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Blood and Steel ist der erste Teil einer vierteiligen Reihe und genau so hat es sich für mich auch angefühlt. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um sowohl die Charaktere als auch die Welt von Thezmarr einzuführen – große Handlungssprünge oder dauerhafte Action sollte man hier nicht erwarten. Der Spannungsbogen und das Erzähltempo sind eher ruhig und moderat, actionreiche Szenen gibt es nur wenige. Ehrlich gesagt passiert handlungstechnisch nicht allzu viel und die Story kommt insgesamt eher langsam voran. Trotzdem hatte ich kaum das Gefühl von wirklichen Längen, da diese „ruhige Phase“ gut genutzt wird, um die Welt, die Figuren und die grundlegende Bedrohung aufzubauen. Für mich war dieser Band vor allem eines: eine lange, aber sinnvolle Einleitung. Die Welt von Thezmarr fand ich grundsätzlich sehr interessant. Sie wird nach und nach erklärt, ohne den Hörer direkt mit Informationen zu überladen. Besonders die Hintergründe dafür, warum Frauen keine Waffen tragen dürfen, werden immer wieder aufgegriffen. Ganz überzeugt hat mich die Logik dahinter allerdings noch nicht – hier hoffe ich sehr, dass die Folgebände das noch genauer beleuchten. Althea hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist ein starker weiblicher Charakter, selbstbewusst und zielorientiert, dabei aber angenehm menschlich. Sie macht Fehler, reflektiert diese und versucht, es besser zu machen – genau das macht sie für mich sympathisch und glaubwürdig. Wilder blieb für mich etwas schwer greifbar. Er hat seine Geheimnisse und seine Gründe, warum er handelt, wie er handelt. Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, dass er selbst nicht genau weiß, was er eigentlich will. Komischerweise mochte ich genau das an ihm sehr, weil es ihn realistisch und interessant macht. Ein großes Plus ist für mich das Hörbuch selbst. Die Sprecher Rebecca Veil und Julian Tennstedt bringen die Geschichte lebendig und atmosphärisch rüber. Beide passen sehr gut zusammen und schaffen es schnell, mich in die Welt hineinzuziehen. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Sprechzeit von Julian Tennstedt gewünscht und hoffe, dass die nächsten Teile mehr Perspektiven aus Wilders Sicht bieten. Fazit: Blood and Steel ist für mich ein solider und gelungener Einstieg in eine neue Fantasywelt. Als Auftaktband nimmt sich die Geschichte viel Zeit für den Aufbau, was mir insgesamt gut gefallen hat. Die Figuren wirken authentisch, die Welt macht neugierig und die Sprecher verleihen dem Ganzen zusätzliche Tiefe. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe in den nächsten Teilen weiterentwickelt.
5. Feb. 2026
Blood and Steel ist der erste Teil einer vierteiligen Reihe und genau so hat es sich für mich auch angefühlt. Die Geschichte nimmt sich viel Zeit, um sowohl die Charaktere als auch die Welt von Thezmarr einzuführen – große Handlungssprünge oder dauerhafte Action sollte man hier nicht erwarten. Der Spannungsbogen und das Erzähltempo sind eher ruhig und moderat, actionreiche Szenen gibt es nur wenige. Ehrlich gesagt passiert handlungstechnisch nicht allzu viel und die Story kommt insgesamt eher langsam voran. Trotzdem hatte ich kaum das Gefühl von wirklichen Längen, da diese „ruhige Phase“ gut genutzt wird, um die Welt, die Figuren und die grundlegende Bedrohung aufzubauen. Für mich war dieser Band vor allem eines: eine lange, aber sinnvolle Einleitung. Die Welt von Thezmarr fand ich grundsätzlich sehr interessant. Sie wird nach und nach erklärt, ohne den Hörer direkt mit Informationen zu überladen. Besonders die Hintergründe dafür, warum Frauen keine Waffen tragen dürfen, werden immer wieder aufgegriffen. Ganz überzeugt hat mich die Logik dahinter allerdings noch nicht – hier hoffe ich sehr, dass die Folgebände das noch genauer beleuchten. Althea hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen. Sie ist ein starker weiblicher Charakter, selbstbewusst und zielorientiert, dabei aber angenehm menschlich. Sie macht Fehler, reflektiert diese und versucht, es besser zu machen – genau das macht sie für mich sympathisch und glaubwürdig. Wilder blieb für mich etwas schwer greifbar. Er hat seine Geheimnisse und seine Gründe, warum er handelt, wie er handelt. Gleichzeitig hatte ich oft das Gefühl, dass er selbst nicht genau weiß, was er eigentlich will. Komischerweise mochte ich genau das an ihm sehr, weil es ihn realistisch und interessant macht. Ein großes Plus ist für mich das Hörbuch selbst. Die Sprecher Rebecca Veil und Julian Tennstedt bringen die Geschichte lebendig und atmosphärisch rüber. Beide passen sehr gut zusammen und schaffen es schnell, mich in die Welt hineinzuziehen. Persönlich hätte ich mir etwas mehr Sprechzeit von Julian Tennstedt gewünscht und hoffe, dass die nächsten Teile mehr Perspektiven aus Wilders Sicht bieten. Fazit: Blood and Steel ist für mich ein solider und gelungener Einstieg in eine neue Fantasywelt. Als Auftaktband nimmt sich die Geschichte viel Zeit für den Aufbau, was mir insgesamt gut gefallen hat. Die Figuren wirken authentisch, die Welt macht neugierig und die Sprecher verleihen dem Ganzen zusätzliche Tiefe. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe in den nächsten Teilen weiterentwickelt.
5. Feb. 2026







