Das Geständnis der Frannie Langton

Das Geständnis der Frannie Langton

Hardcover
3.415
TodesurteilHistorische Romane EnglandForschungHistorischer Roman

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Beschreibung

Sie ist jung. Sie ist klug. Sie ist fremd. Sie steht unter Mordverdacht. Ein aufwühlender historischer Kriminalroman im England des 19. Jahrhunderts

London, 1826: Das Dienstmädchen Frannie Langton ist eine ungewöhnliche junge Frau, außerordentlich gebildet – und eines brutalen Doppel-Mordes angeklagt. Londons brave Bürger sind in Aufruhr: Wer ist diese ehemalige Sklavin, die aus den Kolonien nach England kam, um ihre Arbeitgeber in den eigenen Betten zu meucheln? Die Zeugenaussagen belasten Frannie schwer. Eine Verführerin sei sie, eine Hexe, eine meisterhafte Manipulatorin. Doch Frannie erzählt eine andere Version der Geschichte, ihrer Geschichte ...

»Sie sagen, ich solle sterben für das, was Madame geschehen ist, ich solle gestehen. Doch wie kann ich etwas gestehen, das ich nicht getan habe?«

Sara Collins arbeitete siebzehn Jahre lang als Anwältin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Dieser ergreifende historische Kriminalroman ist ihr Debüt. Sind Sie bereit für Frannie Langtons Geschichte?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Historische Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
432
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Sara Collins studierte Rechtswissenschaften und arbeitete siebzehn Jahre lang als Anwältin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie hat Creative Writing an der Cambridge University studiert und lebt in England. Ihre Familie stammt aus Jamaica.

Beiträge

7
Alle
1.5

Der Erzählstil war mir zu verschwurbelt, obwohl mich das Thema interessiert hätte, habe ich nach 75 Seiten abgebrochen.

4

Ein Buch, welches mich zwiegespalten zurück lässt

2

• DAS GESTÄNDNIS DER FRANNIE LANGTON • Ein Buch mit einem wichtigen Thema, welches mich leider nicht völlig fesseln konnte. In dem Roman begleiten wir Frannie, die wegen Mordes in England 1826 angeklagt wird. Frannie darf sich zum ersten Mal erklären: ihr Leben als Sklavin auf einer jamaikanische Zuckerrohrplantage, das Übersetzen nach London, der Dienst bei ihrem neuen Herren und vor allem die Frage, ob sie eine kaltblütige Mörderin ist, die ihre Dienstherren umgebracht hat? Der Klappentext konnte mich völlig überzeugen und ich habe eine Geschichte erwartet, in dem Sklaverei und Mord die vorrangige Rolle spielen. Diese Erwartungen konnte der Roman nur in Teilen erfüllen. Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Frannie Langton sitzt im Gefängnis und beschreibt mithilfe von Rückblenden ihre Lebensgeschichte bis hin zur Mordanklage. Unterbrochen werden diese Rückschauend durch Zeugenaussagen des Prozesses. Insgesamt ist der Schreibstil ok, jedoch lässt er sich für mein Empfinden nicht flüssig lesen. Frannie war mir als Charakter oftmals unnahbar. Teilweise fand ich ihre Eigenheiten sehr überzeugend, da sie nur so überleben konnte, andererseits hat sie sich oft über andere Personen überhoben in einer Art, die mir nicht immer einleuchtete. Ich hätte gerne mehr über die Experimente erfahren und mir einen inhaltlich strammeren Schreibstil gewünscht.

2

Nach Kapitel 11 hab ich aufgehört

Mir gefiel der Schreibstil von Anfang an nicht, obwohl das Thema sehr spannend war. Ebenfalls kam sehr oft das N Wort vor, was mich jedes Mal etwas heruntergezogen hat…. Daher war ich nach Kapitel 11 dann durch damit…leider.

3

Story eigentlich ganz interessant, Erzählstil war aber gar nicht mein Fall. Grübel über die viele Verwendung des N-Worts.

4

Ein sehr besonderes Buch mit einer etwas anderen Sklavengeschichte. *** London 1826: Frannie war Sklavin, kam aus den Kolonien nach London um dort als Dienstmädchen zu arbeiten, und ist nun angeklagt für den Mord an ihren Arbeitgebern. Wird ihre Geschichte überhaupt gehört werden? Ein Kriminalroman mit Setting im England des 19 Jhds. *** Über dieses Buch bin ich zufällig gestolpert und war von der ersten Sekunde an begeistert. Vom Cover und von der Geschichte. Dieses Schmuckstück ist nicht einfach schnell dahin gelesen! Zu der harten Thematik Sklaverei, Versuche an Menschen und Mordprozesse im 19 Jhd. kommt noch Homosexualität dazu. Die Themen dieses Buches sind ein wahres Pulverfass, was es wirklich spannend macht! *** Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig für mich, man hat sich hier eindeutig um Authentizität bemüht. Das bedeutete für mich lediglich dass ich länger brauchen würde das Buch zu lesen. Doch wer auf der Suche nach einer leichten Lektüre ist sollte sich gut überlegen ob er Frannie’s Geschichte lesen kann. Frannie ist mir nicht sympathisch. Ihr Leben hat unglaublich hart begonnen und ich fühle für sie. Dennoch mag ich den Charakter nicht. Muss ich auch nicht, denn das tut der Geschichte keinen Abbruch. Ich habe so oft in Rezensionen geschrieben dass man einen Charakter nicht sympathisch finden muss um das Buch gut zu finden. Dieses hier ist ein perfektes Beispiel für mich! *** Das Buch ist wirklich lesenswert aber man sollte sich auf jeden Fall bewusst sein dass man hier nicht mir simplem Lese-Entertainment rechnen sollte. Die Geschichte ist sehr tiefgründig und der Schreibstil fordert den Leser.

4

London 1826: Der ehemaligen Sklavin Frannie Langton wird wegen der Ermordung von Mr und Mrs Benham, in deren Dienst sie stand, der Prozess gemacht. Die Beschuldigte kann sich an die Mordnacht nicht erinnern, ist sich jedoch ganz sicher: Mrs Benham kann sie nicht umgebracht haben. Denn sie hat sie geliebt. Frannie beginnt im Gefängnis, ihre Geschichte aufzuschreiben. In Rückblicken erzählt Sara Collins die Geschichte ihrer Protagonistin seit ihrer Kindheit in Jamaika. Dabei springt sie zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her, was aber nur an wenigen Stellen etwas verwirrend ist. In diesem Buch werden zahlreiche Themen angesprochen: Rassismus und Sklaverei, Phrenologie und Menschenversuche und die für den Zeitpunkt der Handlung undenkbare lesbische Liebe und gleichzeitig Liebe zwischen einer schwarzen und einer weißen Frau. Sara Collins entlarvt die Motive vieler scheinbarer Fürsprecher der Schwarzen als reinen Eigennutz und zeigt, wie viele Schwarze in Großbritannien trotz Verbotes der Sklaverei dennoch wie solche behandelt werden. Gleichzeitig handelt es sich auch um einen historischen Krimi mit der Besonderheit, dass die vermeintliche Täterin gar nicht weiß, ob sie eventuell doch schuldig ist. Gelungenes Debüt der caymanisch-britischen Autorin, die den Roman selbst liest. Ihr Vortrag ist ein wenig eintönig, aber gut zu verfolgen. Gerichtsdokumente werden von Roy McMillan gelesen.

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