Der enigmatische Mann
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Beschreibung
Wer ist der enigmatische – der rätselhafte Mann? Und wen bestrickt er mit seinen mal entzückenden, mal drohenden, mal schmeichelnden und mal brutalen Lettres d’amour? „Ich liebe Sie“ – so beginnt der erste mit Abelard unterzeichnete Brief, der ein eindeutiges Angebot höchst ästhetisch ummantelt. Kein Zweifel, dass es stattgefunden hat: aus der selbstverliebt Angebeteten ist die Geliebte geworden und bald schleicht sich nicht nur Verführung, sondern auch Eifersucht und Misstrauen in die Briefe. Der Mann, der wie ein Meister mit dem Wort umzugehen weiß, ist dabei gar nicht so zartfühlend, wie seine werbende Sprache suggeriert: „Der Rausch ist so verräterisch“, schreibt er und dass er einen schweren Wein ausschenkte, in der Hoffnung, dass seine im Übrigen verheiratete Freundin vielleicht betrunken hässliche Worte sagen würde. Es ist nicht der einzige Übergriff, wie die Briefe andeuten. Mit jeder Post gibt der fantastische Briefeschreiber etwas von sich preis und bleibt doch ein Rätsel! Hingebungsvoll schwärmt er vom Lebensidyll der Familie und verteufelt dann die Ehe als Gefängnis. „Rein“ will er die Liebste wissen und doch ihr Verführer sein. Betörend sinnlich beschreibt er ihren Körper, um dann ihre Schönheit in Abrede zu stellen. Vielleicht verbirgt sich dahinter ein zweiter Vicomte de Valmont, wobei die Liebschaft nicht gefährlich zu sein scheint, den soliden bürgerlichen Hintergrund kann man ahnen. Die Briefe jedenfalls bezaubern, betören, reizen zum Widerspruch und sind ein Seite für Seite fesselndes Beispiel der hohen Schule des Briefschreibens.
Ungefährliche Liebschaften – kein Choderlos de Laclos. Und doch ein voll Esprit und Arroganz sprühender Briefroman!
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
188
Preis
6.99 €
Beschreibung
Wer ist der enigmatische – der rätselhafte Mann? Und wen bestrickt er mit seinen mal entzückenden, mal drohenden, mal schmeichelnden und mal brutalen Lettres d’amour? „Ich liebe Sie“ – so beginnt der erste mit Abelard unterzeichnete Brief, der ein eindeutiges Angebot höchst ästhetisch ummantelt. Kein Zweifel, dass es stattgefunden hat: aus der selbstverliebt Angebeteten ist die Geliebte geworden und bald schleicht sich nicht nur Verführung, sondern auch Eifersucht und Misstrauen in die Briefe. Der Mann, der wie ein Meister mit dem Wort umzugehen weiß, ist dabei gar nicht so zartfühlend, wie seine werbende Sprache suggeriert: „Der Rausch ist so verräterisch“, schreibt er und dass er einen schweren Wein ausschenkte, in der Hoffnung, dass seine im Übrigen verheiratete Freundin vielleicht betrunken hässliche Worte sagen würde. Es ist nicht der einzige Übergriff, wie die Briefe andeuten. Mit jeder Post gibt der fantastische Briefeschreiber etwas von sich preis und bleibt doch ein Rätsel! Hingebungsvoll schwärmt er vom Lebensidyll der Familie und verteufelt dann die Ehe als Gefängnis. „Rein“ will er die Liebste wissen und doch ihr Verführer sein. Betörend sinnlich beschreibt er ihren Körper, um dann ihre Schönheit in Abrede zu stellen. Vielleicht verbirgt sich dahinter ein zweiter Vicomte de Valmont, wobei die Liebschaft nicht gefährlich zu sein scheint, den soliden bürgerlichen Hintergrund kann man ahnen. Die Briefe jedenfalls bezaubern, betören, reizen zum Widerspruch und sind ein Seite für Seite fesselndes Beispiel der hohen Schule des Briefschreibens.
Ungefährliche Liebschaften – kein Choderlos de Laclos. Und doch ein voll Esprit und Arroganz sprühender Briefroman!
Buchinformationen
Haupt-Genre
Romane
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N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
188
Preis
6.99 €



