Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde

Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde

Hardcover
2.929
Manische PhasenAffektive StörungErlebnisberichtTochter

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Beschreibung

Ein heißer Tag in Manhattan. Michael Greenberg sieht ein Polizeiauto vor seinem Wohnhaus parken. Dass oben zwei Polizisten damit beschäftigt sind, seine von Visionen geschüttelte Tochter zur Ruhe zu bringen, erfährt er erst später. Es ist der Beginn eines langen Weges, den er zu gehen hat, um sein Kind in die Wirklichkeit zurückzuholen. 'Ich habe das Gefühl zu reisen, aber ohne Möglichkeit zur Umkehr', sagt Sally. Ihr Vater folgt ihr auf dieser 'Reise', die sie unter anderem durch die Psychiatrie führt, hin zu einem halbwegs 'normalen' Leben. Ein anrührendes Buch, das einen ganz eigenen Sog ausübt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Gesellschaft & Sozialwissenschaften
Format
Hardcover
Seitenzahl
288
Preis
20.60 €

Beiträge

6
Alle
4

Einblick nicht nur in den Kopf eines verrückten. Mädchens

Anfangs war ich mir nicht so ganz sicher, ob ein Buch das so wiedergeben kann, was in dem Kopf eines Menschen vorgeht. Der in einer Psychose gefangen ist. Aber ich muss sagen. Das Buch hat mich überrascht, es zeigt sehr gut auf, wie eine Psychose zu Tage tritt und wie es sich so ganz langsam und stetig in das familienleben einschleicht und welche Veränderungen es hervorruft. Hervorruft. Besonders hervorzuheben ist aber, dass auch die Veränderungen der Medikamente am Verhalten des Menschen dargestellt werden. Für jeden der interessiert. Daran ist, wie es sich anfühlt, verrückt zu sein, ein Buch zu Empfehlung.

1

Es ist schwer etwas dazu zu schreiben

Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich finde das solche Geschichten mehr Aufmerksamkeit bekommen sollten. Leider muss ich sagen war es etwas schwer zu lesen. Es war wirklich interessant und ich stelle es mir wirklich schwer vor, da ich selber Mutter bin, mit so etwas klar kommen zu müssen. Aber leider finde ich hat vieles was in dem Buch stand von seiner Tochter abgewichen. Es gab viel drum herum, was nicht wirklich zur Geschichte passte, fand ich. Ich freue mich aber über das Ende wie das Buch ausgegangen ist :)

4

Ein eindrucksvoller Bericht aus der Sicht eines Angehörigen über den Umgang mit Psychosen. Viele interessante Fragen werden angestoßen: Wo fängt "Verrücktheit" an? Wo ist das wahre Ich während einem Schub? Woher kommt der Zusammenbruch? Ist irgendjemand oder irgendetwas daran Schuld? Was ist von einer medikamentösen Behandlung zu halten? - Und ebenso wird die Hilflosigkeit der Angehörigen und der Betroffenen auf der Suche nach Antworten thematisiert. Dadurch, dass der Autor Schriftsteller ist - und anscheinend auch sehr gebildet, ist das Buch auch stilistisch sehr gelungen und er zieht auch viele spannende Querverweise. Nur manchmal verliert er sich etwas zu sehr in irgendwelchen Details seiner Alltagsprobleme, die etwas zu sehr vom Kern der Geschichte abweichen. Den deutschen Titel finde ich übrigens sehr unglücklich gewählt, suggeriert er doch eine gewisse Flapsigkeit, die in dem Buch so überhaupt nicht vorhanden ist.

1

Hat mich leider überhaupt nicht gepackt. Seit langem ein Buch was ich abgebrochen habe.

2

Hmm.

Der Titel und der Klappentext haben mich mehr abgeholt, als das Buch an sich. Als man im Buch erfährt, dass der Autor (dem die Geschichte tatsächlich passiert sei) Schriftsteller ist, liest man das Buch anders. Einfach unpersönlicher. Vorsicht Spoiler: Die Geschichte des Buches ist es, dass die Tochter verrückt wurde und es von jetzt auf gleich nicht mehr sei, bzw. auf von einem Tag auf den anderen damit gelebt zu haben scheint. Das wirkt sehr unrealistisch. Naja nun. Genug gespoilert.

Hmm.
2

Eindrucksvoller Einblick in manische Episoden. Leider unfassbar unübersichtlich und wenig alltagsnah formuliert. Anstrengend zu lesen und nicht immer deutlich, in welcher Situation sich befunden wird.

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