Canoës

Canoës

Paperback
3.19

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

"J'ai conçu Canoës comme un roman en pièces détachées : une novella centrale, “Mustang”, et autour, tels des satellites, sept récits. Tous sont connectés, tous se parlent entre eux, et partent d'un même désir : sonder la nature de la voix humaine, sa matérialité, ses pouvoirs, et composer une sorte de monde vocal, empli d'échos, de vibrations, de traces rémanentes. Chaque voix est saisie dans un moment de trouble, quand son timbre s'use ou mue, se distingue ou se confond, parfois se détraque ou se brise, quand une messagerie ou un micro vient filtrer leur parole, les enregistrer ou les effacer. J'ai voulu intercepter une fréquence, capter un souffle, tenir une note tout au long d'un livre qui fait la part belle à une tribu de femmes - des femmes de tout âge, solitaires, rêveuses, volubiles, hantées ou marginales. Elles occupent tout l'espace. Surtout, j'ai eu envie d'aller chercher ma voix parmi les leurs, de la faire entendre au plus juste, de trouver un “je”, au plus proche."(M. de K.)

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
167
Preis
N/A

Beiträge

2
Alle
2

Zu lange Sätze mit viel zu vielen Kommas & ständig wird die Bezeichnung "Indianer" verwendet.

"...alle mischten sich, ergriffen eine letzte Gelegenheit, eine letzte Chance, denn im Morgengrauen würde man sich zerstreuen, jeder würde sein Leben haben" (S.134) Ganz ehrlich? Das hier war in aller erster Linie ein Coverkauf. Und dann hat mich natürlich auch die Aussicht auf neue, tolle Kurzgeschichten gereizt. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und so nahm ich mir dieses schmale Büchlein von Maylis der Kerangal, einer preisgekrönten französischen Schriftstellerin, mit nach Hause und begann zu lesen. Direkt wurde mir klar: Hier geht es um Sprache. Sprache als Thema, Sprache als Werkzeug. Sprechen, Geräusche und Töne erzeugen, zuhören, Stimmen in Bezug setzen. Die Idee hat mir gefallen, die Umsetzung leider nicht so sehr. Die Sätze sind zum Teil seitenlang und durchsät von Kommas. Das ist etwas was ich persönlich gar nicht mag. Ich verliere so schnell den roten Faden aus den Augen und kann mich nur schwer konzentrieren. Ich bin dann abgelenkt von unzähligen Umschreibungen und Adjektiven, sodass ich einzelne Abschnitte der Sätze immer und immer wieder lesen muss. Die längste Geschichte in dem Buch umfasst knapp 70 der 164 Seiten und war meiner Meinung nach die Geschichte, die mir am wenigsten gefallen hat. Was nicht zuletzt daran lag, dass ständig die Bezeichnung "Indianer" benutzt wurde. Sie war mir einfach zu träge und die Atmosphäre zu drückend. Die kürzeren Geschichten haben mir deutlich besser gefallen, aber so richtig konnte mich leider keine abholen. Die wenigsten sind mir im Kopf geblieben. Sehr schade.

Zu lange Sätze mit viel zu vielen Kommas & ständig wird die Bezeichnung "Indianer" verwendet.
2

Super interessante Idee - Kurzgeschichten über das Thema Stimme - aber meiner Meinung nach leider schlecht umgesetzt.

Die langen Sätze sind bestimmt ein bewusst gewähltes sprachliches Mittel, welches ich teilweise auch nachvollziehen kann, da es den Inhalt unterstützt, allerdings macht es einem größtenteils den Lesefluss kaputt. Außerdem wird bemerkenswert oft das I-Wort genannt, welches in zeitgemäßer Literatur eigentlich nicht mehr notwendig sein sollte und höchstens in historischen Kontexten, dann aber mit Bemerkung, in Literatur auftauchen sollte - was hier aber beides nicht der Fall ist. 2 Sterne deshalb, weil es mich doch an einigen Stellen inspiriert hat oder zumindest interessante und nicht ganz gewöhnliche Gedankenanstöße gegeben hat.

Beitrag erstellen