Der Ministerpräsident
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joachim Zelter 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Seit 1997 freier Schriftsteller. Autor von Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, die an zahlreichen deutschen und österreichischen Bühnen gespielt werden. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis (2000), der Fördergabe der Internationalen Bodenseekonferenz (2000), dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg (2003) sowie dem Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg (2005). Bei Klöpfer & Meyer sind erschienen: Briefe aus Amerika. Roman (1998), Die Würde des Lügens. Roman (2000), Die Lieb-Haberin. Roman (2002), Das Gesicht. Roman (2003), Betrachtungen eines Krankenhausgängers. Erzählungen (2004), Schule der Arbeitslosen. Roman (2006).
Beiträge
Gute Idee, stark umgesetzt
Claus Urspring ist Ministerpräsident in Baaden-Württemberg, als er bei einem schweren Unfall sein Gedächtnis verliert. Während seine Berater und Wahlkampfhelfer mit ihm seine Wiederwahl planen wollen, erinnert er sich an nichts, weder wer er ist, wer seine Familie ist und natürlich auch nichts über seine Profession. Trotzdem wird sein Wahlkampf geplant und auch durchgezogen, Urspring bleibt dabei fremdgesteuert, er selbst erinnert sich weiterhin an nichts. Er lernt fundamentale Dinge neu, während er durch den Wahlkampf gezerrt wird. Was nach einem humorvollen Slapstick Stück klingt, ist ein frustrierendes Drama, über einen Mann, der komplett fremdbestimmt ist, aber keine Ahnung davon hat. Es ist sehr anders als alles, was ich bislang gelesen habe und weiß nicht ob ich es nochmal lesen würde, kann aber dieses Erlebnis dringend empfehlen.
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Joachim Zelter 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte englische Literatur in Tübingen und Yale. Seit 1997 freier Schriftsteller. Autor von Romanen, Erzählungen und Theaterstücken, die an zahlreichen deutschen und österreichischen Bühnen gespielt werden. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Thaddäus-Troll-Preis (2000), der Fördergabe der Internationalen Bodenseekonferenz (2000), dem Großen Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg (2003) sowie dem Jahresstipendium des Landes Baden-Württemberg (2005). Bei Klöpfer & Meyer sind erschienen: Briefe aus Amerika. Roman (1998), Die Würde des Lügens. Roman (2000), Die Lieb-Haberin. Roman (2002), Das Gesicht. Roman (2003), Betrachtungen eines Krankenhausgängers. Erzählungen (2004), Schule der Arbeitslosen. Roman (2006).
Beiträge
Gute Idee, stark umgesetzt
Claus Urspring ist Ministerpräsident in Baaden-Württemberg, als er bei einem schweren Unfall sein Gedächtnis verliert. Während seine Berater und Wahlkampfhelfer mit ihm seine Wiederwahl planen wollen, erinnert er sich an nichts, weder wer er ist, wer seine Familie ist und natürlich auch nichts über seine Profession. Trotzdem wird sein Wahlkampf geplant und auch durchgezogen, Urspring bleibt dabei fremdgesteuert, er selbst erinnert sich weiterhin an nichts. Er lernt fundamentale Dinge neu, während er durch den Wahlkampf gezerrt wird. Was nach einem humorvollen Slapstick Stück klingt, ist ein frustrierendes Drama, über einen Mann, der komplett fremdbestimmt ist, aber keine Ahnung davon hat. Es ist sehr anders als alles, was ich bislang gelesen habe und weiß nicht ob ich es nochmal lesen würde, kann aber dieses Erlebnis dringend empfehlen.




