Der 35. Mai
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Beschreibung
Donnerstags besucht Konrad immer seinen Onkel, den Apotheker Ringelhuth. Dann gibt es nur verrücktes Zeug zum Mittagessen: Kochschinken mit Sahne, Fleischsalat mit Himbeersaft oder gar Kirschkuchen mit englischem Senf. Wenn den beiden davon nicht schlecht geworden ist, turnen sie über die Möbel und springen vom Bücherschrank, bis Mühlbergs Kronleuchter von der Decke fällt. Am Donnerstag, den 35. Mai ist alles ein wenig anders. Schon auf der Straße werden Onkel und Neffe von dem rollschuhlaufenden Zirkuspferd Negro Kaballo angesprochen. Ein ausgesucht höfliches Tier. Da Konrad als Hausaufgabe für phantasielose Kinder einen Aufsatz über die Südsee schreiben muss, bietet es sich natürlich an, einen kleinen Ausritt dorthin zu unternehmen. Und was Onkel Ringelhuth und Konrad an diesem Nachmittag erleben, das kann wirklich nur an einem 35. Mai passieren.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.
Beiträge
Für Kinder und die, die nie richtig erwachsen werden
Schreib einen kreativen Fantasie-Aufsatz, lautete es in der Schule Haben wir uns früher auch so Geschichten ausgedacht, es ist so beruhigend, alles ist möglich, alles driftet weg von der Realität… Kästner lässt auch geschichtsbekannte Personen auftreten, Haniball, Cäsar und Napoleon und Wallenstein spielen Krieg mit Zinnsoldaten und er macht sich Gedanken, ob sich Konrad auch tot schiessen lassen würde.. ein Mädchen schildert, dass sich ihre Mutter nie um sie kümmert, sie bekommt kein Frühstück und abends kommt ihre Mutter nicht heim… also es sind schon heftige Themen verpackt. Das Buch wurde 1932 veröffentlicht, 1933 fielen Kästners Bücher der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer, er kritisiert die Schule, die elterliche Erziehung und damit war er im System nicht tragbar.
Eine verrückte Kindergeschichte, die bereits so viel Weitsichtigkeit hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Kinderbuch von Kästner endlich mal gelesen habe. Eine wunderschöne fantasiereiche Geschichte, die zeigt, was möglich ist und auch sehr weitsichtig, wenn man bedenkt, dass es erstmals 1932 veröffentlicht wurde. Ich sage nur Elektropolis, wo Autos von selber fahren...
Dieses Buch enthält soviel Fanatsie. Es ist bezaubernd! Ich habe es bereits als Kind vorgelesen bekommen und es als Erwachsene nun noch einmal gelesen und bin vollkommen fasziniert von den Ideen Erich Kästners. Man kann aber keine 'political correctness' von einem Buch erwarten, welches 1931 geschrieben wurde - also Vorsicht beim Vorlesen für Kinder!
Beschreibung
Donnerstags besucht Konrad immer seinen Onkel, den Apotheker Ringelhuth. Dann gibt es nur verrücktes Zeug zum Mittagessen: Kochschinken mit Sahne, Fleischsalat mit Himbeersaft oder gar Kirschkuchen mit englischem Senf. Wenn den beiden davon nicht schlecht geworden ist, turnen sie über die Möbel und springen vom Bücherschrank, bis Mühlbergs Kronleuchter von der Decke fällt. Am Donnerstag, den 35. Mai ist alles ein wenig anders. Schon auf der Straße werden Onkel und Neffe von dem rollschuhlaufenden Zirkuspferd Negro Kaballo angesprochen. Ein ausgesucht höfliches Tier. Da Konrad als Hausaufgabe für phantasielose Kinder einen Aufsatz über die Südsee schreiben muss, bietet es sich natürlich an, einen kleinen Ausritt dorthin zu unternehmen. Und was Onkel Ringelhuth und Konrad an diesem Nachmittag erleben, das kann wirklich nur an einem 35. Mai passieren.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.
Beiträge
Für Kinder und die, die nie richtig erwachsen werden
Schreib einen kreativen Fantasie-Aufsatz, lautete es in der Schule Haben wir uns früher auch so Geschichten ausgedacht, es ist so beruhigend, alles ist möglich, alles driftet weg von der Realität… Kästner lässt auch geschichtsbekannte Personen auftreten, Haniball, Cäsar und Napoleon und Wallenstein spielen Krieg mit Zinnsoldaten und er macht sich Gedanken, ob sich Konrad auch tot schiessen lassen würde.. ein Mädchen schildert, dass sich ihre Mutter nie um sie kümmert, sie bekommt kein Frühstück und abends kommt ihre Mutter nicht heim… also es sind schon heftige Themen verpackt. Das Buch wurde 1932 veröffentlicht, 1933 fielen Kästners Bücher der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer, er kritisiert die Schule, die elterliche Erziehung und damit war er im System nicht tragbar.
Eine verrückte Kindergeschichte, die bereits so viel Weitsichtigkeit hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Kinderbuch von Kästner endlich mal gelesen habe. Eine wunderschöne fantasiereiche Geschichte, die zeigt, was möglich ist und auch sehr weitsichtig, wenn man bedenkt, dass es erstmals 1932 veröffentlicht wurde. Ich sage nur Elektropolis, wo Autos von selber fahren...
Dieses Buch enthält soviel Fanatsie. Es ist bezaubernd! Ich habe es bereits als Kind vorgelesen bekommen und es als Erwachsene nun noch einmal gelesen und bin vollkommen fasziniert von den Ideen Erich Kästners. Man kann aber keine 'political correctness' von einem Buch erwarten, welches 1931 geschrieben wurde - also Vorsicht beim Vorlesen für Kinder!










