellung des Verbrechensbegriffs des Römischen Statuts und gibt damit der Wissenschaft wie auch der Gerichtspraxis ein praktisch handhabbares und theoretisch belastbares Modell an die Hand.
Das Statut baut auf einem eigenständigen, zweiteiligen Verbrechensbegriff auf. Er teilt sich in die Unrechts- und die Verantwortlichkeitsbeziehung von Täter und Verbrechen auf. Die Voraussetzungen einer Strafbarkeit lassen sich in diesem System in widerspruchsfreier Weise verorten. Den in der bisherigen Diskussion uneinheitlichen Begriffsgebrauch überwindet der Autor durch eine eigenständige Begriffsbildung. Dies ist umso wichtiger, als das Völkerstrafrecht nach dem Römischen Statut nicht weniger als sechs gleichermaßen authentische Sprachen kennt, für die eine gemeinsame Basis unabdingbar ist, die die Arbeit nunmehr anbietet.
Editionen (1)
ISBN9783428529100
VerlagDuncker & Humblot
Erscheinungsdatum19.01.09
Seitenzahl327
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreRecht
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis76.00 €
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