Der Gipfel

Der Gipfel

Taschenbuch
4.326
TodÜberlebenskampfExpeditionKlettern

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Beschreibung

Anatoli Boukreev, der russische Bergführer aus Scott Fischers Expedition, schildert die Ereignisse an jenem verhängnisvollen 10. Mai 1996 aus seiner Sicht.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Wirtschaft & Industrie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
304
Preis
8.20 €

Beiträge

4
Alle
5

Die Tragödie vom Mount Everest als Gegenmeinung zu „in eisigen Höhen“ von John Krakauer aus Sicht des beteiligten Führers Anatoli Boukreev. Toll geschrieben. Sehr zu empfehlen

Die Tragödie vom Mount Everest als Gegenmeinung zu „in eisigen Höhen“ von John Krakauer aus Sicht des beteiligten Führers Anatoli Boukreev. Toll geschrieben. Sehr zu empfehlen
4.5

Sichtweise des Bergführers einer Katastrophe

Ein weiteres Buch, das die große Tragödie am Mt. Everest von 1996 behandelt. Hierbei wird die Sichtweise des Bergführers beleuchtet. Das Buch wurde als Stellungnahme zu einem anderen Buch veröffentlicht, um sich gegen die Vorwürfe einer Mitbeteiligung oder Fehlverhalten entgegenzuwirken.

5

Bewegende und spannende Gegendarstellung zu Jon Krakauers 'In eisigen Höhen'.

Durch Zufall bin ich vor einigen Wochen auf 'In eisigen Höhen' gestoßen. Die Ereignisse im Mai 1996 am Mount Everest haben mich derartig in ihren Bann gezogen, dass ich mehr wissen wollte. Und so stieß ich auf das Buch 'Der Gipfel '. Hier wird hauptsächlich die Perspektive Anatoli Boukreevs erzählt, welcher in Krakauers Bericht als egoistisch handelnd beschrieben wird. Boukreev und Krakauer waren zur selben Zeit auf dem Berg aber in unterschiedlichen (kommerziellen) Expeditionen. Boukreev war als Führer und Berater tätig, Krakauer, zwar in seiner Tätigkeit als Journalist dort, aber auch zahlenden Kunde. Bereits im ersten Buch fand ich es erschreckend unter welchen Erfolgsruck die einzelnen Agenturen standen, ihre Kunden bis zum Gipfel zu führen. So entstand der Eindruck, dass die körperlichen Verfassungen teilweise etwas überspielt wurden (auch seitens der Kunden selbst) um auch ja den Gipfel zu erreichen. Die Schilderungen Boukreevs waren für mich absolut nachvollziehbar und glaubwürdig. Die vorwurfsvolle Haltung Krakauers ihm gegenüber kann ich verstehen. Klar, ich war dabei, aber die Würdigung die Boukreev im Nachhinein erfahren hat, können nicht von ungefähr war. Was mich vor allem beeindruckt hat, war Boukreevs Haltung dem Berg gegenüber. Er selbst beschreibt sich so, dass vor allem in den Höhen lebt und dass er sich nichts anderes vorstellen kann, als seine Zeit in großen Höhen zu verbringen. Man spürt den Respekt und die Demut, die er den Gipfeln dieser Welt entgegen bringt. Er hat sein eigenes Leben riskiert und andere Teilnehmer zu retten und war zutiefst bestürzt, dass es ihm nicht bei allen gelungen ist. Darum fand er erst halbwegs Ruhe, als er bei einer erneuten Everest Besteigung die Toten bestattet und ihnen ihren letzten Respekt zollen konnte. Das er selbst nicht lange nach diesen Ereignissen selbst sein Leben im Himalaya lassen musste und seine Leiche nie gefunden wurde, hat mich mit einer eigentümlichen Trauer zurückgelassen. Das ist eines der Bücher, dass ich vermutlich noch einmal lesen werde.

Bewegende und spannende Gegendarstellung zu Jon Krakauers 'In eisigen Höhen'.
5

Eine sehr tragische aber packende Geschichte

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