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Ein Jugend-Thriller, der mich leider nicht mitreißen konnte.
🅑🅤🅒🅗🅡🅔🅘🅢🅔-🅑🅤🅒🅗 Wieder einmal ein Buch, dass ich ohne das Buchreiseprojekt ziemlich sicher niemals gelesen hätte. Bei "Das Tal. Season 1 – Das Spiel" von Krystyna Kuhn handelt es sich um ein Jugendbuch im Bereich Thriller. Hier habe ich mich leider nicht mehr wirklich als Zielgruppe gefühlt. Es gibt tolle Jugendbücher, die auch für Erwachsene noch spannend sind, hier hat es mich jedoch so gar nicht gecatcht. Das Buch beginnt ziemlich mysteriös, mit dem Ankommen der Geschwister Julia und Robert Frost im Grace College, welches im Tal liegt. Das Tal wiederum ist von Gebirge umrahmt, wobei das wohl beklemmendste und zugleich beeindruckendste der "Ghost" ist, der seinem Namen nicht umsonst hat. Die beiden sind neu am Grace und tragen ein Geheimnis in sich, welches von Anfang an angeteastert, aber lange nicht aufgelöst wird. Der Einstieg fiel mir schwer, im Verlauf der Geschichte wurde es dann etwas besser. Während die erste Nacht sehr ausführlich beschrieben wird, gab es zwischendurch Zeitsprünge, die mir nicht ganz klar waren. Schwierig wurde es vor allem beim Thema emotionalen Zugang zu den Figuren, der fehlte mir leider komplett. Auch viele inhaltliche Sachen waren zu Beginn weniger klar und als Lesende wurde ich lange im Dunkeln gelassen, gerade im Bezug auf die 1. SMS, die Julia am Grace erhält. Später wird zwar alles nach und nach aufgeklärt und gerade das, was die beiden Geschwister durch haben, ist wirklich tragisch und erklärt auch viele der eher ungewöhnlichen Verhaltensweisen, die gerade Robert zeigt. An manchen Stellen hätte ich mir nur ein paar der Infos früher gewünscht, einfach auch für die Nachvollziehbarkeit. Was ich gelungen fand, war die düstere und mysteriöse Stimmung, diese kam wirklich immer wieder durch. Die Geschichte ist zwar aus der Sicht der 3. Person geschrieben, doch gibt es vereinzelte Wechsel zwischen Julia und Robert. Und gerade die Kapitel aus Roberts Perspektive waren es, die für ordentlich Stimmung und Gänsehaut gesorgt haben. Genau so wie das Verschwinden der Mitschülerin der beiden. Ein anderer Punkt, den ich nicht aus meiner Kritik heraushalten möchte, ist der, dass einige schwierige Sätze fallen. Sätze, die es zu hinterfragen gilt und bei denen ich mich unweigerlich frage, ob man das so hätte formulieren müssen. Gerade am Anfang sorgte einer davon dafür, dass mir der Nebencharakter Debbie leider sehr unsympathisch war. Klar, das Buch stammt bereits von 2010 und das hat sicherlich auch Auswirkungen darauf, aber das als Argument zu bringen reicht nicht, um es aus der Kritik rauszuholen. Insgesamt war das Buch in Ordnung, aber mehr auch nicht. Es ließ sich aufgrund der geringen Seitenanzahl problemlos "runterlesen", der Schreibstil war eher jugendlich und einfach gehalten, ohne große Ausschweifungen, aber leider überwiegen die negativen Aspekte für mich. Der Plottwist am Ende hat noch einmal für Überraschung gesorgt, reicht aber nicht für ein Interesse daran, die Reihe weiterzulesen.

24. Apr. 2026
Ein Jugend-Thriller, der mich leider nicht mitreißen konnte.
🅑🅤🅒🅗🅡🅔🅘🅢🅔-🅑🅤🅒🅗 Wieder einmal ein Buch, dass ich ohne das Buchreiseprojekt ziemlich sicher niemals gelesen hätte. Bei "Das Tal. Season 1 – Das Spiel" von Krystyna Kuhn handelt es sich um ein Jugendbuch im Bereich Thriller. Hier habe ich mich leider nicht mehr wirklich als Zielgruppe gefühlt. Es gibt tolle Jugendbücher, die auch für Erwachsene noch spannend sind, hier hat es mich jedoch so gar nicht gecatcht. Das Buch beginnt ziemlich mysteriös, mit dem Ankommen der Geschwister Julia und Robert Frost im Grace College, welches im Tal liegt. Das Tal wiederum ist von Gebirge umrahmt, wobei das wohl beklemmendste und zugleich beeindruckendste der "Ghost" ist, der seinem Namen nicht umsonst hat. Die beiden sind neu am Grace und tragen ein Geheimnis in sich, welches von Anfang an angeteastert, aber lange nicht aufgelöst wird. Der Einstieg fiel mir schwer, im Verlauf der Geschichte wurde es dann etwas besser. Während die erste Nacht sehr ausführlich beschrieben wird, gab es zwischendurch Zeitsprünge, die mir nicht ganz klar waren. Schwierig wurde es vor allem beim Thema emotionalen Zugang zu den Figuren, der fehlte mir leider komplett. Auch viele inhaltliche Sachen waren zu Beginn weniger klar und als Lesende wurde ich lange im Dunkeln gelassen, gerade im Bezug auf die 1. SMS, die Julia am Grace erhält. Später wird zwar alles nach und nach aufgeklärt und gerade das, was die beiden Geschwister durch haben, ist wirklich tragisch und erklärt auch viele der eher ungewöhnlichen Verhaltensweisen, die gerade Robert zeigt. An manchen Stellen hätte ich mir nur ein paar der Infos früher gewünscht, einfach auch für die Nachvollziehbarkeit. Was ich gelungen fand, war die düstere und mysteriöse Stimmung, diese kam wirklich immer wieder durch. Die Geschichte ist zwar aus der Sicht der 3. Person geschrieben, doch gibt es vereinzelte Wechsel zwischen Julia und Robert. Und gerade die Kapitel aus Roberts Perspektive waren es, die für ordentlich Stimmung und Gänsehaut gesorgt haben. Genau so wie das Verschwinden der Mitschülerin der beiden. Ein anderer Punkt, den ich nicht aus meiner Kritik heraushalten möchte, ist der, dass einige schwierige Sätze fallen. Sätze, die es zu hinterfragen gilt und bei denen ich mich unweigerlich frage, ob man das so hätte formulieren müssen. Gerade am Anfang sorgte einer davon dafür, dass mir der Nebencharakter Debbie leider sehr unsympathisch war. Klar, das Buch stammt bereits von 2010 und das hat sicherlich auch Auswirkungen darauf, aber das als Argument zu bringen reicht nicht, um es aus der Kritik rauszuholen. Insgesamt war das Buch in Ordnung, aber mehr auch nicht. Es ließ sich aufgrund der geringen Seitenanzahl problemlos "runterlesen", der Schreibstil war eher jugendlich und einfach gehalten, ohne große Ausschweifungen, aber leider überwiegen die negativen Aspekte für mich. Der Plottwist am Ende hat noch einmal für Überraschung gesorgt, reicht aber nicht für ein Interesse daran, die Reihe weiterzulesen.
24. Apr. 2026










