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Wenn erste Liebe nicht einfach vergeht
„Ja, er hatte oft für Unruhe gesorgt, aber er war ein lieber Kerl, außerdem gab es Gründe für sein Verhalten, die waren meiner Familie nur egal.“ **** Mein Eindruck **** In diesem Buch geht es um die erste große Liebe: um das tiefe Glauben aneinander trotz aller Wahrscheinlichkeit, um Vertrauen und um die leise Hoffnung, dass manchmal genau diese eine Liebe die richtige sein kann. Klingt kitschig? Die Autorin schafft es, diesem Thema eine neue Tiefe und Frische zu verleihen und es dadurch überraschend echt wirken zu lassen. Von der ersten Seite an habe ich mit Lily und Reed mitgefühlt – damals wie heute. Zwischendurch wollte ich ihnen zurufen, sie sollten sich nicht so anstellen: Es war doch nur eine Übersprungshandlung nach der Highschool, sie ist wieder da, also los. Umso stärker wirkte es, dass genau dieses Gefühl nach und nach im Keim erstickt wurde. Denn diese Geschichte handelt von so viel mehr als verpassten Chancen. Sie lässt einen den Schmerz verstehen und spüren, dass Nähe und Zeit eben nicht alles heilen können – und zieht diese Erkenntnis konsequent bis zum Ende durch. Normalerweise werden solche Differenzen irgendwann klein geredet und alles färbt sich rosarot. Hier nicht. Das Ende ist glorreich schön, aber nicht verklärt – sondern ehrlich, wertschätzend und tief berührend. Das College-Leben, der Sport und der Trope der Fake Relationship fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und bringen genau an den richtigen Stellen Leichtigkeit und Dynamik. Diese Elemente sind keine Spielerei, sondern notwendige Werkzeuge, um Entwicklungen in Gang zu setzen. **** Empfehlung? **** Eine New-Adult-Sports-Romance, die sich bemerkenswert erwachsen anfühlt – gefühlvoll, schmerzhaft ehrlich und lange nachhallend. Eine klare Empfehlung für alle, die Liebesgeschichten mögen, die nicht den einfachen Weg gehen.
7. Feb. 2026
Wenn erste Liebe nicht einfach vergeht
„Ja, er hatte oft für Unruhe gesorgt, aber er war ein lieber Kerl, außerdem gab es Gründe für sein Verhalten, die waren meiner Familie nur egal.“ **** Mein Eindruck **** In diesem Buch geht es um die erste große Liebe: um das tiefe Glauben aneinander trotz aller Wahrscheinlichkeit, um Vertrauen und um die leise Hoffnung, dass manchmal genau diese eine Liebe die richtige sein kann. Klingt kitschig? Die Autorin schafft es, diesem Thema eine neue Tiefe und Frische zu verleihen und es dadurch überraschend echt wirken zu lassen. Von der ersten Seite an habe ich mit Lily und Reed mitgefühlt – damals wie heute. Zwischendurch wollte ich ihnen zurufen, sie sollten sich nicht so anstellen: Es war doch nur eine Übersprungshandlung nach der Highschool, sie ist wieder da, also los. Umso stärker wirkte es, dass genau dieses Gefühl nach und nach im Keim erstickt wurde. Denn diese Geschichte handelt von so viel mehr als verpassten Chancen. Sie lässt einen den Schmerz verstehen und spüren, dass Nähe und Zeit eben nicht alles heilen können – und zieht diese Erkenntnis konsequent bis zum Ende durch. Normalerweise werden solche Differenzen irgendwann klein geredet und alles färbt sich rosarot. Hier nicht. Das Ende ist glorreich schön, aber nicht verklärt – sondern ehrlich, wertschätzend und tief berührend. Das College-Leben, der Sport und der Trope der Fake Relationship fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und bringen genau an den richtigen Stellen Leichtigkeit und Dynamik. Diese Elemente sind keine Spielerei, sondern notwendige Werkzeuge, um Entwicklungen in Gang zu setzen. **** Empfehlung? **** Eine New-Adult-Sports-Romance, die sich bemerkenswert erwachsen anfühlt – gefühlvoll, schmerzhaft ehrlich und lange nachhallend. Eine klare Empfehlung für alle, die Liebesgeschichten mögen, die nicht den einfachen Weg gehen.
7. Feb. 2026






