Der dunkle Schirm

Der dunkle Schirm

E-Book
4.220
PersönlichkeitsstörungKonsumIdentitätPersönlichkeitsverlust

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Beschreibung

Orange County eingeschleust wird. Bob Arctor – alias Fred – ist Junkie und Geheimagent der Drogenfahndung, und damit er nicht auffliegt, beginnt er, auch mit Substanz T zu experimentieren, bis er merkt, dass seine beiden Identitäten gegeneinander agieren ... Viele schätzen ›Der dunkle Schirm‹ (1977) als den stärksten Roman Philip K. Dicks. Autobiographische Details zeichnen ein nur allzu realistisches Bild der Drogenkultur Kaliforniens in den 70ern, die in die Zukunft projiziert wird. 2006 wurde das Buch von Richard Linklater mit Keanu Reeves und Winona Ryder verfilmt.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
Klassiker
Format
E-Book
Seitenzahl
336
Preis
9.99 €

Autorenbeschreibung

Philip K. Dick hat die Science-Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: »Blade Runner«, »Minority Report«, »Total Recall«, »Impostor«, »Paycheck«, »Der dunkle Schirm« – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von »Blade Runner«.

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
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Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
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Handlungsgeschwindigkeit

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Schreibstil

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Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Beiträge

1
Alle
5

Was ist das für ein höllisch guter Trip gewesen dieses Buch. Wir begleiten vier Drogenkonsumenten, Barris, Luckman, Donna und Bob (der ein Undercover Agent ist und Fred heißt) durch die ersten 12 Kapitel von einer komischen Situation zur nächsten. Treffen andere absurde Menschen und lauschen lustig komischen Konversationen. Erinnert sich noch jemand an Fear and Loathing in Las Vegas? Dieser Roman von Philip K. Dick ist kein Science Fiction Werk, wobei einige winzige Elemente vorkommen, ich erwähne nur den "Jedermann-Anzug". Ich würde sagen er ist eher eine groteske Milieustudie? Wie erwähnt sind die ersten 12 Kapitel eigentlich ziemlich lustig, irgendwie, und ich würde sagen ab Kapitel 13 von 17 wird es nur noch depressiv und traurig. Der Roman ist z.T. Autobiographisch und die Nachbemerkungen des Autors sind mir echt unter die Haut gegangen, alles so hoffnungslos und sinnlos. Ich habe sogar den Film danach gesehen und war überrascht wie akkurat er z.T. war. Klar, einige Zeitfehler oder Weglassen von Infos gab es schon, aber er war wirklich nahe am Buch. Der Roman ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

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