Das Mächen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Irmgard Keun, 1905 in Berlin geboren, hat mit ihren beiden ersten Romanen, »Gilgi – eine von uns« und »Das kunstseidene Mädchen« (1931 und 1932) sensationelle Erfolge. 1933 beschlagnahmen die Nazis ihre Bücher. 1935 geht sie ins Exil. Der Schriftsteller Joseph Roth wird ihr Lebensgefährte. 1940, nach der Trennung von Roth, kehrt sie mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebt. Im biederen Literaturbetrieb der Nachkriegszeit kann sie nicht mehr an die Erfolge ihrer ersten Bücher anknüpfen, bis ihre Romane Ende der siebziger Jahre von einem breiten (Frauen-)Publikum wiederentdeckt werden. Irmgard Keun stirbt 1982.
Beiträge
Das weibliche Pendant zu „Michel aus Lönneberga“
Dieses Mädchen hatte es zu seiner Zeit wirklich nicht leicht. Neugierig hinterfragt ein Mädchen sämtliche Anforderungen an sich und seine Umwelt, handelt aus ihrer (und aus meiner) Sicht vollkommen logisch und rennt damit Wände ein. Was heute normal sein sollte: nämlich respektvoll, verständnisvoll, aufklärend und gewaltfrei mit Kindern umzugehen war 1918 undenkbar und damit für die 10Jährige Namenlose ein Strudel aus offenen Fragen, kopfgesteuerten Aktionen und Trotzreaktionen die unschöne Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Kombination aus Witz und Traurigkeit die ich gerne gelesen habe.
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Autorenbeschreibung
Irmgard Keun, 1905 in Berlin geboren, hat mit ihren beiden ersten Romanen, »Gilgi – eine von uns« und »Das kunstseidene Mädchen« (1931 und 1932) sensationelle Erfolge. 1933 beschlagnahmen die Nazis ihre Bücher. 1935 geht sie ins Exil. Der Schriftsteller Joseph Roth wird ihr Lebensgefährte. 1940, nach der Trennung von Roth, kehrt sie mit falschen Papieren nach Deutschland zurück, wo sie unerkannt lebt. Im biederen Literaturbetrieb der Nachkriegszeit kann sie nicht mehr an die Erfolge ihrer ersten Bücher anknüpfen, bis ihre Romane Ende der siebziger Jahre von einem breiten (Frauen-)Publikum wiederentdeckt werden. Irmgard Keun stirbt 1982.
Beiträge
Das weibliche Pendant zu „Michel aus Lönneberga“
Dieses Mädchen hatte es zu seiner Zeit wirklich nicht leicht. Neugierig hinterfragt ein Mädchen sämtliche Anforderungen an sich und seine Umwelt, handelt aus ihrer (und aus meiner) Sicht vollkommen logisch und rennt damit Wände ein. Was heute normal sein sollte: nämlich respektvoll, verständnisvoll, aufklärend und gewaltfrei mit Kindern umzugehen war 1918 undenkbar und damit für die 10Jährige Namenlose ein Strudel aus offenen Fragen, kopfgesteuerten Aktionen und Trotzreaktionen die unschöne Konsequenzen nach sich ziehen. Eine Kombination aus Witz und Traurigkeit die ich gerne gelesen habe.





