Der eindimensionale Mensch

Der eindimensionale Mensch

Taschenbuch
4.02
IndustriegesellschaftKritische TheorieGesellschaftstheorien

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Beschreibung

Ein Klassiker der Kritik an der modernen kapitalistischen Gesellschaft

Herbert Marcuse bezeichnet die hochindustrialisierte Gesellschaft und den in ihr lebenden Menschen als »eindimensional«, weil er einen lückenlosen Zusammenhang von Manipulation und Konformismus sieht, der das in sich widersprüchliche kapitalistische System stabilisiert, die Menschen durch Konsum korrumpiert und alle Kritik absorbiert.

Um diese Eindimensionalität aufzubrechen, eine neue, weniger herrschaftlich strukturierte Gesellschaft zu bilden, bedarf es der Einsicht der scheinbar Freien in ihre Unfreiheit, in ihre Manipuliertheit durch Werbung, Ökonomie und Massenmedien.

Die scharfsichtige Studie, die erstmals 1964 erschien, hat das kritische Bewusstsein einer ganzen Generation stark beeinflusst und ist heute ein Standardwerk.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
288
Preis
10.20 €

Autorenbeschreibung

Herbert Marcuse, geboren 1898 in Berlin, gestorben 1979 in Starnberg, war als Vertreter der Frankfurter Schule wesentlich an der philosophischen Neuentdeckung des Marxismus beteiligt. Er emigrierte 1933 in die USA und lehrte zuletzt an der University of California.