Blick ins Buch
Über das Buch
Die Johannesoffenbarung ist ein Text, in dem sehr viele Erzählfäden der Schriften Israels zusammenlaufen. Johannes formte aus Anspielungen auf Israels Traditionen einen Text sui generis. Der Text, den er auf diese Weise geschaffen hat, ist darüber hinaus nichts Geringeres als ein literaturarchitektonisches Meisterwerk, das auf einem regelrechten Arsenal aus Stichwort- und Motivverknüpfungen aufbaut. Michael Sommer entschlüsselt in der vorliegenden Untersuchung eine größere Linie dieses komplexen Textes. Er möchte zeigen, dass Offb 6,12-16,21 innerhalb der apokalyptischen Visionszyklen als eine Art kohärente Subeinheit begriffen werden kann, in der Johannes der Tradition des großen Gottestages Ausdruck verleihen wollte. Hierbei ließ er zwei Traditionen miteinander verschmelzen, die des großen Gottestages selbst und die der ägyptischen Plagen.
Editionen (1)
ISBN9783161531170
VerlagMohr Siebeck
Erscheinungsdatum17.03.15
Seitenzahl314
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreReligion & Glaube
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis109.00 €
Autorin / Autor
Über Michael Sommer
Geboren 1984; 2010–14 Wiss. Mitarbeiter an der Universität Regensburg; 2013 Dr. theol.; 2014–20 Juniorprofessor für Biblische Theologie an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg; 2020 Habilitation; Professor für Exegese und Theologie des Neuen Testaments an der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
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