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Wie immer ein super tolles Buch von Mila Olsen, auch wenn es vergleichsweise für mich nicht ganz so stark war wie ihre anderen Bücher. Dies liegt allerdings ganz bestimmt nicht an diesem (mal wieder) grandiosen Schreibstil. Jeder Absatz ist ein Gedicht für sich, so viele Sätze haben richtige Sehnsucht in mir erzeugt und allein bei manchen Worten, die sie sich ausgedacht hat, war ich einfach nur hin und weg. Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, vor allem, weil die Vampire ein Update bekommen haben. Die klassischen Twilight oder Dracula Vampire kennen wir schließlich zur Genüge. Umso erfrischender fand ich es, dass sie hier eher als Dämonen dargestellt werden und sich der Fantasyanteil stark auf die christlichen Mythologie stützt. Einziger Haken bleibt für mich die Erzählstruktur. Es gibt ziemlich viele Charaktere, die in diesen reichlichen 300 Seiten eingeführt werden, dazu Perspektivenwechsel, viel Fantasy, Rückblenden, eigene Naturgesetze und dabei ist das meiste aus Cocos Sicht geschrieben. Wie sie, tappen auch wir völlig im Dunkeln, bekommen Informationen nur kleckerweise und wenn dann mal Hintergründe besser ausgeleuchtet werden, passieren sofort hundert Dinge auf einmal und neue Ungereimtheiten kommen zutage. Ich war stellenweise sehr verwirrt mir manchmal damit schwer getan, Zusammenhänge herzustellen. Die letzten 50 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und obwohl alles hintereinander weg passiert ist, war ich dennoch verwirrt und konnte mir nicht erklären, was zwischen dem Ende eines Kapitels und dem darauffolgenden nun eigentlich genau passiert es. Vielleicht lag es manchmal an dem Schreibstil, der stellenweise so poetisch und abstrakt ist, dass ich nicht zur Kernaussage vordringen konnte. Insgesamt also ein gutes Buch mit erzählerischer Luft nach oben. Ich freue mich auf Teil 2 und bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht
25. Okt. 2022
Wie immer ein super tolles Buch von Mila Olsen, auch wenn es vergleichsweise für mich nicht ganz so stark war wie ihre anderen Bücher. Dies liegt allerdings ganz bestimmt nicht an diesem (mal wieder) grandiosen Schreibstil. Jeder Absatz ist ein Gedicht für sich, so viele Sätze haben richtige Sehnsucht in mir erzeugt und allein bei manchen Worten, die sie sich ausgedacht hat, war ich einfach nur hin und weg. Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen, vor allem, weil die Vampire ein Update bekommen haben. Die klassischen Twilight oder Dracula Vampire kennen wir schließlich zur Genüge. Umso erfrischender fand ich es, dass sie hier eher als Dämonen dargestellt werden und sich der Fantasyanteil stark auf die christlichen Mythologie stützt. Einziger Haken bleibt für mich die Erzählstruktur. Es gibt ziemlich viele Charaktere, die in diesen reichlichen 300 Seiten eingeführt werden, dazu Perspektivenwechsel, viel Fantasy, Rückblenden, eigene Naturgesetze und dabei ist das meiste aus Cocos Sicht geschrieben. Wie sie, tappen auch wir völlig im Dunkeln, bekommen Informationen nur kleckerweise und wenn dann mal Hintergründe besser ausgeleuchtet werden, passieren sofort hundert Dinge auf einmal und neue Ungereimtheiten kommen zutage. Ich war stellenweise sehr verwirrt mir manchmal damit schwer getan, Zusammenhänge herzustellen. Die letzten 50 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und obwohl alles hintereinander weg passiert ist, war ich dennoch verwirrt und konnte mir nicht erklären, was zwischen dem Ende eines Kapitels und dem darauffolgenden nun eigentlich genau passiert es. Vielleicht lag es manchmal an dem Schreibstil, der stellenweise so poetisch und abstrakt ist, dass ich nicht zur Kernaussage vordringen konnte. Insgesamt also ein gutes Buch mit erzählerischer Luft nach oben. Ich freue mich auf Teil 2 und bin gespannt, wie die Geschichte ausgeht
25. Okt. 2022





