Der nützliche Freund

Der nützliche Freund

von Ulrich Wickert·Buch 3 von 8
Hardcover
3.65
KrimiKorruptionMargauxFranzösische Lebensart

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Beschreibung

Untersuchungsrichter Jacques Ricou verbringt den Abend in seinem Lieblingsbistro 'Aux Folies'. Zusammen mit seinen Kollegen stößt er auf den Umzug in die Rue Belleville an, als ihn ein Anruf erreicht: Eine Freundin ist Zeugin des brutalen Mordes an dem Lobbyisten Marc Leroc geworden. Jacques und Kommissar Mahon nehmen noch in derselben Nacht die Ermittlungen auf: Leroc war beim Kauf der Leuna-Raffinerie als Mittelsmann von France Oil dafür verantwortlich, Millionen zu waschen und an deutsche Politiker zu verteilen. Die Spur führt zum ehemaligen Staatssekretär Holm Mormann – aber der ist plötzlich untergetaucht. Jacques muss mit der uner-gründlichen Leipziger Staatsanwältin von Rintelen kooperieren, um voranzukommen … Nach seinem politischen Bestseller 'Gauner muss man Gauner nennen' erzählt Ulrich Wickert von Korruption, Intrigen und den ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden seines Richters aus Paris – ein Kriminalroman der Extraklasse!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
320
Preis
33.90 €

Beiträge

1
Alle
2

Relativ anstrengend zu lesen und im Gestern hängen geblieben

Mein Lesefluss wurde vor allem durch zwei Dinge immer wieder gestört. Zum Einen die übertriebene Verwendung französischer Begriffe, die zwar Realismus erzeugen sollten, letztendlich aber dafür sorgten, dass ich immer wieder beim Lesen ins Stocken kam. Zum Anderen wurden recht viele Dinge ausführlich beschrieben, die mit der Handlung primär nichts zu tun hatten. Umgebungen, Essen, geschichtliche Hintergründe. Das ist zwar schön und gut, aber dieses Buch hat es nicht geschafft, das auf eine angenehme, immersive Art zu tun. Stattdessen waren die entsprechenden Abschnitte eher nervig und unpassend. Neben diesen Aspekten, die das Lesen erschwert haben, hat mich vor allem gestört, welche Werte das Buch vermittelt hat. Glorifizierung von Alkohol und Geld, mächtige Männer. Moderne Wertevorstellungen habe ich hier nicht gefunden; auch haben Familien und Kinder überhaupt keine Rolle gespielt. Insgesamt hat die eigentliche Geschichte durchaus spannende Aspekte bereitgehalten, die durch das Drumherum aber geschmälert wurden.

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