Das Haus des Windes

Das Haus des Windes

Hardcover
3.825
Verbrechen1988IndianerUsa

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Beschreibung

National Book Award für den besten Roman des Jahres Ein altes Haus, eine ungesühnte Schuld und die Brüste von Tante Sonja – Louise Erdrich, liebevolle Chronistin der amerikanischen Ureinwohner, führt uns nach North Dakota. Im Zentrum ihres gefeierten Romans steht der 14jährige Joe, der ein brutales Verbrechen an seiner Mutter rächt und dabei zum Mann wird. Im Sommer 1988 wird die Mutter des 14-jährigen Joe Coutts Opfer eines brutalen Verbrechens. Sie schließt sich in ihrem Zimmer ein und verweigert die Aussage. Vater und Sohn wissen nicht, wie sie sie zurück ins Leben holen können. Da sich der Überfall auf der Nahtstelle dreier Territorien ereignet hat, sind drei Behörden mit den Ermittlungen befasst. Selbst Joes Vater sind als Stammesrichter die Hände gebunden. So beschließt Joe, den Gewalttäter selbst zu finden. Mit seinen Freunden Cappy, Angus und Zack unternimmt er teils halsbrecherische, teils urkomische Ermittlungsversuche. Bei seiner aufreizenden Tante und im Kreis katholischer Pfadfinderinnen begegnet er der Liebe – und in alten Akten dem Schlüssel des Verbrechens. Monatelang auf der New-York-Times-Bestsellerliste, ausgezeichnet als bester Roman des Jahres, überhäuft mit Kritiker- und Leserlob: Eine der großen Autorinnen unserer Tage hat ihr brillantestes Buch geschrieben – zart, sehr traurig und sehr lustig. „Eine beeindruckende menschliche Geschichte. Erdrich dringt in den dunkelsten Winkel eines Menschen und so zum Grund der Wahrheit über eine ganze Gemeinschaft vor.“ Maria Russo, New York Times Book Review „Ich hatte Dad versprochen, immer aufzuschreiben, wo ich war – den ganzen Sommer lang.“ » Das beste Buch des Frühjahrs « Norbert Höfler, Stern, 20.03.2014 » [T]hematisch brisant […]. [M]it einem Nachwuchs an […] Konflikten, die Louise Erdrich […] in ihrer Komplexität einzufangen und zu schildern weiß. « Anja Hirsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.05.2014 » Erdrich erzählt mal deftig, mal zum Weinen traurig, mal unglaublich komisch, aber immer so packend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. « Barbara Dobrick, SWR 3, 03.04.2014 » Der Rezensent weiß gar nicht, wo er mit dem Loben anfangen soll. « Hannes Stein, Die Welt / Literarische Welt, 24.05.2014 » Louise Erdrich erzählt diese aufregende Geschichte von verübter Selbstjustiz kraftvoll und durchaus mit Humor. (…) Man spürt in ihrem Text, dass sie Menschen sehr gut zuhören und darum hervorragend Geschichten erzählen kann. « Annemarie Stoltenberg, NDR 1 Bücherwelt, 18.02.2014 » Das Haus des Windes ist ein großartig erzähltes, realistisches, hochspannendes Buch über den indianischen Alltag im Reservat, über Identität, Traditionen, überlieferte Mythen (…). Eine intensive Begegnung mit einer uns fremden, unbekannten und gegensätzlichen Welt. « Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, 01.03.2014

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Generationenromane
Format
Hardcover
Seitenzahl
384
Preis
18.73 €

Autorenbeschreibung

Louise Erdrich, geboren 1954 als Tochter einer Ojibwe und eines Deutsch-Amerikaners, ist eine der erfolgreichsten amerikanischen Gegenwartsautorinnen. Sie erhielt den Pulitzer-Preis, National Book Award, den PEN/Saul Bellow Award und den Library of Congress Prize. Louise Erdrich lebt in Minnesota und ist Inhaberin der Buchhandlung Birchbark Books.Im Aufbau Verlag und im Aufbau Taschenbuch sind ebenfalls ihre Romane »Jahr der Wunder«, »Die Wunder von Little No Horse«, »Liebeszauber«, »Die Rübenkönigin«, »Spuren«, »Der Club der singenden Metzger«, »Der Klang der Trommel«, »Solange du lebst«, »Schattenfangen«, »Das Haus des Windes«, »Ein Lied für die Geister«, »Der Gott am Ende der Straße«, »Der Nachtwächter« sowie »Von Büchern und Inseln« und lieferbar.

Beiträge

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Alle
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Mit dieser Geschichte lässt Erdrich die Leser*innen tief in die Vielschichtigkeit indigenen Lebens in den 1980er Jahren eintauchen: Den Alltag der Stammesangehörigen, die Situation zwischen Stammes- und US-Regierung, Zuständigkeiten bei Verbrechen, christliche Missionen, indigene Rituale. Dabei verfolgen wir das Leben eines Jungen, dessen Mutter Opfer eines Gewaltverbrechens wurde und dessen Familie daran fast zerbricht. Erdrichs Stil war anfangs gewöhnungsbedürftig, hat aber gut zur Erzählweise gepasst. Eher nüchtern und distanziert, aber doch auch berührend in den richtigen Situationen. In einer Neuauflage/-übersetzung wäre wünschenswert, das I-Wort und andere unpassende Wörter zu ersetzen.

3

Beginnt stark und wird im Verlauf der Zeit schwächer. Schade.

Joes Mutter wird brutal vergewaltigt. Der 13jährige indigene Junge beschließt das an seiner Mutter begangene Verbrechen zu rächen, denn obwohl sein Vater Stammesrichter im Reservat ist, kann er nichts tun, da der Täter vermeintlich ein Weißer ist. Eine Geschichte über Liebe, Familienzusammenhalt, Selbstjustiz, Freundschaft, Moralvorstellungen und über das Erwachsenwerden. Fing aus meiner Sicht großartig an und entwickelte im Laufe der Zeit einige Längen.

Beginnt stark und wird im Verlauf der Zeit schwächer. Schade.
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This had a darker feel of Catcher in the Rye for me. Whether that be good or bad depends on the reader I guess. The subject matter was tragic and important but I don't particularly like coming of age stories involving horny teenage boys so this felt lacklustre to me.

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