Der Aufstieg des Mittelfingers
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Beschreibung
Populistischer Unflat und rohe Wortspiele werden gerade wieder salonfähig. Beleidigungen sind überall. Im Wartezimmer vom Arzt, an der Kasse im Supermarkt. Das Kommentarfeld im Internet? Ein Trollhaus.
Es wird gehasst und gehetzt. Was ist los mit den Leuten, was ist los mit uns? Warum sind alle so aggressiv und zugleich so überempfindlich? Was haben der Supermarkt-Wutbürger und Trump gemeinsam? Wo kommen all die Gemeinheiten her? Jan Skudlarek über einen beunruhigenden Gesellschaftstrend, politische Korrektheit, asoziale Netzwerke, beleidigte Leberwürste und das große Maul des kleinen Mannes.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jan Skudlarek, geboren 1986 in Hamm, ist promovierter Doktor der Philosophie, Lyriker und großer Kneipengänger. Er erhielt zahlreiche Preise für seine Lyrik, u. a. GWK-Förderpreis Literatur 2008, ein Stipendium des Berliner Senats 2015 sowie zuletzt den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2017. Bisher veröffentlichte er u. a. die Lyrik-Titel «Du hast Lippen wie Mozart» und «elektrosmog». Skudlarek wohnt in Berlin-Neukölln.
Beiträge
Sprachphilosophie, Kommunikationsmodelle und Gesellschaftsanalyse in einfach und unterhaltsam erklärt!
Die auf dem Cover abgedruckte Leitfrage "Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört" ist missverständlich, da sie ein "Pro"- Beleidigen des Autors suggeriert. Und das ist -Spoiler - nicht der Fall - und das ist nicht nur gut und richtig so, sondern auch ganz großartig wie differenziert Skudlarek seine eigene Position zum Thema Beleidigung, aber vor allem die (sprachphilosophischen) Analysen und Erläuterungen, was eigentlich in einer (also unserer jetzigen) Gesellschaft passiert, wenn es zu einem "Aufstieg des Mittelfingers" kommt. Allerdings ist der Mittelfinger hier als Symbol für Beleidigung gemeint, da es vor allem um verbale Beleidigung in der gesprochenen unf geschriebenen Sprache geht, weniger um Gestik oder Mimik. Obwohl durchaus der philosophsiche Ansatz und even auch der appellierende gesellschaftskritische Blick durchschimmert, ist der Schreibstil schlicht, einfach und passend zum Thema auch angebracht umgangssprachlich. Durch Fußnoten werden Kommentare eingebracht, sodass das Sachbuch eine persönliche und gar ehrliche Note erhält (der Autor tritt ganz klar selbst als Erzähler in Erscheinung und nimmt durch Kommentare ,Umgangssprache aber eben auch Appelle Kontakt zu seiner Leserschaft auf, was die Grundidee des Dialogs als Zeichen einet Demokratie noch einmal hervorhebt) Einige Beispiele sind durchaus "veraltet" (zumindest nicht mehr tagesaktuell), da das Buch von 2018 ist , was aber keinerlei die Aktualität des Inhalts betrifft.
Beschreibung
Populistischer Unflat und rohe Wortspiele werden gerade wieder salonfähig. Beleidigungen sind überall. Im Wartezimmer vom Arzt, an der Kasse im Supermarkt. Das Kommentarfeld im Internet? Ein Trollhaus.
Es wird gehasst und gehetzt. Was ist los mit den Leuten, was ist los mit uns? Warum sind alle so aggressiv und zugleich so überempfindlich? Was haben der Supermarkt-Wutbürger und Trump gemeinsam? Wo kommen all die Gemeinheiten her? Jan Skudlarek über einen beunruhigenden Gesellschaftstrend, politische Korrektheit, asoziale Netzwerke, beleidigte Leberwürste und das große Maul des kleinen Mannes.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jan Skudlarek, geboren 1986 in Hamm, ist promovierter Doktor der Philosophie, Lyriker und großer Kneipengänger. Er erhielt zahlreiche Preise für seine Lyrik, u. a. GWK-Förderpreis Literatur 2008, ein Stipendium des Berliner Senats 2015 sowie zuletzt den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2017. Bisher veröffentlichte er u. a. die Lyrik-Titel «Du hast Lippen wie Mozart» und «elektrosmog». Skudlarek wohnt in Berlin-Neukölln.
Beiträge
Sprachphilosophie, Kommunikationsmodelle und Gesellschaftsanalyse in einfach und unterhaltsam erklärt!
Die auf dem Cover abgedruckte Leitfrage "Warum die Beleidigung heute zum guten Ton gehört" ist missverständlich, da sie ein "Pro"- Beleidigen des Autors suggeriert. Und das ist -Spoiler - nicht der Fall - und das ist nicht nur gut und richtig so, sondern auch ganz großartig wie differenziert Skudlarek seine eigene Position zum Thema Beleidigung, aber vor allem die (sprachphilosophischen) Analysen und Erläuterungen, was eigentlich in einer (also unserer jetzigen) Gesellschaft passiert, wenn es zu einem "Aufstieg des Mittelfingers" kommt. Allerdings ist der Mittelfinger hier als Symbol für Beleidigung gemeint, da es vor allem um verbale Beleidigung in der gesprochenen unf geschriebenen Sprache geht, weniger um Gestik oder Mimik. Obwohl durchaus der philosophsiche Ansatz und even auch der appellierende gesellschaftskritische Blick durchschimmert, ist der Schreibstil schlicht, einfach und passend zum Thema auch angebracht umgangssprachlich. Durch Fußnoten werden Kommentare eingebracht, sodass das Sachbuch eine persönliche und gar ehrliche Note erhält (der Autor tritt ganz klar selbst als Erzähler in Erscheinung und nimmt durch Kommentare ,Umgangssprache aber eben auch Appelle Kontakt zu seiner Leserschaft auf, was die Grundidee des Dialogs als Zeichen einet Demokratie noch einmal hervorhebt) Einige Beispiele sind durchaus "veraltet" (zumindest nicht mehr tagesaktuell), da das Buch von 2018 ist , was aber keinerlei die Aktualität des Inhalts betrifft.





