Der italienische Patient
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Beschreibung
Buchinformationen
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
Schreibstil
Beiträge
Unterhaltsam, blieb aber hinter meinen Erwartungen
Als ich den Titel las, musste ich sofort an das Buch von Marco Maurer denken, welches in meinem Regal steht. So war ich nicht überrascht, im Verlauf des Buches zu erfahren, dass der Autor genau daher seine Inspiration hat. Oldtimer und ein Italien Roadtrip, dass waren genau die Punkte, die mich damals bei Marco schon angesprochen haben, deshalb dachte ich, da lasse ich mich gerne nochmal drauf ein - zumal hier noch die Thematik Burnout hinzukam. Das Buch hat auch sehr gut angefangen. Gerade die Coronazeit wurde sehr anschaulich beschrieben und ich fühlte mich sofort in die Zeit zurückversetzt. Auch das Thema Schnelllebigkeit wird sehr gut dargestellt, indem der Autor Vergleiche aus seiner Kindheit zu heute zieht. Bis hierhin konnte ich mich mit vielen Punkten identifizieren. Nach einem starken Start verliert der Autor sich dann allerdings ganz in Erzählungen seiner beruflichen Karriere bis hin zu einem 3/4-jährigen Rechtsstreit. Natürlich war dieses Kapitel sicherlich wichtig, um zu verstehen, wie es überhaupt zu der Idee kam, einen Roadtrip im Cinquecento zu unternehmen, aber ich denke, die Kurzfassung hätte es auch getan, denn für mich war es leider uninteressant. Als es dann um den Kauf des besagten Cinquecentos ging, wurde es wieder interessanter. Hier fand ich besonders den Moment sehr atmosphärisch, als der Autor seine kleine Knutschkugel endlich abholen kann. Besonders gelungen ist es ihm, die italienische Gastfreundschaft, sowie die "komme ich heute nicht, komme ich Morgen Mentalität " einzufangen. Hier fühlte ich mich gleich wieder abgeholt. Auch die eingefügten Bilder sind eine tolle Bereicherung und haben mir ausgesprochen gut gefallen. Besonders, als es zum Ende hin Richtung Como geht, bekam ich sofort wieder Fernweh nach Italien. Auch die zahlreichen Pannen waren stellenweise sehr amüsant zu lesen. Dennoch blieb das Buch leider hinter meinen Erwartungen. Zwischen eingefügten Werbelinks und Hinweise auf seine eigenen Werke habe ich den wirklichen Italien Roadtrip vermisst, da dieser Punkt meiner Meinung nach zu kurz kam. Wurde ich unterhalten? Ja! aber auf gerade mal weniger als 300 Seiten einen ausführlich thematisierten Rechtsstreit zu verfolgen, ist ermüdend. :(
Eine Reise quer durch Italien mit einem alten Fiat 500. Eine wundervolle Vorstellung, die in der Realität nicht ganz so romantisch ist. Mehrere Pannen zwingen den Autor, seine Route zu ändern, der Kleine ist halt nicht mehr neu. Aber vielleicht macht es grade das aus, die Umwege die man fährt, die Landschaften, die man sonst nicht gesehen hätte. Die Menschen, die man sonst nicht kennengelernt hätte und die beweisen, dass Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit auch in der heutigen Zeit noch existieren (und das ist übrigens gar nicht so selten , wenn man mal drauf achtet). Und trotzdem kam die so notwendige Distanz zum normalen Leben nicht zu kurz. Manchmal muß man sich mal rechts und links des Weges bewegen, um die Schönheiten des Lebens zu begreifen.
Merkmale
1 Bewertungen
Stimmung
Hauptfigur(en)
Handlungsgeschwindigkeit
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Unterhaltsam, blieb aber hinter meinen Erwartungen
Als ich den Titel las, musste ich sofort an das Buch von Marco Maurer denken, welches in meinem Regal steht. So war ich nicht überrascht, im Verlauf des Buches zu erfahren, dass der Autor genau daher seine Inspiration hat. Oldtimer und ein Italien Roadtrip, dass waren genau die Punkte, die mich damals bei Marco schon angesprochen haben, deshalb dachte ich, da lasse ich mich gerne nochmal drauf ein - zumal hier noch die Thematik Burnout hinzukam. Das Buch hat auch sehr gut angefangen. Gerade die Coronazeit wurde sehr anschaulich beschrieben und ich fühlte mich sofort in die Zeit zurückversetzt. Auch das Thema Schnelllebigkeit wird sehr gut dargestellt, indem der Autor Vergleiche aus seiner Kindheit zu heute zieht. Bis hierhin konnte ich mich mit vielen Punkten identifizieren. Nach einem starken Start verliert der Autor sich dann allerdings ganz in Erzählungen seiner beruflichen Karriere bis hin zu einem 3/4-jährigen Rechtsstreit. Natürlich war dieses Kapitel sicherlich wichtig, um zu verstehen, wie es überhaupt zu der Idee kam, einen Roadtrip im Cinquecento zu unternehmen, aber ich denke, die Kurzfassung hätte es auch getan, denn für mich war es leider uninteressant. Als es dann um den Kauf des besagten Cinquecentos ging, wurde es wieder interessanter. Hier fand ich besonders den Moment sehr atmosphärisch, als der Autor seine kleine Knutschkugel endlich abholen kann. Besonders gelungen ist es ihm, die italienische Gastfreundschaft, sowie die "komme ich heute nicht, komme ich Morgen Mentalität " einzufangen. Hier fühlte ich mich gleich wieder abgeholt. Auch die eingefügten Bilder sind eine tolle Bereicherung und haben mir ausgesprochen gut gefallen. Besonders, als es zum Ende hin Richtung Como geht, bekam ich sofort wieder Fernweh nach Italien. Auch die zahlreichen Pannen waren stellenweise sehr amüsant zu lesen. Dennoch blieb das Buch leider hinter meinen Erwartungen. Zwischen eingefügten Werbelinks und Hinweise auf seine eigenen Werke habe ich den wirklichen Italien Roadtrip vermisst, da dieser Punkt meiner Meinung nach zu kurz kam. Wurde ich unterhalten? Ja! aber auf gerade mal weniger als 300 Seiten einen ausführlich thematisierten Rechtsstreit zu verfolgen, ist ermüdend. :(





