Mir wurden schon oft die Bücher von Ursa Jaumann empfohlen und da passte diese Weihnachtsnovelle natürlich super zum kennenlernen. Die kurze Geschichte um Halbelfe/ Datenanalystin Holly und ihren Kollegen/Menschen Steve liest sich so weg und selbst auf den knapp über 100 Seiten wachsen einem beide ans Herz. Der Erzählstil in den beiden abwechselnden Zeitebenen von der letzten Weihnachtsfeier und den Vorbereitungen auf die diesjährige passt richtig gut und baut sich schön auf.
Jetzt möchte ich mehr von Ursa Jaumann lesen und muss recherchieren, ob die Charaktere bereits in einem anderen Buch von ihr auftauchten.
19. Dez. 2025
5,0
Süße Weihnachtsnovelle 🎄
Mir wurden schon oft die Bücher von Ursa Jaumann empfohlen und da passte diese Weihnachtsnovelle natürlich super zum kennenlernen. Die kurze Geschichte um Halbelfe/ Datenanalystin Holly und ihren Kollegen/Menschen Steve liest sich so weg und selbst auf den knapp über 100 Seiten wachsen einem beide ans Herz. Der Erzählstil in den beiden abwechselnden Zeitebenen von der letzten Weihnachtsfeier und den Vorbereitungen auf die diesjährige passt richtig gut und baut sich schön auf.
Jetzt möchte ich mehr von Ursa Jaumann lesen und muss recherchieren, ob die Charaktere bereits in einem anderen Buch von ihr auftauchten.
Ich liebe die Bücher von Ursa Jaumann, weil sie genau das liefern, was ich mir von einer Wohlfühlgeschichte erhoffe: Humor, Gefühl und dieses angenehme Wegträumen, bei dem man für ein paar Stunden alles um sich herum vergisst. Candy Cane Wishes ist dabei „nur“ eine Novelle mit knapp 100 Seiten – schafft es aber trotzdem, erstaunlich viel Emotion, Tiefe und sogar Lore unterzubringen, ohne jemals überladen zu wirken. Das allein ist schon eine kleine Kunst für sich.
Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt New Falton, die ich mir beim Lesen ein wenig wie eine magische Version von New York vorgestellt habe. Menschen leben hier ganz selbstverständlich neben Elfen, Zwergen und Kobolden, ohne dass daraus ständig ein großes Thema gemacht wird. Da es sich um eine Novelle handelt, bleibt das Worldbuilding bewusst im Hintergrund, liefert aber genau so viele Informationen, dass man sich sofort zurechtfindet. Ergänzt wird das Ganze durch eine dezente weihnachtliche Grundstimmung, vor allem durch das Setting rund um die Weihnachtsfeier – cozy, aber nicht kitschig.
Im Mittelpunkt stehen Holly und Steve. Holly ist Halbelfe, arbeitet als Datenanalystin bei der New Falton Police und beschreibt sich selbst als jemanden mit autistischen Zügen. Sie hat kaum soziale Kontakte außerhalb der Arbeit und kümmert sich mit fast mütterlicher Hingabe um ihre Pflanzen. Seit längerer Zeit ist sie heimlich in Steve verknallt, der als Undercover-Agent im Drogendezernat arbeitet. Um sich diese Gefühle auszutreiben, beschließt sie bei der letzten Weihnachtsfeier, mit ihm ein Team für die weihnachtliche Schnitzeljagd zu bilden – in der festen Annahme, dass er dem klassischen Klischee seines Berufs entspricht. Spoiler: Tut er nicht. Stattdessen entpuppt sich Steve als liebenswert, charmant und respektvoll gegenüber Hollys Kultur, was ihren Plan spektakulär scheitern lässt.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich passend abwechseln. In der Vergangenheit erlebt man die letzte Weihnachtsfeier, inklusive eines versehentlichen Einsperrens in der Asservatenkammer, aus dem Steve kurzerhand ein romantisches Picknick macht. Der Abend endet intim, ehrlich und vielversprechend. Am nächsten Tag schickt Steve Holly Blumen mit der Nachricht, dass er den Abend sehr schön fand, nun aber für längere Zeit auf Mission gehen müsse. Für Holly fühlt sich dieses Verschwinden jedoch wie ein Abservieren an.
Ein Jahr später plant Holly die nächste Weihnachtsfeier – mit dem klaren Ziel, Steve aus dem Weg zu gehen. In ihrer nüchternen Analyse hat er sie nach dem letzten Jahr einfach stehen lassen. Steve hingegen sucht immer wieder ihre Nähe, als wäre nichts gewesen. Als er plötzlich statt einer Kollegin mit ihr Weihnachtssweater shoppen geht, platzt Holly der Kragen. Sie zieht eine klare Grenze und spricht aus, wie verletzt sie sich fühlt. Doch Steve gibt nicht auf. Er tauscht kurzerhand den Platz bei der Schnitzeljagd und nutzt eine romantische Kutschfahrt, um das Missverständnis endlich aufzuklären. Für ihn war der Abend genauso bedeutend, nur war er monatelang auf Undercover-Mission verschwunden. Seine Gefühle für Holly haben sich nie geändert – im Gegenteil, er hat sogar extra die Abteilung gewechselt, um näher bei ihr zu sein. Für Steve ist Holly nicht verschroben, sondern das faszinierendste Wesen der Welt und die Frau seiner Träume.
Der Schreibstil ist – wie immer bei Ursa Jaumann – flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Man ist sofort in der Geschichte drin, die Emotionen sind greifbar und authentisch. Da das Buch so kurz ist, bleibt es als Ganzes im Kopf, ohne dass sich ein einzelner Moment besonders herauskristallisiert. Der einzige echte Kritikpunkt ist für mich die Länge: Ich hätte sehr gern noch mehr von Holly und Steve gelesen, denn diese Geschichte hätte definitiv noch mehr hergegeben. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ist Candy Cane Wishes für mich ein 5-Sterne-Read. Die Geschichte ist bezaubernd, warm und genau das Richtige für ein gemütliches Winterlesen.
17. Dez. 2025
5,0
!!! Achtung Spoiler!!!
Ich liebe die Bücher von Ursa Jaumann, weil sie genau das liefern, was ich mir von einer Wohlfühlgeschichte erhoffe: Humor, Gefühl und dieses angenehme Wegträumen, bei dem man für ein paar Stunden alles um sich herum vergisst. Candy Cane Wishes ist dabei „nur“ eine Novelle mit knapp 100 Seiten – schafft es aber trotzdem, erstaunlich viel Emotion, Tiefe und sogar Lore unterzubringen, ohne jemals überladen zu wirken. Das allein ist schon eine kleine Kunst für sich.
Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt New Falton, die ich mir beim Lesen ein wenig wie eine magische Version von New York vorgestellt habe. Menschen leben hier ganz selbstverständlich neben Elfen, Zwergen und Kobolden, ohne dass daraus ständig ein großes Thema gemacht wird. Da es sich um eine Novelle handelt, bleibt das Worldbuilding bewusst im Hintergrund, liefert aber genau so viele Informationen, dass man sich sofort zurechtfindet. Ergänzt wird das Ganze durch eine dezente weihnachtliche Grundstimmung, vor allem durch das Setting rund um die Weihnachtsfeier – cozy, aber nicht kitschig.
Im Mittelpunkt stehen Holly und Steve. Holly ist Halbelfe, arbeitet als Datenanalystin bei der New Falton Police und beschreibt sich selbst als jemanden mit autistischen Zügen. Sie hat kaum soziale Kontakte außerhalb der Arbeit und kümmert sich mit fast mütterlicher Hingabe um ihre Pflanzen. Seit längerer Zeit ist sie heimlich in Steve verknallt, der als Undercover-Agent im Drogendezernat arbeitet. Um sich diese Gefühle auszutreiben, beschließt sie bei der letzten Weihnachtsfeier, mit ihm ein Team für die weihnachtliche Schnitzeljagd zu bilden – in der festen Annahme, dass er dem klassischen Klischee seines Berufs entspricht. Spoiler: Tut er nicht. Stattdessen entpuppt sich Steve als liebenswert, charmant und respektvoll gegenüber Hollys Kultur, was ihren Plan spektakulär scheitern lässt.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die sich passend abwechseln. In der Vergangenheit erlebt man die letzte Weihnachtsfeier, inklusive eines versehentlichen Einsperrens in der Asservatenkammer, aus dem Steve kurzerhand ein romantisches Picknick macht. Der Abend endet intim, ehrlich und vielversprechend. Am nächsten Tag schickt Steve Holly Blumen mit der Nachricht, dass er den Abend sehr schön fand, nun aber für längere Zeit auf Mission gehen müsse. Für Holly fühlt sich dieses Verschwinden jedoch wie ein Abservieren an.
Ein Jahr später plant Holly die nächste Weihnachtsfeier – mit dem klaren Ziel, Steve aus dem Weg zu gehen. In ihrer nüchternen Analyse hat er sie nach dem letzten Jahr einfach stehen lassen. Steve hingegen sucht immer wieder ihre Nähe, als wäre nichts gewesen. Als er plötzlich statt einer Kollegin mit ihr Weihnachtssweater shoppen geht, platzt Holly der Kragen. Sie zieht eine klare Grenze und spricht aus, wie verletzt sie sich fühlt. Doch Steve gibt nicht auf. Er tauscht kurzerhand den Platz bei der Schnitzeljagd und nutzt eine romantische Kutschfahrt, um das Missverständnis endlich aufzuklären. Für ihn war der Abend genauso bedeutend, nur war er monatelang auf Undercover-Mission verschwunden. Seine Gefühle für Holly haben sich nie geändert – im Gegenteil, er hat sogar extra die Abteilung gewechselt, um näher bei ihr zu sein. Für Steve ist Holly nicht verschroben, sondern das faszinierendste Wesen der Welt und die Frau seiner Träume.
Der Schreibstil ist – wie immer bei Ursa Jaumann – flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Man ist sofort in der Geschichte drin, die Emotionen sind greifbar und authentisch. Da das Buch so kurz ist, bleibt es als Ganzes im Kopf, ohne dass sich ein einzelner Moment besonders herauskristallisiert. Der einzige echte Kritikpunkt ist für mich die Länge: Ich hätte sehr gern noch mehr von Holly und Steve gelesen, denn diese Geschichte hätte definitiv noch mehr hergegeben. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ist Candy Cane Wishes für mich ein 5-Sterne-Read. Die Geschichte ist bezaubernd, warm und genau das Richtige für ein gemütliches Winterlesen.
Candy Cane Wishes ist eine süße Kurzgeschichte
Besonders gefreut hat mich, dass die Geschichte ein Geschenk von Ursa selbst war. Sie im Briefkasten zu finden, war ein richtig schöner Moment. ♥️
Gelesen habe ich sie leider nicht direkt in der Weihnachtszeit, weil der Dezember wie so oft wenig Raum dafür gelassen hat, aber ich habe es später nachgeholt.
Erzählt wird eine kleine, zwischenmenschliche Geschichte über die Beziehung zwischen einer Halbelfe und einem Menschen. Im Kern steht ein Missverständnis, das so alt ist wie die Menschheit selbst: falsche Annahmen und unausgesprochene Gefühle.
Trotz ihrer sehr kurzen Länge ist die Geschichte überraschend süß und schafft es, mehrfach ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Sie will nichts Großes sein – und genau darin liegt ihr Charme.
Eine kleine, warme Geschichte für zwischendurch, die man schnell liest, aber gern in Erinnerung behält.
8. Feb. 2026
5,0
Candy Cane Wishes ist eine süße Kurzgeschichte
Besonders gefreut hat mich, dass die Geschichte ein Geschenk von Ursa selbst war. Sie im Briefkasten zu finden, war ein richtig schöner Moment. ♥️
Gelesen habe ich sie leider nicht direkt in der Weihnachtszeit, weil der Dezember wie so oft wenig Raum dafür gelassen hat, aber ich habe es später nachgeholt.
Erzählt wird eine kleine, zwischenmenschliche Geschichte über die Beziehung zwischen einer Halbelfe und einem Menschen. Im Kern steht ein Missverständnis, das so alt ist wie die Menschheit selbst: falsche Annahmen und unausgesprochene Gefühle.
Trotz ihrer sehr kurzen Länge ist die Geschichte überraschend süß und schafft es, mehrfach ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Sie will nichts Großes sein – und genau darin liegt ihr Charme.
Eine kleine, warme Geschichte für zwischendurch, die man schnell liest, aber gern in Erinnerung behält.