Carmen

Carmen

Taschenbuch
3.522
Klassische BelletristikLebensgeschichteFreitheitsliebeFranzösische Literatur

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Beschreibung

Zur Handlung: Der Baske José Lizarrabengoa tötete im Streit seinen Gegner in einem Spiel und muss aus seiner Heimat fliehen. Er kommt nach Andalusien, und als Unteroffizier im Wachkommando an der Tabakfabrik von Sevilla arbeitend, trifft er zum ersten Mal auf die junge Zigeunerin Carmen. Eine schicksalhafte Begegnung, die sein weiteres Leben auf tragische Weise verändern soll. Während der Arbeit in der Tabakfabrik sticht die impulsive Carmen im Zuge eines Streits eine andere Frau mit einem Messer nieder. Der Unteroffizier erhält den Befehl, sie in das Stadtgefängnis zu überführen, doch anstatt seiner Aufgabe gewissenhaft nachzukommen, lässt sich José von der Zigeunerin bezirzen und ermöglicht ihr die Flucht. Nach vierwöchigem Arrest und der Degradierung zum gewöhnlichen Rekruten begegnet er Carmen ein weiteres Mal, wobei sich José unsterblich in sie verliebt. Aus Dankbarkeit für seine Hilfe bei ihrer Flucht verbringt Carmen die Nacht mit ihm... Dieses Buch bildet die Grundlage für das 1875 von Henri Meilhac und Ludovic Halévy verfasste Libretto zu Georges Bizets gleichnamiger Oper. Prosper Mérimée (1803-1870) war ein französischer Dramatiker, Historiker, Archäologe und Autor von Kurzgeschichten.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
36
Preis
9.30 €

Beiträge

5
Alle
3

Auch jetzt noch aktuell

Ich habe mir dieses Buch geholt weil ich es wunderschön fand und mir die Illustrationen sehr gefallen haben, von der Story wusste ich überhaupt nichts. Den Klappentext fand ich dann zum Glück spitze. „Femizid“ als Thema bleibt auch nach 180 Jahren (das Buch ist zum ersten Mal 1845 erschienen) noch aktuell. Was an sich erstmal ziemlich schlecht und traurig ist. Die Story fand ich aber wirklich gut gemacht, der Schreibstil war flüssig und die Erzählweise spannend. Die Illustrationen waren dabei echt ein Highlight für mich, fand die richtig klasse. Allgemein ist dir Sprache trotzdem ein bisschen älter und vielleicht kontrovers, vor allem den letzten Teil fand ich kritisch. Insgesamt fand ich das Buch gut, es hat mir Spaß gemacht zu lesen, wäre wahrscheinlich aber nichts was ich nochmal lesen muss.

4

Aktuell auch nach über 150 Jahren

Eine junge, wilde, unabhängige Frau, die sich von keinem Mann zähmen und unterdrücken lassen will. Schon 1847 ein Thema. Hat mir überraschend gut gefallen, obwohl ich überhaupt keine Erwartungen dazu hatte. Regt zum Nachdenken an. Leider kann man die Motive der Geschichte 1:1 auch heute noch genau so finden

3.5

Diese Geschichte hat mich ziemlich verstört und wütend gemacht. Jetzt interessieren mich aktuelle Umsetzungen in Theater oder Oper, da das Thema Femizid auch heute noch traurige Realität ist.

5

Tolle Nachbereitung der Novelle mit wunderbarer künstlerischer Untermalung.

5

Inspirierend und gleichzeitig traurig

Dieses Buch war sowohl perspektivisch, als auch Inhaltlich spannend. Der Schreibstil war einzigartig und angenehm. Was das Buch traurig macht: wie der Schmerz des Protagonisten durch seine Erzähl Art durchkommt.

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