Das Orakel von Port-Nicolas

Das Orakel von Port-Nicolas

von Fred Vargas·Buch 2 von 3
Hardcover
4.49
WissenschaftlichKrimiVerbrechenPolizist

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Beschreibung

"Fragen Sie mich doch mal, wer meine Lieblings-Krimi-Autorin ist. Richtig, Fred Vargas. Und was sie richtig gut kann: sehr originelle Geschichten mit herzergreifend seltsamen Typen zu bevölkern und sie komplett abstruse Gespräche führen zu lassen. Prädikat: Hin und weg!" WDR Auch ihr neuer Krimi lebt von der "Magie Vargas", die schon über 100.000 deutsche Leser in Bann gezogen hat. Wieder dabei: Kommissar Kehlweiler und die drei Historiker Ex-Inspektor Louis Kehlweiler sitzt auf Bank 102 an der Pariser Place de la Contrescarpe - um sich die Arbeit zu erleichtern, haben er und seine langjährige Freundin, die alte Hure Marthe, die wichtigsten Bänke der Stadt numeriert - und beobachtet ein Haus. Das heißt, eigentlich sitzt er da und beantwortet Marthes Kreuzworträtselfragen, als sein Blick auf einen winzigen weißen Gegenstand fällt: ein blankgewaschenes Knöchelchen, wie es scheint. Doch man muß schon Kehlweilers blühende Phantasie haben, um daran etwas Ungewöhnliches zu finden. Nach wenigen Tagen hat er dank seiner alten, nicht immer ganz legalen Beziehungen heraus, daß es sich um den kleinen Zeh einer Frau handelt, der von einem Hund verdaut worden ist. Doch eine dazugehörige Leiche gibt es nicht im ganzen Arrondissement - dafür jede Menge Hundehalter, die zu beobachten und deren Gewohnheiten herauszufinden Kehlweiler sich vornimmt. Für eine so unspektakuläre Langzeitbeobachtung braucht man Leute. Die hat Kehlweiler (und sie sind für den begeisterten Vargas-Leser keine Unbekannten): drei wissenschaftlich tätige, wenn auch arbeitslose junge Historiker, Mathias, Marc und Lucien. So stößt Kehlweiler schließlich auf einen Pitbullbesitzer, der seine Wochenenden in der Bretagne verbringt. In Port-Nicolas, einem trostlosen Hafenstädtchen, wo in der Tat vor wenigen Tagen eine alte Frau von der Steilküste stürzte ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
285
Preis
19.10 €

Autorenbeschreibung

FRED VARGAS, geb. 1957 und von Haus aus Archäologin. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin und eine Schriftstellerin von Weltrang. 2004 erhielt sie für „Fliehe weit und schnell“ den Deutschen Krimipreis, 2012 den Europäischen Krimipreis für ihr Gesamtwerk. Ihre Werke sind in über 40 Sprachen übersetzt und liegen sämtlich bei Aufbau in Übersetzung vor:In deutscher Übersetzung liegen im Aufbau Verlag vor: Kriminalromane mit Kommissar Adamsberg: Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord Bei Einbruch der Nacht Fliehe weit und schnell Der vierzehnte Stein Die dritte Jungfrau Die schwarzen Wasser der Seine Das Zeichen des Widders (Graphic Novel) Der verbotene Ort Die Tote im Pelzmantel (Graphic Novel) Die Nacht des Zorns Kriminalromane mit den „drei Evangelisten“: Die schöne Diva von Saint-Jacques Der untröstliche Witwer von Montparnasse Das Orakel von Port-Nicolas Andere: Im Schatten des Palazzo Farnese Essai: Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken Von der Liebe, linken Händen und der Angst vor leeren Einkaufskörben (Herbst 2013)

Beiträge

2
Alle
3

So richtig spannend fand ich’s erst bei den letzten 50 Seiten. Mit dem Schreibstil von Fred Vargas konnte ich mich irgendwie noch nicht so wirklich anfreunden.

4.5

Luis Kehlweiler findet an einem Baum in Paris einen kleinen Knochen, den ein Hund ausgeschieden hat. Es ist ein menschlicher Knochen vom Zeh eine Frau. Die Polizei interessiert sich nicht für Kehlweilers Fund und so begiebt sich der "Deutsche" selbst auf die Suche. Sie führt ihn und Marc, einen der drei Evangelisten, nach Port Nicolas. Doch auch dort interessiert sich zunächst niemand für das vermeintliche Opfer. Der zweite Fall rund um die drei Studenten Marc, Matthias und Lucien. Diesmal steht jedoch die Figur von Luis Kehlweiler im Mittelpunkt. Das tut dem Buch gut, denn mit ihm hat Fred Vargas einen weiteren untypischen Ermittler geschaffen, der in persönlichen Verstrickungen gefangen und damit besonders inter

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