Coralee und der seelenfressende Fußball: F.E.U. 3
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Neues Abenteuer für Coralee – diesmal kein ganz offizieller Auftrag und noch dazu werden sie in die Hölle befördert! Mal wieder tolles Cover und der Schreibstil ist humorvoll bissig gut. Als Ryan – der Liebhaber von Coralee – heimlich mitkam, hatte ich schon Befürchtungen, dass er überflüssig wird oder nur im Weg. Oder die beiden Liebhaber würden 24/7 nur flirten. Zum Glück war dem nicht so. Er war zwar überwiegend im Hintergrund und man ihn hat hier & da vergessen, war am Ende aber eine große Hilfe. Immerhin. Naja, angenehm war sie nicht, hat aber aus der Patsche geholfen. Das Gleiche gilt auch für die anderen Charaktere. In diesem Band waren deutlich mehr dabei und hier merkt man den Minuspunkt von Kurzgeschichten: viele Charaktere geraten schnell in Vergessenheit, wenn sie der Story nichts beitragen. An sich wüsste ich zwar auch nicht, wie sie sich nützlich hätten machen können, denn dann wären es zu viele Charaktere für die Länge, aber hin und wieder hätte man sie erwähnen können, wenn auch nur für Beschreibungen der momentanen Lage. Andererseits fand ich die Menge auch ganz toll, denn damit war es ein weniger bunter und ereignisreicher, sozusagen. Gefallen hat mir Mexiko mit seinen Bewohnern nicht so sehr wie ich erhofft hatte. An sich mag ich Mexiko und überwiegend war die Reise spaßig, die mexikanischen Charaktere wurden aber recht stereotypisch dargestellt, was enttäuschend ist. Klar sind noch viele Mexikaner heutzutage etwas hinterher, was Geschlechterrollen und so angeht, aber nicht alle, und es wäre schön, wenn sie auch mehr positive Repräsentation in Geschichten wie diesen hätten. Das waren aber auch nur Kleinigkeiten und insgesamt hat es mir gefallen. Ich glaube, die Nähe der Charaktere war im letzten Band tatsächlich das Problem, denn, obwohl ich nur den zweiten und noch nicht den ersten Band gelesen hab, hab ich nun schon eine gewisse Nähe zu den Charakteren aufgebaut und so auch nicht mehr das Gefühl, als hätte irgendwas gefehlt. Chantico war übrigens auch ein toller Charakter auf der Seite des Antagonisten (naja, sie gehörte zwar zum Antagonisten, war aber ein eher neutraler Charakter) und sehr unterhaltend. Ihr und ihrem Sohn könnt ich den ganzen Tag zuhören! -06.11.23 Vielen Dank auch an die Autorin und den Verlag, mir ein Rezensionsexemplar zuzuschicken und mich an der Leserunde teilhaben zu lassen! Die Meinung ist meine eigene und wurde davon nicht beeinflusst.
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Neues Abenteuer für Coralee – diesmal kein ganz offizieller Auftrag und noch dazu werden sie in die Hölle befördert! Mal wieder tolles Cover und der Schreibstil ist humorvoll bissig gut. Als Ryan – der Liebhaber von Coralee – heimlich mitkam, hatte ich schon Befürchtungen, dass er überflüssig wird oder nur im Weg. Oder die beiden Liebhaber würden 24/7 nur flirten. Zum Glück war dem nicht so. Er war zwar überwiegend im Hintergrund und man ihn hat hier & da vergessen, war am Ende aber eine große Hilfe. Immerhin. Naja, angenehm war sie nicht, hat aber aus der Patsche geholfen. Das Gleiche gilt auch für die anderen Charaktere. In diesem Band waren deutlich mehr dabei und hier merkt man den Minuspunkt von Kurzgeschichten: viele Charaktere geraten schnell in Vergessenheit, wenn sie der Story nichts beitragen. An sich wüsste ich zwar auch nicht, wie sie sich nützlich hätten machen können, denn dann wären es zu viele Charaktere für die Länge, aber hin und wieder hätte man sie erwähnen können, wenn auch nur für Beschreibungen der momentanen Lage. Andererseits fand ich die Menge auch ganz toll, denn damit war es ein weniger bunter und ereignisreicher, sozusagen. Gefallen hat mir Mexiko mit seinen Bewohnern nicht so sehr wie ich erhofft hatte. An sich mag ich Mexiko und überwiegend war die Reise spaßig, die mexikanischen Charaktere wurden aber recht stereotypisch dargestellt, was enttäuschend ist. Klar sind noch viele Mexikaner heutzutage etwas hinterher, was Geschlechterrollen und so angeht, aber nicht alle, und es wäre schön, wenn sie auch mehr positive Repräsentation in Geschichten wie diesen hätten. Das waren aber auch nur Kleinigkeiten und insgesamt hat es mir gefallen. Ich glaube, die Nähe der Charaktere war im letzten Band tatsächlich das Problem, denn, obwohl ich nur den zweiten und noch nicht den ersten Band gelesen hab, hab ich nun schon eine gewisse Nähe zu den Charakteren aufgebaut und so auch nicht mehr das Gefühl, als hätte irgendwas gefehlt. Chantico war übrigens auch ein toller Charakter auf der Seite des Antagonisten (naja, sie gehörte zwar zum Antagonisten, war aber ein eher neutraler Charakter) und sehr unterhaltend. Ihr und ihrem Sohn könnt ich den ganzen Tag zuhören! -06.11.23 Vielen Dank auch an die Autorin und den Verlag, mir ein Rezensionsexemplar zuzuschicken und mich an der Leserunde teilhaben zu lassen! Die Meinung ist meine eigene und wurde davon nicht beeinflusst.




