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Codices iberoromanici et iberoamericani und Antonio Pérez’ Norte de Prinzipes
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Über das Buch
Ob Staatssekretär oder Staatsfeind der spanischen Monarchie: Antonio Pérez (gest. 1611) kann durch seine schriftschaffende berufliche Tätigkeit sowie durch seine humanistische Bildung als Prototyp eines im Zeitalter der Spätrenaissance wirkenden Ministers angesehen werden. Das ihm zugeschriebene Werk Norte de Prinzipes (auf Deutsch etwa ,Kompass der Fürsten‘) sowie das vorausgehende Widmungsschreiben der Carta ist als Manuskript mit der Signatur Mscr.Dresd.F.53 in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden überliefert. Der Textzeuge steht stellvertretend für die weltweite Zirkulation von staatspolitischen und historischen Ideen, die als Wissensgebiete im 16. Jahrhundert mit der Entwicklung der spanischen Philologie einhergingen. Als lenguaje vulgar und lenguaje de los letrados bildete sich das Kastilische im 16./17. Jahrhundert in Spanien zur Dachsprache im Sinne von Heinz Kloss heraus. Antonio Pérez ist Teil dieses Entwicklungsprozesses und Philologe ante litteram, der die kastilische Sprache als konstituierendes Element des ,Goldenen Jahrhunderts‘ in Spanien mitformte und mit neuem Wert versah.
Mscr.Dresd.F.53 ist eine von über 480 iberoromanisch- und iberoamerikanischsprachigen Handschriften, die in deutschen Archiven und Bibliotheken lagern und die in dieser Studie erstmals im Rahmen einer Tour d’Horizon durch ein Korpus eruiert wurden.
Editionen (1)
ISBN9783958092228
VerlagStauffenburg
Erscheinungsdatum05.03.25
Seitenzahl629
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenreSprachen
FormatHardcover
SpracheDeutsch
Preis129.80 €
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