Kongo
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Beschreibung
Ausgezeichnet unter anderem mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis
Fesselnd und atemberaubend erzählt David Van Reybrouck die Geschichte Kongos – von der belgischen Kolonialzeit über die 32-jährige Mobutu-Diktatur und den »afrikanischen Weltkrieg« in den neunziger Jahren bis in die Gegenwart, er berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben. Mit unzähligen Augenzeugenberichten, bisher unbekannten Dokumenten aus Archiven und Van Reybroucks fundierter Kenntnis der Forschung ist
Kongo
ein Meilenstein der politisch-historischen Reportage.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
David Van Reybrouck, geboren 1971 in Brügge, ist Schriftsteller, Dramatiker, Journalist, Archäologe und Historiker. 2011 gründete er die Initiative G1000, die sich in Belgien, den Niederlanden und in Spanien für demokratische Innovationen einsetzt. Kongo. Eine Geschichte wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012, stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und verschaffte Van Reybrouck internationale Anerkennung. Sein Buch Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist (Wallstein Verlag, 2016) erhielt europaweit große Aufmerksamkeit. Für Revolusi. Indonesien und die Entstehung der modernen Welt wurde Van Reybrouck mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2023 ausgezeichnet.
Beiträge
Dieses Buch war eine absolute Bereicherung, und es fällt mir schwer, diesem Wahnsinnswerk sprachlich gerecht zu werden. Vor einigen Monaten habe ich durch Zufall festgestellt, dass ich rein gar nichts über den Kongo wusste - nicht mal, dass es zwei Staaten gibt, die den Fluss Kongo im Namen tragen. Daraufhin empfahl mir ein Arbeitskollege, dessen Familie aus dem Kongo stammt, dieses Buch, das ihm selbst vieles darüber erzählt hat, wofür seine Eltern keine Worte fanden. Verständlicherweise - die Geschichte des Kongo ist voller Gewalt, schiefen Machtverhältnissen, Opportunismus, Mord, sexueller Gewalt, Rassismus und Armut. Aber es ist auch die Geschichte von unglaublicher Diversität, Lebensfreude, Hoffnung, Musik, Selbstermächtigung und dem Glauben an das Gute. Ich habe Monate für dieses Werk gebraucht - nicht, weil es langweilig oder zu anstrengend war. Sondern weil auf den 653 Seiten (plus Anhang) so viel passiert, dass ich das oft sacken lassen und durchdenken, mich auch mal ablenken musste. Insgesamt liest das Buch sich wie ein unglaublich interessanter Roman, mit einem logisch stringenten Aufbau und viel Hintergrundwissen. Man muss wirklich kein Vorwissen haben, um hier mitgehen zu können. Eine ganz ganz große Empfehlung!
Beschreibung
Ausgezeichnet unter anderem mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis
Fesselnd und atemberaubend erzählt David Van Reybrouck die Geschichte Kongos – von der belgischen Kolonialzeit über die 32-jährige Mobutu-Diktatur und den »afrikanischen Weltkrieg« in den neunziger Jahren bis in die Gegenwart, er berichtet aus der eindrücklichen Perspektive derjenigen, die in ihrem Land leiden, kämpfen, leben. Mit unzähligen Augenzeugenberichten, bisher unbekannten Dokumenten aus Archiven und Van Reybroucks fundierter Kenntnis der Forschung ist
Kongo
ein Meilenstein der politisch-historischen Reportage.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
David Van Reybrouck, geboren 1971 in Brügge, ist Schriftsteller, Dramatiker, Journalist, Archäologe und Historiker. 2011 gründete er die Initiative G1000, die sich in Belgien, den Niederlanden und in Spanien für demokratische Innovationen einsetzt. Kongo. Eine Geschichte wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis 2012, stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und verschaffte Van Reybrouck internationale Anerkennung. Sein Buch Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist (Wallstein Verlag, 2016) erhielt europaweit große Aufmerksamkeit. Für Revolusi. Indonesien und die Entstehung der modernen Welt wurde Van Reybrouck mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2023 ausgezeichnet.
Beiträge
Dieses Buch war eine absolute Bereicherung, und es fällt mir schwer, diesem Wahnsinnswerk sprachlich gerecht zu werden. Vor einigen Monaten habe ich durch Zufall festgestellt, dass ich rein gar nichts über den Kongo wusste - nicht mal, dass es zwei Staaten gibt, die den Fluss Kongo im Namen tragen. Daraufhin empfahl mir ein Arbeitskollege, dessen Familie aus dem Kongo stammt, dieses Buch, das ihm selbst vieles darüber erzählt hat, wofür seine Eltern keine Worte fanden. Verständlicherweise - die Geschichte des Kongo ist voller Gewalt, schiefen Machtverhältnissen, Opportunismus, Mord, sexueller Gewalt, Rassismus und Armut. Aber es ist auch die Geschichte von unglaublicher Diversität, Lebensfreude, Hoffnung, Musik, Selbstermächtigung und dem Glauben an das Gute. Ich habe Monate für dieses Werk gebraucht - nicht, weil es langweilig oder zu anstrengend war. Sondern weil auf den 653 Seiten (plus Anhang) so viel passiert, dass ich das oft sacken lassen und durchdenken, mich auch mal ablenken musste. Insgesamt liest das Buch sich wie ein unglaublich interessanter Roman, mit einem logisch stringenten Aufbau und viel Hintergrundwissen. Man muss wirklich kein Vorwissen haben, um hier mitgehen zu können. Eine ganz ganz große Empfehlung!






