Das Kapital

Das Kapital

Taschenbuch
3.612

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

. Die zwei Faktoren der Ware: Gebrauchswert und Wert(Wertsubstanz, Wertgröße)Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine "ungeheure Warensammlung", die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Analyse der Ware.Die Ware ist zunächst ein äußerer Gegenstand, ein Ding, das durch seine Eigenschaften menschliche Bedürfnisse irgendeiner Art befriedigt. Die Natur dieser Bedürfnisse, ob sie z.B. dem Magen oder der Phantasie entspringen, ändert nichts an der Sache . Es handelt sich hier auch nicht darum, wie die Sache das menschliche Bedürfnis befriedigt, ob unmittelbar als Lebensmittel, d.h. als Gegenstand des Genusses, oder auf einem Umweg, als Produktionsmittel.Jedes nützliche Ding, wie Eisen, Papier usw., ist unter doppelten Gesichtspunkt zu betrachten, nach Qualität und Quantität. Jedes solches Ding ist ein Ganzes vieler Eigenschaften und kann daher nach verschiedenen Seiten nützlich sein. Diese verschiedenen Seiten und daher die mannigfachen Gebrauchsweisen der Dinge zu entdecken ist geschichtliche Tat . So die Findung gesellschaftlicher Maße für die Quantität der nützlichen Dinge. Die Verschiedenheit der Warenmaße entspringt teils aus der verschiedenen Natur der zu messenden Gegenstände, teils aus Konvention...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Klassisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
382
Preis
19.00 €

Beiträge

2
Alle
1

Das Kapital“ von Karl Marx ist ein Buch, das vor allem in seiner Theorie und seiner Schärfe auffällt. Marx bringt eine sehr kritische Sicht auf die Wirtschaft und die soziale Ungleichheit, doch leider fehlt es dem Werk an einer ausgewogenen Perspektive.

Marx sieht den Kapitalismus als Ausbeutungssystem und kritisiert scharf die sozialen Strukturen, die seiner Meinung nach die Reichen begünstigen und die Armen ausbeuten. Dabei wird die Bedeutung der menschlichen Werte, der Solidarität und der moralischen Verantwortung oft aus den Augen verloren. Die Art und Weise, wie Marx die Gesellschaft und ihre Institutionen analysiert, ist durchzogen von einer negativen Weltsicht, die den menschlichen Geist und die Hoffnung auf positive Veränderungen eher untergräbt, als sie zu fördern. Es gibt kaum Raum für das, was Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenführt, und alles wird in kalte, mathematisch-deterministische Kategorien gepresst. Statt auf individuelle Verantwortung und den Dialog zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften einzugehen, setzt Marx auf eine sehr dogmatische Herangehensweise. Besonders enttäuschend ist, wie Marx komplexe soziale und wirtschaftliche Probleme auf einfache und radikale Lösungen reduziert. Dabei werden die positiven Aspekte vieler bestehender Systeme oder die Möglichkeit von Reformen völlig außer Acht gelassen. Auch die Rolle von Institutionen, die zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten, wird pauschal abgewertet. Die eine große Lösung für alle gesellschaftlichen Fragen ist nicht nur unpraktisch, sondern auch unvollständig. Ein theoretisches Werk, das sehr wichtig für die Entwicklung von Ideen über soziale Gerechtigkeit war, aber heute mehr Fragen aufwirft, als es Antworten gibt. Es bietet eine sehr einseitige, oft pessimistische Sicht auf die Gesellschaft, die die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Vielzahl von Ansätzen zur Lösung von Ungleichheit ignoriert.

Beitrag erstellen