Days of Blood and Starlight: Fortsetzung der mitreißenden Enemies-to-Lovers-Romantasy: Absoluter Must-Read All Age Fantasy-Roman (Zwischen den Welten 2)

4,0(4)
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Über das Buch

ISBNB0F4Z1LFJG
VerlagFischer Sauerländer
Erscheinungsdatum30.12.25
Seitenzahl564

Rezensionen & Bewertungen

4 Bewertungen

3 Rezensionen

4,0

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  • foxtasticbooks
    foxtasticbooks

    42 Follower

    4,5

    Beeindruckende Fortsetzung

    „Daughter of Smoke & Bone" war letztes Jahr für mich ein Highlight, und auch „Days of Blood & Starlight" überzeugt mit einem interessanten Weltenbau, Spannung und Emotionen. Ich mag den Schreibstil sehr: Laini Taylor hat ein Talent dafür, ernste Themen tiefgründig darzustellen und zwischendurch mit Humor wieder aufzulockern. Und ich hab das Gefühl, dass vieles eher zwischen den Zeilen verborgen ist. Der jahrtausendealte Krieg zwischen den Chimären und Seraphim spitzt sich zu und bestimmt größtenteils die Handlung. Hoffnung zieht sich durch die gesamte Geschichte: Die Hoffnung, etwas bewegen zu können, eine bessere Version seines jetztigen Selbst werden zu können. Inwieweit kann man sich widersetzen und versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen? Da ich normalerweise kein großer Fan von Kriegsgeschehen in Geschichten bin, war das für mich keine leichte Lektüre. Umso mehr habe ich mich gefreut, wenn die zwischenmenschlichen Momente in den Vordergrund rückten. Und wer könnte einen besser zum Schmunzeln bringen als Karous Freundin Zuzana! Ich liebe ihre optimistische und forsche Art sehr und mit ihrem Freund Mik ergibt sich ein unterhaltsames Duo. Vor allem in der zweiten Hälfte wird die Geschichte etwas rasanter und ich konnte spüren, dass es auf etwas Großes hinausläuft. Und genau so war es dann auch: Wie schon im ersten Teil, wurde es zunehmend emotionaler und nervenaufreibender – und mündet schließlich in einem überraschenden Finale mit Cliffhanger. „Days of Blood & Starlight" ist der zweite Teil der "Zwischen den Welten"-Trilogie und mittlerweile ist die Reihe schon im neuen Design komplett veröffentlicht - man kann also direkt alle drei Teile hintereinander lesen. Ich kann die Reihe jedem empfehlen, der Urban-Fantasy, Romantasy und zugleich ein interessantes Worldbuilding mag.

    13. Apr. 2026

  • mareikes_seiten
    mareikes_seiten

    9 Follower

    3,5

    Ganz schön düster

    Puh, das war ein wirklich schweres Buch zwar ein würdiger Nachfolger zu Band 1, aber ich war um ehrlich zu sein mehrfach kurz davor es abzubrechen. Es wurde zum Ende hin besser, aber großteils fand ich es in seiner Ausweglosigkeit sehr niederschmetternd. Ich will nun auch wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber ich glaube, ich brauche hier eine kleine Pause, bevor es weitergeht.

    30. Mai 2026

  • viciousbooknerd
    viciousbooknerd

    4 Follower

    3,0

    Schwächer als Band 1

    Nach dem überraschenden und emotionalen Ende von Daughter of Smoke and Bone knüpft Days of Blood and Starlight nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Während der Auftakt vor allem vom Geheimnis um Karous Herkunft, einer faszinierenden Welt voller Magie und einer mitreißenden Liebesgeschichte lebte, schlägt der zweite Band einen deutlich düstereren und ernsteren Ton an. Im Mittelpunkt stehen nun die Folgen des Verrats, die Grausamkeit eines seit Jahrhunderten andauernden Krieges und die Frage, ob Frieden zwischen zwei verfeindeten Völkern überhaupt möglich ist. Obwohl mir das Buch insgesamt gut gefallen hat und mich die Geschichte weiterhin fesseln konnte, hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Handlung nur langsam voranschreitet. Der Roman wirkt über weite Strecken wie ein Übergangsband, der vor allem das Fundament für das große Finale legt. Dadurch entstehen leider einige Längen, auch wenn die Geschichte nie völlig ihren Reiz verliert. Charaktere Karou gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsfiguren der Reihe. Sie ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die sich deutlich von vielen anderen Heldinnen im Fantasy-Genre abhebt. Ihre Stärke besteht nicht darin, unbesiegbar zu sein, sondern darin, trotz ihrer Verluste immer wieder weiterzumachen. Gleichzeitig zeigt sie auch ihre verletzliche Seite, was sie sehr menschlich wirken lässt. Dennoch konnte mich ihre Entwicklung in diesem Band nicht ganz überzeugen. Nach den schrecklichen Ereignissen des ersten Teils ist nachvollziehbar, dass sie von Trauer, Schuld und Wut geprägt ist. Allerdings befindet sie sich über einen sehr langen Zeitraum in einem Zustand der Hoffnungslosigkeit und Passivität. Oft hat man das Gefühl, dass andere Figuren die Handlung vorantreiben, während Karou hauptsächlich auf die Geschehnisse reagiert. Dadurch fehlt ihr stellenweise die Entschlossenheit und Eigeninitiative, die sie im ersten Band ausgezeichnet haben. Akiva erhält ebenfalls viel Raum für seine persönliche Entwicklung. Seine Schuldgefühle und sein Wunsch, die Fehler der Vergangenheit wiedergutzumachen, verleihen seiner Figur mehr Tiefe. Gleichzeitig bleibt er emotional jedoch etwas distanziert. Seine innere Zerrissenheit ist zwar glaubwürdig dargestellt, dennoch konnte ich nicht immer dieselbe Verbindung zu ihm aufbauen wie noch im ersten Band. Besonders hervorzuheben sind erneut die Nebenfiguren. Vor allem Zuzana stiehlt mit ihrer offenen, humorvollen und warmherzigen Art fast jeder Szene die Show. Sie bringt Leichtigkeit in eine insgesamt sehr schwere Geschichte und sorgt immer wieder für kleine Momente zum Schmunzeln. Auch andere Figuren werden weiter ausgearbeitet und zeigen, dass weder die Seraphim noch die Chimären ausschließlich gut oder böse sind. Gerade diese moralischen Grauzonen machen die Geschichte interessant und verhindern eine einfache Schwarz-Weiß-Zeichnung. Handlung Im Gegensatz zum ersten Band, der von zahlreichen Überraschungen und Enthüllungen lebte, konzentriert sich die Handlung diesmal stärker auf den Krieg zwischen Chimären und Seraphim. Die Welt wird deutlich erweitert und man erfährt wesentlich mehr über die politischen Zusammenhänge, die verschiedenen Fraktionen und die Vergangenheit der beiden Völker. Diese ausführliche Ausarbeitung der Welt ist einerseits eine große Stärke des Romans. Laini Taylor zeigt eindrucksvoll, dass hinter dem Konflikt weit mehr steckt als der klassische Kampf zwischen Gut und Böse. Beide Seiten haben ihre Opfer gebracht, beide Seiten haben grausame Verbrechen begangen und beide Seiten besitzen Figuren, die sowohl Mitgefühl als auch Grausamkeit zeigen können. Andererseits sorgt genau dieser Fokus auch dafür, dass die eigentliche Handlung oft nur langsam vorankommt. Große Teile des Romans bestehen aus Vorbereitung, Strategie, Gesprächen und dem Aufbau einer neuen Ausgangslage für den Abschluss der Trilogie. Wirklich spektakuläre Wendungen oder actionreiche Szenen sind vergleichsweise selten. Es gibt zwar einige spannende Momente, insgesamt dominiert jedoch ein ruhigeres Erzähltempo. Hinzu kommt, dass manche Szenen unnötig ausführlich wirken. Einige Passagen hätten problemlos gekürzt werden können, ohne dass der Geschichte etwas verloren gegangen wäre. Dadurch entstand zwischendurch der Eindruck, dass sich die Handlung im Kreis dreht und wichtige Entwicklungen zu lange hinausgezögert werden. Dennoch schafft es die Autorin immer wieder, den Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen. Gerade weil die Reihe selten den offensichtlichen Weg einschlägt, bleibt die Neugier erhalten und man möchte unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Schreibstil Der Schreibstil von Laini Taylor gehört erneut zu den größten Stärken des Buches. Ihre Sprache ist poetisch, bildgewaltig und sehr atmosphärisch. Mit ihren detaillierten Beschreibungen erschafft sie eine faszinierende Welt, die gleichzeitig märchenhaft und düster wirkt. Besonders die Szenen in Eretz sowie die Schilderungen des Krieges besitzen eine intensive Atmosphäre, die lange im Gedächtnis bleibt. Gleichzeitig ist genau dieser Stil nicht immer von Vorteil. Taylor neigt dazu, viele Szenen sehr ausführlich auszuschmücken und wichtige Informationen erst nach mehreren Umwegen preiszugeben. Dieses Stilmittel funktioniert an einigen Stellen hervorragend und steigert die Spannung, wird im Verlauf des Romans jedoch recht häufig eingesetzt. Dadurch wirkt die Geschichte stellenweise unnötig in die Länge gezogen und verliert etwas an Dynamik. Trotzdem bleibt der Roman sprachlich auf einem sehr hohen Niveau. Wer atmosphärische Fantasy mit viel Liebe zum Detail mag, wird an Laini Taylors Schreibstil sicherlich Gefallen finden. Fazit Days of Blood and Starlight ist eine solide Fortsetzung, die den Fokus deutlich stärker auf den Weltenbau und die politischen Konflikte legt als auf Spannung oder Romantik. Die Geschichte erweitert das Universum sinnvoll, entwickelt viele Figuren weiter und wirft interessante moralische Fragen auf. Gleichzeitig fehlt dem Roman über weite Strecken das hohe Tempo und der Überraschungseffekt, die den ersten Band so besonders gemacht haben. Vor allem das langsame Erzähltempo und einige Längen sorgen dafür, dass sich der Mittelteil manchmal etwas zäh liest. Trotzdem überzeugt das Buch mit einer außergewöhnlichen Fantasywelt, viel Atmosphäre und einem wunderschönen Schreibstil. Auch wenn sich der Roman stellenweise wie ein notwendiger Übergang zum Finale anfühlt, macht er neugierig auf den Abschluss der Reihe und hinterlässt das Gefühl, dass sich die ausführliche Vorbereitung im letzten Band auszahlen könnte. Insgesamt ist Days of Blood and Starlight eine gute, aber etwas schwächere Fortsetzung als der Auftakt. Wer den ersten Band geliebt hat, wird auch hier viele Stärken wiederfinden, sollte sich jedoch auf ein deutlich ruhigeres Erzähltempo einstellen. Trotz einiger Längen und kleiner Schwächen hatte ich Spaß mit der Geschichte und freue mich darauf zu erfahren, wie Karous und Akivas Reise im dritten Band endet. 3 von 5 Sternen!

    7 Tage vor

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