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Der Heiratsschwindel ist der Reihenauftakt von Saxon James "Accidental Love" (dt "Zufallsliebe") und führt uns in die WG der Bertha Boys ein - gelungen, wie ich finde.
In diesem Band geht es um Émile, einem reichen Sohn einer Unternehmensfamilie, und Christian, mäßig erfolgreicher, dafür sehr tollpatschiger Schauspieler. Émile ist gleichzeitig sehr angepasst seiner Familie gegenüber, tanzt aber auch aus der Reihe. Trotz seiner Angst, den Erwartungen nicht zu entsprechen, setzt er Grenzen und kann mit Worten genau sagen, was er möchte und was er blöd findet - sehr zu unserem Amüsement. Christians Tollpatschigkeit sorgt für witzige Situationen, die ich überwiegend gut finde. Nur manchmal ist es mir zu viel Unsicherheit, die er deswegen in sich trägt. Die Dynamik zwischen den beiden finde ich großartig. Saxon James hat in diesem Band keine klischeebehaftete Top-Bottom-Beziehung geschaffen. Sie sind ebenbürtig, brauchen und helfen einander. Die Dialoge vor allem mit Émile sind super witzig und passen gut in die Handlung und zu den Charakteren. Die Dynamik zwischen den Bertha Boys ist witzig, im ersten Band noch etwas oberflächlich, das sich mit den folgenden Bänden erfahrungsgemäß klären sollte. Der Schreibstil ist einfach zu folgen, nur ab und an ist die Übersetzung etwas holprig ("Liebestropfen", "Zufallsliebe") oder es fehlt ein Wort. An sich stört es nicht im Fluss und hält sich auch in Grenzen. Nicht ganz so gut fand ich die Naivität von Émiles reicher Familie: Sie sind seit Generationen eine reiche Unternehmerfamilie, lassen sich letztendlich aber ziemlich einfach von den beiden an der Nase herumführen. Außerdem ist ihr Agieren gegen die beiden meistens etwas kindisch. Die Auflösung des Beziehungsproblem von Christian und Émile ist mir am Ende auch etwas zu klischeehaft und hätte mit Reden gelöst werden können. Im Großen und Ganzen fand ich den ersten Band jedoch gelungen und vergebe 4 Sterne.
31. Jan. 2026
Der Heiratsschwindel ist der Reihenauftakt von Saxon James "Accidental Love" (dt "Zufallsliebe") und führt uns in die WG der Bertha Boys ein - gelungen, wie ich finde.
In diesem Band geht es um Émile, einem reichen Sohn einer Unternehmensfamilie, und Christian, mäßig erfolgreicher, dafür sehr tollpatschiger Schauspieler. Émile ist gleichzeitig sehr angepasst seiner Familie gegenüber, tanzt aber auch aus der Reihe. Trotz seiner Angst, den Erwartungen nicht zu entsprechen, setzt er Grenzen und kann mit Worten genau sagen, was er möchte und was er blöd findet - sehr zu unserem Amüsement. Christians Tollpatschigkeit sorgt für witzige Situationen, die ich überwiegend gut finde. Nur manchmal ist es mir zu viel Unsicherheit, die er deswegen in sich trägt. Die Dynamik zwischen den beiden finde ich großartig. Saxon James hat in diesem Band keine klischeebehaftete Top-Bottom-Beziehung geschaffen. Sie sind ebenbürtig, brauchen und helfen einander. Die Dialoge vor allem mit Émile sind super witzig und passen gut in die Handlung und zu den Charakteren. Die Dynamik zwischen den Bertha Boys ist witzig, im ersten Band noch etwas oberflächlich, das sich mit den folgenden Bänden erfahrungsgemäß klären sollte. Der Schreibstil ist einfach zu folgen, nur ab und an ist die Übersetzung etwas holprig ("Liebestropfen", "Zufallsliebe") oder es fehlt ein Wort. An sich stört es nicht im Fluss und hält sich auch in Grenzen. Nicht ganz so gut fand ich die Naivität von Émiles reicher Familie: Sie sind seit Generationen eine reiche Unternehmerfamilie, lassen sich letztendlich aber ziemlich einfach von den beiden an der Nase herumführen. Außerdem ist ihr Agieren gegen die beiden meistens etwas kindisch. Die Auflösung des Beziehungsproblem von Christian und Émile ist mir am Ende auch etwas zu klischeehaft und hätte mit Reden gelöst werden können. Im Großen und Ganzen fand ich den ersten Band jedoch gelungen und vergebe 4 Sterne.
31. Jan. 2026






