Der ewige Gärtner

Der ewige Gärtner

Taschenbuch
3.513
Internationale LiteraturGärtnernKomplottVerschwörung

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Beschreibung

Justin Quayle, Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi, ist begeisterter Hobbygärtner ? bis zu dem Tag, an dem seine junge Frau Tessa ermordet aufgefunden wird. Justin macht sich auf die Suche nach dem Mörder und entdeckt, dass die rebellische Tessa einem Komplott auf der Spur war, in das nicht nur die mächtige Pharmaindustrie, sondern auch britische Regierungskreise verwickelt zu sein scheinen. Doch erst im Laufe seiner zunehmend brisanten Nachforschungen wird ihm klar, wie wenig er die Frau, die er zu lieben glaubte, wirklich kannte und wie viel er ihr schuldig geblieben ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
557
Preis
13.90 €

Beiträge

2
Alle
3

Geschichte über Liebe, Intrige und das Elend in Afrika. Und ein Buch, welches den kritischen Blick auf Medizin fördert.

Die Grundhandlung ist schnell Zusammengefasst: Diplomat Justin Quayle macht sich auf die Suche nach den Mördern seiner Frau Tessa und entdeckt, dass diese einem Komplott der britischen Regierung und der Pharmaindustrie auf der Spur war. Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden, aber nach etwa der Hälfte des Buches war ich gefesselt. Die Geschichte ist zwar frei erfunden, einige Unternehmen und Charaktere sind jedoch an Reale angelehnt. Ebenso real sind die grauenhaften medizinischen Zustände in Entwicklungsländern. So werden Menschen in Not ausgenutzt, um an ihnen Medikamente zu testen, an deren Nebenwirkungen sie schlussendlich sterben könnten. Ein Beispiel dafür und Inspiration für das Buch sind die Todesfälle von Kindern durch ein in Nigeria getestetes Antibiotikum. Ein weiteres Problem ist die Nachhaltigkeit von Hilfsorganisationen. Wenngleich die Bereitstellung von Lebensmitteln und Medikamenten Leben rettet, sind die Menschen doch wieder auf sich allein gestellt, sobald Hilfsorganisationen abgesetzt werden. Das Buch hat mir definitiv ein paar Denkanstöße gegeben und meine Recherche bzgl. Medizin und Hilfe in Entwicklungsländern wird noch lange nicht beendet sein.

3

Interessante Geschichte, etwas zu ausführliche Beschreibungen der Orte, Menschen und Situationen für meinen Geschmack. Zeitweise anstrengend zu lesen.

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