Blick ins Buch

Romane

Das Mächen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

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Über das Buch

Die Geschichte eines zwölfjährigen Mädchens, das sich bei allem langweilt, was es tun soll, und am liebsten tun möchte, was verboten ist. Ein Buch, in dem Bravheit nicht die höchste Tugend ist.

Editionen (6)

ISBN9783546000277
VerlagClaassen
Erscheinungsdatum01.07.92
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

13 Bewertungen

2 Rezensionen

3,9

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  • franzka
    franzka

    93 Follower

    4,0

    Das Mädchen ohne Namen.♥️

    Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften, wäre meine Freundin gewesen. Toller Schreibstil und verwirrende, kinderliche Gedankengänge aus der Ich-Perspektive. Wie wunderbar frei und wild man sein kann, trotz jeder Konsequenz im Leben.

    11. Nov. 2024

  • annesusanne
    annesusanne

    5 Follower

    3,5

    Das weibliche Pendant zu „Michel aus Lönneberga“

    Dieses Mädchen hatte es zu seiner Zeit wirklich nicht leicht. Neugierig hinterfragt ein Mädchen sämtliche Anforderungen an sich und seine Umwelt, handelt aus ihrer (und aus meiner) Sicht vollkommen logisch und rennt damit Wände ein. Was heute normal sein sollte: nämlich respektvoll, verständnisvoll, aufklärend und gewaltfrei mit Kindern umzugehen war 1918 undenkbar und damit für die 10Jährige Namenlose ein Strudel aus offenen Fragen, kopfgesteuerten Aktionen und Trotzreaktionen die unschöne Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Kombination aus Witz und Traurigkeit die ich gerne gelesen habe.

    16. Okt. 2025

Autorin / Autor

Über Irmgard Keun

Irmgard Keun, 1905 in Berlin geboren, hat mit ihren beiden ersten Romanen, »Gilgi – eine von uns« und »Das kunstseidene Mädchen« (1931 und 1932) sensationelle Erfolge. 1933 beschlagnahmen die Nazis ihre Bücher. 1935 geht sie ins Exil. Der Schriftsteller Joseph Roth wird ihr Lebensgefährte. 1940, nach der Trennung von Roth, kehrt sie mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebt. Im biederen Literaturbetrieb der Nachkriegszeit kann sie nicht mehr an die Erfolge ihrer ersten Bücher anknüpfen, bis ihre Romane Ende der siebziger Jahre von einem breiten (Frauen-)Publikum wiederentdeckt werden. Irmgard Keun stirbt 1982.

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