
11 Follower
Eine Schatzsuche, Geheimnisse, Kreta... klingt doch super, oder? Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen. Matti erbt nach dem Tod ihres Großvaters ein kleines Kästchen und einen Ring – und zack, geht's ab nach Kreta, um das Geheimnis ihres Großvaters zu entschlüsseln. Klingt spannend, oder? Doch irgendwie blieb alles flach. Die Geschichte plätscherte vor sich hin, die Geheimnisse waren eher vorhersehbar und die Wendungen konnte man fast schon in der ersten Hälfte erahnen. Matti und Anestis – die beiden Protagonisten – hätten mich eigentlich mehr fesseln können, aber irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Anestis ist der typische, unverschämt attraktive Typ, der einem im Verlauf der Geschichte das ein oder andere Mal ordentlich auf die Nerven geht. Und auch die romantische Spannung war eher „meh", als dass sie wirklich mitreißend war. Die Aufteilung der Erzählperspektiven, einmal aus Mattis Sicht und dann aus Glaukos Vergangenheit, war eigentlich ganz clever, aber auch nicht genug, um die Story aus dem Mittelmaß zu heben. Die Themen Umweltschutz und Resozialisierung waren nett, aber mehr so „Nebenbei-Gedöns", das wenig zur eigentlichen Handlung beigetragen hat. Am Ende hat mir das Buch ein bisschen das Gefühl gegeben, dass es mehr drauf gehabt hätte, wenn es sich nicht so an die Oberfläche gehalten hätte. Die Charaktere, die als tiefgründig und komplex verkauft werden, wirkten oft einfach nur flach, und die ganzen Geheimnisse konnten nie wirklich die Spannung erzeugen, die ich mir erhofft hatte. Fazit: „Das Geheimnis der weißen Insel" war ein okayes Leseabenteuer – aber kein Überflieger. Wer ein lockeres Buch für zwischendurch sucht, das mit ein paar Geheimnissen und einem Hauch Romantik aufwartet, wird vielleicht fündig. Wer aber auf tiefgründige Charaktere und wirklich packende Wendungen hofft, wird eher enttäuscht sein. Ein bisschen mehr Tiefe und ein weniger vorhersehbares Ende hätten das Ganze für mich durchaus aufgewertet. Nicht schlecht, aber auch nicht gut genug, um mehr zu verdienen.
17. Okt. 2024
Eine Schatzsuche, Geheimnisse, Kreta... klingt doch super, oder? Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich packen. Matti erbt nach dem Tod ihres Großvaters ein kleines Kästchen und einen Ring – und zack, geht's ab nach Kreta, um das Geheimnis ihres Großvaters zu entschlüsseln. Klingt spannend, oder? Doch irgendwie blieb alles flach. Die Geschichte plätscherte vor sich hin, die Geheimnisse waren eher vorhersehbar und die Wendungen konnte man fast schon in der ersten Hälfte erahnen. Matti und Anestis – die beiden Protagonisten – hätten mich eigentlich mehr fesseln können, aber irgendwie wollte der Funke nicht so richtig überspringen. Anestis ist der typische, unverschämt attraktive Typ, der einem im Verlauf der Geschichte das ein oder andere Mal ordentlich auf die Nerven geht. Und auch die romantische Spannung war eher „meh", als dass sie wirklich mitreißend war. Die Aufteilung der Erzählperspektiven, einmal aus Mattis Sicht und dann aus Glaukos Vergangenheit, war eigentlich ganz clever, aber auch nicht genug, um die Story aus dem Mittelmaß zu heben. Die Themen Umweltschutz und Resozialisierung waren nett, aber mehr so „Nebenbei-Gedöns", das wenig zur eigentlichen Handlung beigetragen hat. Am Ende hat mir das Buch ein bisschen das Gefühl gegeben, dass es mehr drauf gehabt hätte, wenn es sich nicht so an die Oberfläche gehalten hätte. Die Charaktere, die als tiefgründig und komplex verkauft werden, wirkten oft einfach nur flach, und die ganzen Geheimnisse konnten nie wirklich die Spannung erzeugen, die ich mir erhofft hatte. Fazit: „Das Geheimnis der weißen Insel" war ein okayes Leseabenteuer – aber kein Überflieger. Wer ein lockeres Buch für zwischendurch sucht, das mit ein paar Geheimnissen und einem Hauch Romantik aufwartet, wird vielleicht fündig. Wer aber auf tiefgründige Charaktere und wirklich packende Wendungen hofft, wird eher enttäuscht sein. Ein bisschen mehr Tiefe und ein weniger vorhersehbares Ende hätten das Ganze für mich durchaus aufgewertet. Nicht schlecht, aber auch nicht gut genug, um mehr zu verdienen.
17. Okt. 2024







