Betrügen lernen

Betrügen lernen

Hardcover
4.01
SozialstudieFremdgehenPartnerschaftSexualität

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Beschreibung

Bartens schreibt mit der ironischen Leichtigkeit eines geborenen Erzählers und der profunden Menschenkenntnis eines Mediziners Alex ist Verhaltensforscher und beschäftigt sich mit dem Paarungsverhalten von Primaten. Seine Frau Clara ist Urologin und sieht berufsbedingt eindeutig zu viele nackte Männer. Er hat noch viel Liebe zu geben und sucht schüchtern ihre erogenen Zonen. Sie ist genervt von seinen Verführungsversuchen und Vorschlägen zur gemeinschaftlichen Beischlafplanung. Irgendwie lieben sie sich nach langen Ehejahren noch immer. Als seine roten Markierungen im Kalender immer spärlicher werden, entschließt er sich probeweise und um sich selbst zu beweisen, dass er’s noch kann, seine Frau zu betrügen. Kongresse und Vortragsreisen scheinen genug Gelegenheit dazu zu bieten. Doch die eigenen Fantasien in die Tat umzusetzen erweist sich für Alex als sehr viel schwieriger als gedacht. Mit der ironischen Leichtigkeit eines geborenen Erzählers und der profunden Menschenkenntnis eines Mediziners erzählt Werner Bartens vom Einschlafen des Begehrens und dem Wiederentfachen der Glut, für das man allerdings wissen muss, wie man das Streichholz zu halten hat.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Hardcover
Seitenzahl
224
Preis
18.50 €

Beiträge

1
Alle
4

Ein Eheroman eines Arztes, ich war gespannt. Fokus der Handlung ist das Ehepaar Alex und Clare, die sich nach etlichen Ehejahren nach einer „Erfrischung“ sehnen, denn die Ehe droht aufgrund sexueller Abstinenz zu scheitern...

Fallstudien, Vorträge und echte Affären, jedenfalls gedanklich vorbereitet, begegnen uns in tatsächlicher als auch ironischer Weise. Man erkennt sich wieder und doch nicht. Man mag platt über die Erzählweise urteilen, wenn man zu viel tiefgründige und zu wenig humorvolle Erwartung hat. Trotz des leidigen immer gleich bleibenden und mit der Tierwelt beispielhaft verglichenen Themas des sexuellen Triebes des Protagonisten, wird der Leser durch die gut eingesetzten Pointen dazu animiert, in Schmunzeln zu verfallen und mitzufühlen. Bartens setzt dazu eine geschickte, ironische und sarkastische Darstellungsweise ein: urkomisch und stellenweise absolut witzig!

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